Comicreview: Ms. Marvel Bd. 2 – Generation Fragezeichen

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Der erste Band von Ms. Marvel, „Meta-Morphose“ (ich reviewte), schlug nicht nur im deutschsprachigen Raum ein, wie eine Terrigen-Bombe. Vermutlich liegt es schlichtweg an allem, was diesen Comic ausmacht: Eine junge Pakistani, die einen Faible für Superhelden hat, teilweise sogar Fanfictions über sie schreibt, Probleme hat, von ihren Peers akzeptiert zu werden, und durch einen blöden Zufall zur Superheldin wird. Zwar erfüllt sich dadurch einer ihrer größten Träume, aber ihre Probleme werden dadurch auch wirklich nicht weniger, weil sie neben der Schule und ihrer mitunter sehr konservativen Familie jetzt auch noch das Superheldendasein handlen muss.

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Ach ja, Marvel macht übrigens auch Cosplay-Variant-Cover!

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Und dann hab ich mich ja kürzlich noch beschwert, dass Marvel nur ein paar Actionfiguren-Variants bringt, während DC Comics ja einen ganzen Haufen seiner Looney-Toons-Mashups auf den Markt wirft. Aber Cover mit Cosplayern? Das ist wirklich ziemlich neu und tatsächlich auch ziemlich cool, weil sie sich hier ganz schön gute ausgesucht haben: Die Ms. Marvel ist irre niedlich, der Bart von Doctor Strange ist unglaublich majestätisch, diese Kettenhemdn-Optig von Captain America ist sehr gut gelungen und der Helm von Ant Man ist natürlich total super, während das ganze Kostüm von Medusa einfach alles schlägt. Alles.
Aber mein absoluter Favorit ist natürlich Derpdevil der Thor, der einfach irgendwie, ich weiß ja auch nicht… dieser Gesichtsausdruck. Was soll das? Was ist da schief gelaufen? Sollte das wirklich so sein?

Hier jedenfalls mal die restlichen Cover. Eines ist noch nicht veröffentlicht, aber wenn ich mit Thor und Daredevil so anschaue, glaube ich nicht, dass es besonders cool ist, sondern dass sie einfach bis dahin kein neues Shooting anberaumen konnten. (via)

(Zum „Sam Wilson Captain America“ #1 Cosplay Variant von Eddie Newsome gibt es leider auch kein Cover)

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Comicreview: Ms. Marvel Band 1 – „Meta-Morphose“

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Die Pubertät war und ist vermutlich für niemanden leicht. Wenn die Familie zudem aber noch aus Pakistan stammt, die Eltern also strenge Moslems sind, und man mit dieser Kultur in seinem Umfeld eher alleine ist, kann es nochmal besonders schwierig werden. Genau dort befindet sich die junge Kamala Khan, die ihre Familie zwar sehr liebt, mit der ganzen Strenge aber überhaupt nicht klar kommt. Sie würde auch lieber abends feiern gehen und ihrem Nerdism fröhnen, muss aber Sonntags zur Koranschule, früh zuhause sein und sich mit den Hipstern herumschlagen, die ihre Kultur ja so irre spannend finden und eigentlich gar nichts verstehen. Bis sie eines Tages von der Terrigen-Wolke der Inhumans erwischt wird und ihr Leben von Grund auf ändert.

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