Ihr wisst ja, eigentlich ist montags immer Good-News-Day hier, aber ich hatte einfach keine Zeit und vermutlich eher keinen richtigen Kopf dafür, weil ich den Tag bei meiner Schwester verbrachte. Letzte Woche brachte die kleine, zarte Frau nämlich einen ziemlichen Brocken zur Welt und es war alles wohl ganz schön schwierig und ich bin mir sicher, dass sie mir das schlimmste alles nicht erzählt hat – aber ey, das Kind ist da, alle sind gesund und auf dem Weg der Erholung und wenn auch etwas mitgenommen (ich eher so emotional auf verschiedene Arten) wird es für uns alle, so als gesamte Familie, jetzt richtig gut. Und ich bin Onkel, das ist auch wichtig zu erwähnen. Weil ich aber lieber der Onkel mit den coolen (und nützlichen) Geschenken sein möchte (und nicht de Alki-Onkel – davon haben wir auch mehrere und das kann ich nicht empfehlen), habe ich statt eines ollen Kuscheltiers oder einer Rassel oder was man so schenkt, auch lieber so einen Dampfsterilisator für Flaschen und mögliche Nuckel mitgebracht. Sicherlich war meine leichte Keimphobie da ein sehr überzeugender Berater, aber in den ersten Monaten, wenn die Zwerge noch kein richtiges Immunsystem haben, ist das bestimmt sinnvoll. Dreck wird er schon von ganz allein genug fressen.

In anderen guten Nachrichten, die nicht die Geschlechtsorgane meiner Schwester betreffen (eww) kann man aber zum Beispiel folgendes lesen…

Tasmanischer Teufel: Beutelteufel werden wieder auf dem australischen Festland angesiedelt. (Quelle: Danita Delimont/imago images) Jahrtausende nachdem sie auf dem australischen Festland ausgerottet wurden, kehren die tasmanischen Teufel dorthin zurück.

Australien: Beutelteufel zurück auf Festland – 3.000 Jahre nach Aussterben (t-online.de)

Mit Petra de Sutter von den Grünen hat Belgien die erste trans Frau in einem Ministeramt. Die Medizinerin ist auch stellvertretende Premier.

Erste Ministerin mit Transhintergrund: Belgien strahlt in Blau-Pink-Weiß (taz.de)

Im ländlichen Raum mangelt es an Ärzten. Die Stadt Osterburg hat für das Problem eine Lösung gefunden: Durch ein Stipendium sollen angehende Ärzte während des Studium gefördert werden und anschließend als Ärzte nach Osterburg kommen. Die erste Stipendiatin Lena Grünthal freut sich über diese Möglichkeit.

Kleinstadthelden Osterburg: Wie eine Stadt mit einem Stipendium gegen den Ärztemangel kämpft (mdr.de)

Ein Forschungsteam der Uni Iowa hat etwas Verblüffendes entdeckt: Elektromagnetische Felder beeinflussen die Blutzuckerwerte. Das könnte den bisherigen Umgang mit Diabetes 2 auf den Kopf stellen.

Externe Diabetes-Regulierung: ein denkbarer Weg? (mdr.de)

In mehreren europäischen Ländern will die Politik Ermittlern Verbindungsdaten an die Hand geben, um Verbrechen und Terrorismus zu bekämpfen. Doch die Praxis ist rechtlich umstritten – auch in Deutschland. Der EuGH fasst nun enge Grenzen für den Einsatz des Mittels.

EuGH begrenzt Datenspeicherung eng (n-tv.de)

2017 hatte Frankreich angekündigt, Kulturgüter an afrikanische Staaten zurückzugeben – und eine Debatte in ganz Europa angestoßen. Jetzt hat die Nationalversammlung ein entsprechendes Gesetz beschlossen.

Frankreich gibt Kunst an Benin und Senegal zurück (deutschlandfunk.de)

Schwule Aktivisten haben auf Twitter den Hashtag #ProudBoys für sich zurückerobert.

