Immer wenn ich von und über Schörli spreche, erwähne ich, dass es in meinen Augen einfach zum Besten gehört, das gerade musikalisch so aus Berlin kommt. Ich erwähne das nur, damit ich es nicht genauso schon wieder sagen muss, weil es halt auch einfach stimmt. Was soll ich machen, lügen? Das wäre ja Unsinn.

Jedenfalls habe ich es endlich geschafft, ihr neuste Album „Die Krone der Erschöpfung“ durch zu hören und dann nochmal und dann noch ein paar mal und ich weiß gar nicht, warum ich mich das zunächst gar nicht so traute. Klar, ich hatte etwas Schiss, dass sie langsam den Punkt erreichen, nicht mehr so gut zu sein, wie das ja leider viele Bands beim dritten Album so machen, wenn das erste schon super gut war und das zweite nochmal um Längen besser. Irgendwann muss doch der Zenit auch mal erreicht sein, oder? Mit dem dritten Album hat Schörli das leider immer noch nicht geschafft und ist nochmal ein Stück besser geworden. Ein Beispiel dafür könnt ihr oben, eingebettet als ihr neustes (oder eher aktuellstes) Video sehen, das mich so gar nicht die Zeit vermissen lässt, als Adobe Flash noch ein Ding war.