Comicreview: „Marzi 2: 1989“

MARZIBAND21989_729[1]Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 12.03.2013
Künstler: Marzena Sowa, Sylvain Savoia
Art: Hardcover (enthält komplett „Marzi 2: 1989“)
Seiten: 228
Sprache: deutsch
Preis: 24,95 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Mit einer guten Tasse Muckefuck macht der Comic viel mehr Spaß.
Rating: 5 von 5 frische Rollen Toilettenpapier.

Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini mit Leseprobe bei mycomics.

Der zweite Teil von Marzi ist einer dieser Comics, die schon ewig gelesen bei mir liegen, für die ich aber irgendwie nicht die richtigen Worte finde, sie passend zu beschreiben. Vielleicht hauptsächlich, weil sie mich sehr bewegten, vielleicht auch, weil ich euch lieber den ganzen Comic vorlesen würde, statt nur darüber zu erzählen. Statt ihn aber einfach zu ignorieren und als kleinen Schatz in meinen endlosen Comicregalen zu horten, versuche ich einfach ein paar stumpfe Wörter aneinander zu reihen, die hoffentlich auf die ein oder andere Weise Sinn ergeben und dafür sorgen, dass ihr euch nicht nur diesen Band, sondern auch seinen Vorgänger, organisiert und genauso lieb habt, wie ich es tue.

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Comicreview: Marzi 1

Originaltitel: Marzi – L’Intégrale 1 – La Pologne vue par les yeux dune enfant
Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 18.06.2012
Künstler: Marzena Sowa, Sylvain Savoia
Art: Hardcover
Seiten: 224
Sprache: deutsch
Preis: 24,95 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Das Format ist dafür total super geeignet.
Rating: 4/4kg  frisches Fleisch ohne Anstehen

Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini , mit Onlineleseprobe bei mycomics.

Als Kurzvorderwende-Kind hat man irgendwie das Problem, dass es kaum ansprechende Literatur gibt, mit der man sich so richtig identifizieren kann. sicherlich gibt es Geschichten, die aus der ostdeutschen Sicht über die Wende berichten, aber das alltägliche Leben – darüber wird kaum berichtet. Zumindest dachte ich das, bis ich ein bisschen in „Marzi“ stöbern durfte. Die Geschichte handelt von einem kleinen Mädchen gleichen Namens, die in den Jahren ’84-’87 in Polen unter dem kommunistischen Regime aufwächst und soweit eigentlich eine ganz normale Kindheit durchlebt. Nur, dass diese eben geprägt ist von Angst, Armut, Terror und dem Wunsch, etwas zu ändern.
Wie das funktioniert, inwieweit ich mich damit identifizieren konnte und warum man das gelesen haben muss, erfahrt ihr in folgender Review.

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