Der Kurzfilm „Hand in Hand“ zeigt uns den Horror des Händeschüttelns

Published by Marco on

Händeschütteln ist auch schon wieder so ein Dominanzding, das man immer ganz gut von außen betrachten und beurteilen und von innen sogar ein bisschen steuern kann. Ist es ein fester Händedrück, schauen sich die drückenden Personen in die Augen, legt vielleicht noch jemand die andere Hand oben drauf oder nimmt sie unterstützend zur Hilfe, wie ist so die generelle Körperhaltung dabei – das ist alles nonverbale Kommunikation und irgendwie gefühlt so ein Game von Anzugträgern und Personen, die mit solchen abhängen. Es ist witzig, aber auch ein bisschen eklig, weswegen ich auch schon vor der Pandemie ganz gerne darauf verzichtet hätte. Leider geht das in manchen Kontexten aber einfach nicht. Wenn man mit Kunden zu tun hat, kann man sie leider nur selten mit einem Fistbump begrüßen und Umarmungen reserviere ich für Menschen, die es wirklich verdient haben, mein Becken an ihrem zu spüren. Ennio Ruschetti sieht es wohl ein bisschen ähnlich (oder eigentlich ganz anders) und zeigt uns, wohin das übertriebene Schütteln und Drücken und Dominieren wirklich führen kann und schreibt dazu:

Only a formal handshake separates two politicians from a sealed contract. But as both stubbornly try to gain the upper hand within the gesture, their grim intransigence takes on a monstrous life of its own.

Einmal so cool sein wie dieser Hausmeister und im Rennen noch den Besten zerbrechen, um auf ein Cronenberg’sches Monstrum einzudreschen. (via Maik, der mein Becken bereits spüren durfte – oh yeah)

Categories: Film & TV

3 Comments

Maik · 16. November 2021 at 14:22

😉
(Ich habe erst die via-Zeile vor dem Text gelesen und war leicht verstört… 😉 )

    Marco · 17. November 2021 at 15:22

    oh yeah 🤗

TURBOMARCOW (@Fadenaffe) · 16. November 2021 at 14:20

Der Kurzfilm „Hand in Hand“ zeigt uns den Horror des Händeschüttelns https://t.co/5mFH1HMiqs

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