Comicreview: „Ralph Azham“ Band 1 – 4

2015-04-30 22.25.28

Hier passiert jetzt etwas, was nur ganz selten passiert: Ich muss die ersten vier Teile einer Comicserie in einem Reviewartikel abhandeln, weil das an der Stelle einfach nicht anders geht. Zum Einen habe ich die Serie eben soweit hintereinanderweg gelesen, sodass ich gar nicht mehr so genau weiß, wo der eine Band anfängt und der andere aufhört, und zum Anderen würde ich als Fazit vermutlich bei jedem Teil das selbe schreiben. Vermutlich könnt ihr schon erraten, was das genau wäre, aber ich will jetzt nicht zu weit vorgreifen. Viel lieber möchte ich euch einen der sympathischsten Antihelden der Comicgeschichte vorstellen – Ralph Azham.

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Comicreview: „Aâma 1: Der Geruch von heißem Staub“ von Frederick Peeters (inklusive Verlosung)

9783943143782[1]

Ohne jegliche Erinnerung daran, was er an diesem staubigen Ort vorhatte oder wie er dort hin kam, erwacht Verloc Nim neben einem Tagebuch und begrüßt von einem Zigarre rauchendem Gorilla, dem merkwürdigerweise das Fell an seinen Beinen fehlt. Beim Durchblättern des Buches stellt er fest, dass er es geschrieben hat und der Affe, der eigentlich ein behaarter Cyborg namens Churchill ist, erklärt ihm, dass er eins mit seinem Bruder auf einen fremden Planeten reiste, um in einer Forschungsstation nach dem Rechten zu sehen, zu der schon länger der Kontakt abgebrochen war.
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Comicreview: Hilda und der Mitternachtsriese

9783943143577[1]Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 03.2013
Künstler: Luke Pearson
Art: Großes Hardcover
Seiten: 44
Sprache: deutsch
Preis: 18 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Das Buch liest sich viel besser auf der Bettkante (vor).
Rating: 4 von 5 Zwergendaumen nach oben

Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Reprodukt mit ausführlicher Leseprobe.

Hilda lebt mit ihrer Mutter in völliger Abgeschiedenheit. Zwar gibt es irgendwo einen Bahnhof, aber soweit das Auge reicht ist in ihrer Gegend einfach gar nichts los. Hilda mag das, scheut sie sich doch eher vor der großen Stadt. Eines Nachts jedoch erreichen sie Drohbriefe von einem unbekannten Absender. Das besondere daran: Sie sind winzig. Was es damit auf sich hat, ob Comics für Kinder sogar mich alten Zyniker berühren können und wie ich das alles fand, könnt ihr in folgender Review nachlesen.

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Comicreview: „Vakuum“ von Lukas Jüliger

Herausgeber: Reprodukt
Veröffentlicht: 2013
Künstler: Lukas Jüliger
Art: A4 Paperback
Seiten: 128
Sprache: deutsch
Preis: 20 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Nein, man erwischt sich zu oft dabei, wie man überraschend ausruft.
Rating: Das Cover sieht aus wie ein Teddybär!

Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Reprodukt, wo es auch eine ausführliche Leseprobe gibt.

„Das ist wirklich ein ganz toller Coming-of-Age-Roman“ sagte man mir, als man mir dieses Werk quasi im übertragenen Sinne in die Hand drückte. Also man sagte es mir, aber schlußendlich drückte es mir ja der Postbote in die Hand und mit dem rede ich selten viel und noch seltener über den Inhalt meiner Pakete. „Der ist wirklich überraschend. Ehrlich!“ Mit Coming-of-Age ist es aber so eine Sache. Wenn man gerade selbst aus dem Age kommt, sind solche Werke bestimmt eine gute Sache, wenn sie denn auch gut sind, wenn man dieses gewisse Alter aber schon überschritten hat und mich sich selbst eigentlich ganz gut klar kommt und kaum noch offene Fragen hat, sind solche Werke manchmal doof. Manchmal. Sie sind oft genug trotzdem super, aber manchmal eben unnötig. Vermutlich sind das ganz starke Vorurteile, die ich da habe, weswegen ich euch nicht in allbekannter Manier von diesem Comic erzählen möchte (also schon auch), sondern in erster Linie lieber darüber, wie ich ihn wahrnahm. Wie ich ihn denn wahrnahm und warum das ein Comic ist DEN IHR VERDAMMTE KACKE UNBEDINGT LESEN MÜSST, erzähle ich euch in folgender Review.

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Comicreview: „Die Kolonie“ von Charles Burns

Originaltitel: The Hive
Herausgeber: Reprodukt
Veröffentlicht: 01.06.2012
Künstler: Charles Burns
Art: Hardcover (Band 2 der Trilogie)
Seiten: 56
Sprache: deutsch
Preis: 18 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Leider zu groß und ein bisschen zu schwer
Rating: Wenn das alles gut endet 5/5 beim Transport heilgebliebene Eier, wenn es enttäuschend endet bin ich einfach nur wütend.

Erwerbbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Reprodukt, wo es auch die Leseprobe gibt.

Zuletzt hatte ich „X“ von Charles Burns, welches den Anfang dieser Trilogie darstellt, in den Händen und konnte endlich die Fortsetzung der Serie „Die Kolonie“ ergattern, von der ich hoffte, dass sie mir ein paar Fragen um den Hauptcharakter beanwortet und mich nicht schon wieder so angenehm ratlos zurücklässt. Ob diese Fragen beantwortet werden, ob das nicht noch alles schlimmer wird und, viel wichtiger, wie ich das alles fand, könnt ihr in folgender Review nachlesen.

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