Ziemlich genau vor einer Woche, es war auch ein warmer Sommertag im Juli, hatte ich eine Telko und war davon ein bisschen genervt. Also beschloss ich, statt in mich hinein zu grummeln, diese Energie zu benutzen, um endlich mal mein Wohnzimmer um zu räumen. Ihr kennt das: Man lebt so vor sich hin, findet das alles nicht so richtig gut, aber der Schwung, den man braucht, um ein Zimmer neu zu gestalten, ist manchmal einfach sehr, sehr groß. Also erträgt man das so vor sich hin, bis man irgendwann erkennt, dass das ja niemand für einen erledigt, also macht man das halt lieber schnell selbst.
Vorher war es so, weil ich dachte, ich sei clever, dass ich meinen Schreibtisch quasi als Raumtrenner benutzte. Blöd war nur, dass es eben, wie es das auch soll, den Raum trennt und man dann eben gefühlt zwei kleine Räume hat. Jetzt hab ich irgendwie alles neu verteilt und bin ganz entzückt, dass mein Wohnzimmer jetzt doch relativ groß wirkt und mein Schreibtisch neben dem Fenster steht und ich immer eine frische Brise um die Nase haben und direkt auf einen Baum schauen kann. Es ist ziemlich cool und hat mich echt viel neues Lebensgefühl gegeben und das einzige, was es kostete, waren ein paar Stunden Arbeit, ein angestoßener Zeh und ein verspannter Rücken, weil ich es schlau fand, eine Couch voller Comics zu verrücken. Aber ich bin halt nicht schlau und das sollte man nie vergessen – ich am allerwenigsten.

Blöd ist nur, dass dafür jetzt die anderen Zimmer wieder sehr scheiße aussehen, weil ich viele Dinge “einfach nur mal kurz” da abgestellt habe. Aber heute ist ja wieder Montag und ich hab wieder Telko. Mal gucken, was ich danach noch so anstelle.

Hätte ich sie nicht alle gesammelt und gelesen, würde ich mich ja gerne durch meine guten Nachrichten der Woche klicken. Da seid ihr mir gegenüber nämlich im Vorteil, weil ihr das noch könnt und ich wünsche euch dabei sehr viel Spaß! Sie handeln unter anderem von Haifischen, HIV und Barbies.

In den USA und Großbritannien ist der Handel mit Haifischflossen nun gesetzlich untersagt. Damit auch die EU zukünftig aus dem Handel aussteigt, wurde die EU-Bürgerinitiative “Stop Finning – Stop the trade” gegründet. Ziel dieser ist es, mit einer Petition die EU-Gesetzgebung zu ändern und die Haie zu schützen.

USA und Großbritannien setzen Verbot gegen Handel mit Haiflossen durch (watson.de)

Die EU-Agrarminister haben sich darauf geeinigt, bis 2030 mindestens 25 Prozent der EU-Agrarflächen für biologischen Landbau zu nutzen. Weil die Beschlüsse über nationale Ziele hinausgehen, muss die Bundesregierung nun nachbessern.

Agrar-Aktionsplan bis 2030 EU-Länder wollen 25 Prozent Bio-Anbau (tagesschau.de)

Fewer people living with HIV in six sub-Saharan African countries experienced interruptions to their HIV treatment during and after COVID-19-related lockdowns than before the pandemic hit, according to a PEPFAR study presented to the 11th International AIDS Society Conference on HIV Science

Multiple African countries improved access to HIV treatment during COVID-19 pandemic (aidsmap.com)

Grundsätzlich gilt dabei: Windräder auf dem Meer bringen mehr Leistung als Anlagen an Land.

Schwimmende Windräder können den weltweiten Stromverbrauch vollständig decken (trendsderzukunft.de)

Das französische Parlament hat ein umfassendes Gesetzespaket zum Klimaschutz besiegelt. Flüge innerhalb des Landes sollen künftig verboten werden, wenn eine alternative Zugverbindung von höchstens zweieinhalb Stunden existiert.

Klimaschutz Frankreich verbietet viele Inlandsflüge (tagesschau.de)

Die Barbies aus Kunststoff waren bislang nicht besonders umweltfreundlich. Mit einer neuen Kollektion will der Hersteller Mattel nun nachhaltiger werden: Die Puppen der Serie „Barbie Loves the Ocean“ sind aus recyceltem Plastik aus dem Meer hergestellt.

„Barbie Loves the Ocean“: Mattel bringt Barbies aus recyceltem Plastik auf den Markt (stuttgarter-zeitung.de)

Dokumentation und Archiv für weltweit gefährdete Sprachen: Mit 21 Millionen Euro für zehn Jahre ein bedeutender Zuwachs für die Berliner Wissenschaft. Rapanui, Lasisch, Inupiaq und Burunge gehören zu den weltweit rund 3000 aussterbenden oder wegen geringer Sprecherzahlen bedrohten Sprachen.

Zentrum für bedrohte Sprachen kommt an die Berliner Akademie (tagesspiegel.de)

In der Praxis sieht die Methode so aus, dass bei jedem Einkauf an der Kasse ein QR-Code erstellt wird. Dieser kann von den Kunden mit dem eigenen Smartphone eingescannt und anschließend als Bon gelesen werden.

Edeka führt einen digitalen Kassenbon ein – gegen Papierverbrauch und für die Umwelt (watson.de)