Also meine Woche war ein bisschen cool. Ich habe nämlich den sehr starken Drang verspürt, endlich mal wieder ein Modell zu basteln. Oder generell zu basteln. Irgendwas. Keine Ahnung. Die Modelle von Revell (da schaut man ja als erstes hin) finde ich allerdings total lahm, weil ich mich weder für Kriegsscheiß interessiere, noch für Modellautos. Und abgesehen von schlechten Star-Trek-Modellen (ich habe mal zwei gebaut und die waren so na ja) gibt es da sonst einfach nicht so viel, was mich wirklich interessiert. Also habe ich mal einen Gundam gekauft! Diese Anime dazugehörige Anime-Serie hab ich noch nie ernsthaft geschaut, aber die Modelle sollten wohl cool sein und japanische Roboter gehen ja eh immer irgendwie also na ja… Samstag habe ich also damit angefangen und 2 Stunden später hatte ich bereits die beiden Beine gekauft und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich den Hype darum total verstehe. Es ist ein eher schwieriges Modell, das ich mir da kaufte, weil ich auch ein bisschen die Herausforderung suche und mich gerne beeindrucken lassen wollte – und das kann das Modell echt richtig gut. Da sind mechanisch bewegliche Teile direkt per Injection Molding (also eine Metallform, in die flüssiges Plaste gepresst wird) konstruiert worden und manche Runner sind mehrfarbig und alles ist einfach richtig cool. Während es bei Revell gefühlt eher so ist, dass man baut, um es sich am Ende anschauen zu können, ist es hier scheinbar eher so, dass das Bauen Teil des Erlebnisses ist. Und dann eben auch das damit Spielen. Ich bin sehr happy damit und ich ärgere mich nur, dass ich das nicht schon vorher mal gemacht habe.

Die Teile sind zwar farblich schon korrekt und es ist kein weiteres Bemalen notwendig, aber ich habe trotzdem total Bock drauf, das späte rein bisschen zu modden und zu verfeinern. Das klappt bestimmt gut (oder eben gar nicht, man kennt das ja).

Falls ihr da auch mal Bock drauf habt, dieses Modell (Partnerlink, da bekomme ich ein bisschen Provision, wenn ihr was kauft) habe ich mir geholt und was soll ich sagen… ich bin damit noch gar nicht fertig und träume schon vom nächsten.

Sonst war die Woche aber auch ganz gut, weil ich mich vom Finale der Bachelorette, oder eher dem Talk danach, sehr unterhalten fühlte. Ich entschuldige mich für meine Faszination für Trash-Fernsehen, aber auch nicht wirklich ernsthaft. Ich finde nur, es ist immer ein nettes weißes Rauschen, wenn ich nebenbei arbeite und Masken baue oder andere Arbeitsdinge machen muss, die mich in dem Moment nicht so richtig fordern. Na ja wie auch immer, die folgenden guten Nachrichten der Woche handeln zwar nicht von Dating Shows und japanischen Robotern, dafür aber zum Beispiel von der Energiegewinnung durch Tanzen und Seehunden.

Auch Bandtourneen verursachen klimaschädliches Kohlendioxid. Die englischen Trip-Hopper von Massive Attack haben ihre Konzerttouren wissenschaftlich untersuchen lassen. Jetzt gibt es eine Roadmap, die zeigt, wie jede Menge CO2 eingespart werden kann.

Wie Massive Attack Konzerte grüner machen will (deutschlandfunkkultur.de)

2017 stellten Schweizer Ingenieure ihre Vision vor, natürliche Energie in einem Turm zu speichern. Nach dem Bau eines Prototyps sollen in diesem Jahr die ersten kommerziellen Anlagen in Betrieb gehen.

Statt Akkus: Schweizer Türme speichern Energie mit Betonklötzen (stern.de)

Ein Nachtclub in Glasgow arbeitet daran, die Energie, die von seinen Gästen auf der Tanzfläche freigesetzt wird, nachhaltig zu nutzen. Das zukunftsweisende System um Club”SWG3″ könnte dem beliebten Nachtlokal bis zu 70 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Club in Schottland verwandelt beim Tanzen erzeugte Energie in Strom – und spart so CO2 (watson.de)

Sie war schon einmal für biologisch tot erklärt worden. Heute geht es der Themse offenbar gut. Und vor allem den Seehunden.

Seehund-Zählung in der Themse: „Der Fluss ist voller Leben“ (fr.de)

Rund 85.000 Deutsche mit rechtlicher Betreuung in allen Angelegenheiten waren bisher von Bundestagswahlen ausgeschlossen. Dagegen hat die Lebenshilfe lange gekämpft. Bundesvorsitzende Ulla Schmidt rief jetzt dazu auf, das neue Wahlrecht am 26. September auch zu nutzen.

Tausende Menschen mit Behinderung dürfen am 26. September zum ersten Mal wählen (mdr.de)

Im Finanzstreit über die Ganztagsbetreuung in Grundschulen haben Bund und Länder eine Einigung erzielt. Demnach soll der Rechtsanspruch ab 2026 kommen. Ein wichtiges Projekt der Großen Koalition kann damit noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden.

Bund und Länder einig: Rechtsanspruch auf Ganztag kommt (tagesschau.de)

Von kommendem Jahr an soll in Frankreich die staatliche Krankenversicherung alle Kosten für einen Arztbesuch und Verhütungsmittel tragen. Das soll die Beitragszahler etwa 21 Millionen Euro jährlich kosten.

Gratis-Verhütung für junge Französinnen (faz.net)

Es ist ein deutliches Zeichen im tief katholischen Mexiko: Das Oberste Gericht des Landes hat das totale Abtreibungsverbot für verfassungswidrig erklärt.

Mexikanisches Gericht: Totales Abtreibungsverbot verfassungswidrig (tagesschau.de)