Die Welt ist kaputt, machen wir uns da mal nichts vor. Jetzt können wir bestürzt sein, die Hände in den Schoß legen und unser Schicksal (und das der Notleidenden natürlich) akzeptieren und einfach versuchen weiter zu machen, um darauf zu hoffen, dass es bald wieder besser wird, oder wir (also normale Menschen mit sehr wenig Einfluss auf eigentlich alles) können die Realität akzeptieren lernen und versuchen, irgendwie damit umzugehen.

Daher kann man natürlich sagen, dass ein Video von San Francisco, das gerade ober der massiven Brände dort so orange, neblig und düster ist, wie man es eben aus „Blade Runner“ kennen könnte, zu eben jener Musik unglaublich zynisch, fies und eklig sei, weil hier Natur, Tiere und Menschen zerstört werden und leiden und es eigentlich nur eins von vielen Beispielen für die Kaputtheit der Welt ist.

Wir können es aber auch als Versuch anerkennen, diese kaputte Welt zumindest, mit etwas emotionalem Abstand, zu verstehen und zu akzeptieren, bevor wir (also wir als Menschen, nicht wir als Menschheit inklusive der Firmen, Regierungen und Machthabern, deren Schuld das alles eigentlich ist) diese Welt dann hoffentlich retten können.

Und wenn ich jedes Feuer einzeln auspinkeln muss. (via)