Nämlich nicht nur sein Haus, sondern auch sein Auto. Im Grunde wuchs die Idee nämlich aus der DIY-Upcycling-Szene, in der man bekanntlich alten Kram nimmt und ihn einer neuen Bestimmung zuführt. Das ist praktisch, sinnvoll, nachhaltig und vor allem auch günstig, weil alter Kram ja in unserer Gesellschaft gerne mal überall herum liegt – vor allem auch im eigenen Haus.

Jehu Garcia erzählt hier nun, wie er mit alten Litium-Ionen-Batterien aus Laptops eine Powerwall gebastelt hat, die er mit Strom aus Solarzellen befüllt und die Idee ist natürlich super, weil gerade alte Akkus ein echtes Recyclingproblem darstellen. In der kurzen Doku wird aber auch auf die Gefährlichkeit dieses Unterfangens hingewiesen, aber meiner Meinung nach lange nicht genug, denn das ist alles einfach irre risikoreich! Wer schon mal mit Batterien und Akkus gearbeitet hat, kennt sicherlich diese schwebende Gefahr, die da im Raum hängt. Bei diesen flachen Akkus kann es beispielsweise durchaus passieren, dass man sie ein bisschen einknickt, gerade wenn man sie von irgendwas ablösen will, und das ist manchmal schon genug, um die Zellen zu beschädigen, wodurch dann die verschiedenen Flüssigkeiten und Säuren ineinander laufen und auch einfach mal einen Brand auslösen können. Aber selbst wenn nicht, entstehen da sehr giftige Substanzen, die man auch nicht unbedingt zu nahe an sich ran lassen will (ein Grund übrigens, warum Akkus und Batterien grundsätzlich gesondert entsorgt werden müssen, sollen und sollten).

Ich finde das also alles durchaus leichtsinnig, aber auch ziemlich cool. Aber vor allem leichtsinnig. Aber eben auch cool. Stecht einfach keine Akkus an, ok? (via)