Ichversuche mich gerade selbst zu konditionieren, da ich nämlich kürzlich las, dass es 66 Tage benötigt, um eine neue Gewohnheit zu etablieren. Mein Problem ist nämlich, dass ich zum Beispiel das Gefühl nach dem Sport schon sehr gerne mag, aber das Gefühl auf dem Sofa herumzuliegen und das Sportequipment anzustarren offenbar noch lieber mag. Daher habe ich mir mal so eine Gewohnheitstracker-App geladen, die mich ein bisschen dabei unterstützt und mir gleichzeitig auch das Fitzelchen Serotonin schenkt, dass man ja bekommt, wenn man etwas abhakt. So versuche ich nun eben etwas mehr Sport zu treiben, regelmäßig zu lesen und andere sinnvolle Dinge in meinen Alltag zu integrieren, weil ich es aus der Selbstmotivation heraus irgendwie manchmal nicht packe. Ihr kennt das bestimmt und das ist auch vollkommen ok – ich bin da nicht sauer mit mir oder sowas, ich bin einfach enttäuscht. Jetzt guck ich mal, ob so ein Tracker irgendwie hilft. Nun mache ich das zwar erst eine gute Woche lang, aber habe in dieser Woche auch schon wieder mehr Sport getrieben und gelesen, als in den letzten Wochen zusammen, also würde ich sagen, dass es für den Moment erstmal ziemlich gut ist. Allerdings müsste es auch eine Gewohnheit werden, da regelmäßig in die anstehenden Tasks zu schauen und da liegt ein bisschen die Crux. Ich sag dann in 61 oder so Tagen nochmal Bescheid, ob es irgendwie geklappt hat und wenn nicht, na ja dann spreche ich vermutlich auch nie wieder davon.
Das war jetzt weder eine gute noch eine schlechte Nachricht, aber so ist das eben manchmal. Dafür gibt es ja diesen Artikel hier, in dem viele andere gute Nachrichten zu finden sind. Darunter eben neue Planeten, die Stimme des Kiwi, Umweltschutz und Hoffnungen auf eine doch ganz gute Zukunft.

Ach so, vergesst nicht eure Briefwahlunterlagen zu beantragen, damit Laschet nicht gewinnt und die Chance auf eine gute Zukunft größer wird.

Es könnte ein großer Schritt auf der Suche nach Lebensmöglichkeiten außerhalb der Erde sein: Astronomen haben eine neue Art bewohnbarer Planeten gefunden, die vollkommen anders als die Erde sind – heiß, aber mit Ozeanen und viel Wasserstoff in der Atmosphäre.

Ganz anders als die Erde: neue Klasse von bewohnbaren Planeten entdeckt (mdr.de)

Norwegen gilt als europäischer Vorreiter bei der Elektromobilität. Nun erwägt die Regierung einen weiteren mutigen Schritt. Ab dem 1. Jänner 2022 sollen fast alle durch öffentliche Behörden gekauften Neuwagen elektrische Antriebe besitzen.

Norwegen will den öffentlichen Sektor ab 2022 gänzlich elektrifizieren (derstandard.at)

Fünf österreichische Biobauern hatten eine Idee: Hühner könnten aus ihren Apfelplantagen in der Steiermark doch eine Art Kreislaufsystem machen. Sie könnten zwischen den Bäumen umherlaufen, Schädlinge verputzen, das Ganze düngen – und Eier legen, die sich zusätzlich verkaufen lassen.

Apfelhühner sind nützlich und haben ein glückliches Leben. (greenpeace-magazin.de)

China will in den kommenden Jahren seine Waldbestände deutlich vergrössern. Das gab die staatliche Kommission für Forstwirtschaft und Grasland in einer Pressekonferenz am Freitag bekannt.

China möchte jährlich 36 000 Quadratkilometer aufforsten (watson.ch)

An vielen Orten, wo es vor fünf Jahren noch still war, konnten Tierschützer und Tier­schützerinnen den Vogelgesang des einzigartigen Vogels nun wieder aufnehmen.

Neuseeländische Tierschützer feiern Erfolg: Der Ruf des Kiwis ist zurück (rnd.de)

Deutschland könnte bis 2040 rund 20 Millionen Tonnen Kunststoff und 68 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen, wenn es endlich ein Kreislaufsystem für Plastikmüll etablieren würde. Das zeigt eine aktuelle Studie des WWF.

Wie Deutschland Millionen Tonnen Kunststoff und Treibhausgase einsparen könnte (mdr.de)

Forscher haben einen Krebstumor samt Gefäßsystem in einem 3-D-Drucker hergestellt. Das Modell ähnelt dem Tumor eines Patienten wesentlich stärker als konventionell im Labor kultivierte Tumorzellen.

Tumoren per 3-D-Druck: Sind Tierversuche in der Krebsforschung vermeidbar? (rnd.de)

Auf einer Inselgruppe in der Nähe von Singapur soll das Megaprojekt realisiert werden. Die Photovoltaikanlage auf dem Duriangkang-Stausee im Süden der Insel werde eine Leistung von 2,2 Gigawatt haben und sich über eine Fläche von rund 1600 Hektar erstrecken.

Größter schwimmender Solarpark der Welt soll in Indonesien entstehen (faz.net)

Mehr als 40 Jahre lang war er von der Atlantikküste Spaniens verschwunden, doch nun scheint er wieder in sein altes Habitat zurückzukehren: Der Blauwal.

Blauwal kehrt nach über 40 Jahren zu spanischer Küste zurück (techandnature.com)

Jahrzehntelang galt die Antibaby-Pille als eine der Standard-Verhütemethoden. Ein Team aus den USA hat eine Verhütungsmethode entwickelt, die auf Antikörpern basiert, die männliche Spermien im Körper der Frau angreift.

Endlich Verhütung ohne Hormone: Mit dem Immunsystem gegen Spermien (trendsderzukunft.de)

Trotz jahrzehntelanger Forschung gibt es bislang keinen Impfstoff gegen Malaria. Eine neue Studie macht nun allerdings Hoffnung: Demnach kann die einmalige Gabe eines bestimmten Antikörpers Menschen mindestens neun Monate lang vor der gefährlichen Infektionskrankheit schützen.

Ein Antikörper könnte vor Malaria schützen (n-tv.de)