#ProudBoys: Schwule Aktivisten kapern Hashtag von Rechtsextremen (derstandard.at)

Kleine Körner: Quinoa, auch Inkareis genannt, hat seinen Ursprung in Südamerika und ist nicht nur dort ein beliebter Getreideersatz. Jetzt wird er auch auf heimischen Äckern im hessischen Odenwald angebaut.

Anbau von Quinoa: Superfood aus dem Odenwald (faz.net)

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) wird für seinen Einsatz im Kampf gegen den Hunger mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Friedensnobelpreis geht an UN-Welternährungsprogramm (deutschlandfunk.de)

Oft reichte schon eine Lücke in einem Online-Rechtstext, um Opfer einer Massenabmahnung zu werden. Mit einem Gesetz will die Bundesregierung den Missbrauch von Abmahnungen jetzt verhindern.

Schutz kleiner Firmen Gesetz gegen Massenabmahnungen beschlossen (spiegel.de)

Der britische Prinz William hat einen mit insgesamt 50 Millionen Pfund dotierten „Earthshot“-Preis ins Leben gerufen, um Lösungen für die weltweit größten Umweltprobleme zu finden.

Prinz William ruft Umweltpreis ins Leben: Auszeichnungen mit einer Million dotiert (rnd.de)

Bei Lawinenunglücken oder Erdbeben zählt jede Sekunde. Wie sich die Chancen von Opfern deutlich verbessern, zeigen Fraunhofer-Ingenieure mit einer neuen, tragbaren Radar-Technologie.

Verschüttete schneller finden – Überlebenschancen erhöhen (ingenieur.de)

Memes sind erst mal lustig. Doch sie können dazu beitragen, sich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen und Denkanstöße bieten.

Wie Memes empowern und politisieren können (jetzt.de)

Das französische Startup Ÿnsect will zum Marktführer im Insektenfarming werden. Dazu hat sich das Jungunternehmen bei Investoren zusätzlich umgerechnet rund 190 Millionen Euro geholt, was die aktuelle Finanzierungsrunde auf ein Volumen von rund 316 Millionen Euro erhöht.

Ÿnsect holt sich 316 Mio. Euro für weltweit größte Insektenfarm (techandnature.com)

Schildkröteneier gelten in Mittelamerika als Delikatesse. Oft werden die Eier deshalb geklaut und teuer verkauft. Eine Forscherin wollte diesem illegalen Handel nachgehen und hat dafür Fake-Eier mit GPS-Trackern in die Nester gemischt – mit Erfolg.

TierschutzSchildkröteneier-Diebe mit GPS-Trackern überführt (deutschlandfunknova.de)

Frankfurt am Main – Das Aufstellen von 4 kommerziell erhältlichen Luftreinigern hat in einer experimentellen Studie die Konzentration von Aerosolen in einem Klassenraum innerhalb einer halben Stunde um 90 % gesenkt.

SARS-CoV-2: Luftreiniger beseitigen 90 % der Aerosole in Schulklassen (aerzteblatt.de)

Eigentlich launcht das Institut jedes Jahr die neuen Trendfarben: Nun will Pantone mit dem neuen „Periodenrot“ aber das Tabu um die Menstruation brechen. Der Rotton soll Frauen wie Männer ermutigen, offen über die Periode zu sprechen.

Mit Farbe gegen Tabu-Thema (faz.net)

Kanada plant, bis zum Jahr 2022 verschiedene Einwegplastik-Produkte zu verbieten. Dazu zählen unter anderem Plastiktüten, Strohhalme, Rührstäbchen, Einmalbesteck sowie schlecht recycelbare Kunststoff-Essensverpackungen. Das teilt die kanadische Regierung in einer Meldung auf ihrer Webseite mit.

Tüten und Strohhalme aus Plastik sollen bis 2022 in Kanada verboten sein (rnd.de)