Die vergangene Woche war HART. Kennt ihr das, wenn es einfach nicht so richtig rund laufen will und irgendwie einfach der Wurm drin ist? Man kann einfach nur die Füße hochlegen und warten, bis einem wieder die Sonne auf die Seele scheint und sollte alle größeren Vorhaben lieber für einen Moment vertagen.
Der Montag war noch relativ normal, aber am Dienstag wollte ich mich dann eigentlich mit einer Freundin treffen, musste das dann aber leider verschieben, weil ich mich richtig blöd am Kopf gestoßen habe. Es war so eine Situation mit einem offenen Fenster, ich irgendwie davor kniend was tüdelnd, verletze mich dabei irgendwie doof am Zeigefinger (ich will nicht ins Detail gehen, es ist einfach unangenehm, so mit Dingen unter dem Nagel) und na ja – nach einer Stunde hat die Platzwunde an der Murmel dann auch mal aufgehört zu bluten. Haut auf Knochen mit Druck platzt halt einfach schnell – man kennt das ja.

Es ist aber auch nicht mehr richtig schlimm, aber bisschen blöd war halt auch, dass ich mir an dem Tag dann nochmal den Kopf am Badezimmerschrank stieß, weil mir irgendwas hinter die Waschmaschine fiel (oder ich meinte, dass es da hin fiel – der Beweis bleibt noch aus).
Am Mittwoch dann habe ich mir die zweite Impfe abgeholt und hab dann den halben Tag mit mir gehadert, ob ich was wegen der beiden Jungs am Empfang mache, die da die Frau, die vor mir dran war, im Internet suchten, weil sie sie so hübsch fanden. Ich hab dann dem (bzw. der, wie ich später herausfand) Datenschutzbeauftragten der Organisation geschrieben und offenbar wird sowas da sehr ernst genommen. Ich war mir ein bisschen unsicher, weil ich mich da jetzt niemanden einfach so (be-) schützen wollte, aber es wurmte halt doch und am Ende ist es auch ein Datenschutzthema und das drückt bei mir als Informatiker halt auch irgendeinen Knopf. Trotzdem hätte ich aber lieber wie jeder normale Mensch meinen Blick von alltäglichen Problemen abgewendet, aber es ist halt, wie es immer so ist: Wenn man es nicht selbst macht, haben auch andere keinen Grund was zu machen. Irgendwie Kants kategorischer Imperativ oder so, ich weiß nicht, ich hab nur mündliches Abi in politischer Bildung.
Und dannnnnnn lag ich auch noch zwei Tage mit den Impfreaktionen flach und das war einfach die schlimmste Grippe (oder so) seit Jahren. Das letzte mal war es so schlimm, als es noch die Praxisgebühr gab und ich dann keine Kraft hatte, mir einen Zehner beim Automaten zu holen, weil Praxisgebühr war ja Cash in Tash, und ich das dann einfach so irgendwie ausgehalten habe. Aber das Gute daran ist, dass mein Immunsystem einfach super auf zack zu sein scheint, aber vermutlich ist das einfach so als Super-Allergiker.
Und dann war auch schon Wochenende und ich konnte mich ein bisschen entspannen. Auf einem kleinen Festival in meiner Heimatstadt. Also ja ok, der Freitag war super und leider so super, dass es am Samstag echt Arbeit war, da nochmal hinzugehen. Aber immerhin habe ich mich in die Band Acht Eimer Hühnerherzen verliebt und das ist ja auch was.

Und jetzt, wo ich das nochmal durchlese und auf Fehler korrigiere (aber nicht ernsthaft, ihr wisst ja, wie das ist) bemerke ich, dass ich erst sagte, dass es echt hart war und dann auch das Gute an den Herausforderungen sehe? Vielleicht rede ich mir das nur ein, weil ich so ein Typ bin, der immer alles relativieren muss, vielleicht ist es aber auch alle nie völlig scheiße. Also außer die Kopfverletzung, die hat einfach nur tierisch genervt und war super unnötig. Aber es ist halt so ein Fenster mit Metallrahmen und super spitzer Spitze und was soll ich sagen… Wenn ich davon eine coole Narbe hätte, würde man sie nicht mal sehen, weil ich vermutlich für immer total dichtes Haupthaar haben werde (oder zumindest genug Schulterhaare zum Hochkämmen).

Ich labere schon wieder. Hier sind eure guten Nachrichten.

Die USA geben nach jahrelangen Verhandlungen tausende gestohlene Ausgrabungsstücke an den Irak zurück. Darunter auch eine Tontafel mit einem Auszug aus dem Gilgamesch-Epos.

Rückgabe von 17.000 antiken Raubkunstgegenständen an den Irak (dw.com)

Forscher haben im Nordpolarmeer den ersten Organismus entdeckt, der biologisches Erdöl erzeugen kann.

Erdöl-produzierende Alge entdeckt (scinexx.de)

Wasserkraft ist eine der weltweit wichtigsten Quellen für umweltfreundliche Energie. Üblicherweise kommen Turbinen in Flüssen zum Einsatz, jedoch gibt es auch eine andere, weniger präsente Form von Wasserkraft, nämlich die aus dem Meer.

Weltweit leistungsstärkste Gezeitenturbine startet vor schottischer Küste (techandnature.com)

„Alle bei Appinio sollen selbst entscheiden, wann, wo und wie sie arbeiten.“ Überhaupt sei es so, dass Arbeit und Privates immer mehr verschmelzen und es sowieso schwierig sei, immer alles akkurat abzugrenzen. Der eine Kollege arbeitet gern am Abend, die andere auch mal am Wochenende.

Unbegrenzte Urlaubstage: „Jeder soll sich als Mini-CEO in der Company fühlen“ (t3n.de)

Im vergangenen Jahr wurde laut der Tierschutzorganisation IFAW in Kenia kein einziges Nashorn gewildert. Die Population sei sogar um elf Prozent gestiegen.

2020 kein einziges Nashorn in Kenia gewildert (rnd.de)