Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
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Tag Archives: Sam Raimi

Falls ihr euch gefragt habt, warum Jason einfach nicht tot zu kriegen ist und immer und immer wiederkommt: Er ist ein Deadite aus “The Evil Dead”. Das zumindest sagt der Regisseur des dritten Teils “Jason Goes To Hell” Adam Marcus und er ist sehr überzeugt davon.

Im besagten Teil (den ich offenbar dringend mal wieder anschauen muss) findet einer der Charaktere nämlich ein uns sehr bekanntes Buch samt ebenso bekanntem Dolch. Dabei handelt es sich natürlich um den Kandarian Dagger und das Necronomicon Ex-Mortis, bekannt aus dem “The Evil Dead”-Franchise. Natürlich kann man hier annehmen, dass es sich dabei lediglich um ein Easter Egg handelt, wie es in dem Filmgenre durchaus üblich ist, aber Adam Marcus sagt, dass das nicht der Hintergrund für das Auftauchen dieser dämonischen Utensilien ist.

Das Horror Geek Life berichtet über ein Interview mit ihm nämlich:

After having questions about how Jason goes from a boy to a grown man so quickly, and a seemingly immortal man at that, Marcus wanted to “create a mythology for Jason in this movie, because it had driven me nuts as a viewer.” Which brings us to the Necronomicon Ex-Mortis. It was meant to serve a purpose, and not just as an awesome Easter egg.

Logisch, das ist das, was Fans und gute Filmemacher tun und tun sollten. Adam Marcus erzählt weiterhin:

She [Pamela Voorhees] makes a deal with the devil by reading from the Necronomicon to bring back her son. This is why Jason isn’t Jason. He’s Jason plus The Evil Dead, and now I can believe that he can go from a little boy that lives in a lake, to a full grown man in a couple of months, to Zombie Jason, to never being able to kill this guy. That, to me, is way more interesting as a mashup, and Raimi loved it!

Mega, ich kann das als Canon akzeptieren, wie ich auch entgegen vieler Fans “Jason Goes To Hell” als Canon akzeptieren kann. Wenn ihr das nicht könnt, hat Adam noch ein paar weise Worte für euch: “It absolutely is canon.”

Und sogar Sam Raimi, Schöpfer von “The Evil Dead”, ist mit an Bord, wie Adam berichtet:

That, to me, is way more interesting as a mash-up, and Raimi loved it! He literally went and picked up the book, put it in a plastic bag and told me to put it in the movie. So only Sam, myself, and Bob Kurtzman ever knew that was my agenda. It’s not like I could tell New Line my plan to include The Evil Dead, because they don’t own The Evil Dead. So it had to be an Easter egg, and I did focus on it…there’s a whole scene that includes the book, and I hoped people would get it and could figure out that’s what I’m up to.

Ich bin dabei und akzeptiere das nun als die neue Realität.

Den Rest des Interviews kann man sich übrigens auch sehr gut geben. (via)

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Davon rede ich ja schon ewig und jetzt endlich haben wir auch mal ein Bild von The Chin in der so beliebten Montur mitsamt Motorsäge als Hand.
Mittlerweile wissen wir darüber hinaus, dass die Serie auf dem US-Sender STARZ laufen wird, im Herbst erscheint und eben auch neben Bruce Campbell noch Sam Raimi und Rob Tapert an der Produktion der 10-teiligen ersten Staffel beteiligt sind, was mich echt hoffen lässt, dass es den Charme der alten Filme hat. Bitte bitte. Bitte bitte sei nicht scheiße. (via)

Ash vs Evil Dead

Wir hatten ja schon drüber geredet, dass es eine Fernsehserie zu dem besten Horrorfilmen aller Zeiten (ja okay) geben wird und wie großartig das ist. Gerade wird die Serie sogar in Auckland, New Zealand, gedreht und das bedeutet, dass das alles schon realer ist, als ich bisher kaum wagte zu glauben.

Dazu gibt es ein Interview im Collider, in dem Sam Raimi, Bruce Campbell, Rob Tapert, aber nicht das 1973 Oldsmobile Delta 88 (das ist tatsächlich DAS Oldsmobile aus den Filmen! Ja Mann!), echt schon einiges über die Serie verraten.

Beispielsweise wird “Army of Darkness” zwar irgendwie Teil der Serie und des Universums sein, aber die Geschehnisse finden nach “Evil Dead 2” statt und der dritte Teil wird nicht wirklich referenziert. Dazu ist Ash ein total durcher Typ, der in ständiger Angst vor der Rückkehr der Deadites lebt, weswegen auch die Motorsäge ein Comeback erleben wird.

Außerdem wird es wohl viele, viele praktische Effekte und somit ungefähr 200 Liter Kunstblut pro Folge geben. Das Interview ist echt mal einen Besuch wert, wenn ihr mehr darüber erfahren wollt. Ansonsten müssen wir nur noch bis zum Herbst diesen Jahres warten, wenn die Serie auf STARZ starten soll. Alter Falter, da bin ich sowas von dabei! (via)

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Obwohl ja bereits am Mittwoch Ash-Wednesday war, erreichte mich diese Meldung erst heute. Dread Central durfte nämlich mit Bruce Campbell ein Interview führen und natürlich ging es hauptsächlich um die bevorstehende Fernsehserie “Ash vs. Evil Dead”, auf die wir uns doch hoffentlich alle schon tierisch freuen. Nicht nur, weil sie von Sam Raimi, Bruce Campbell und Rob Tapert produziert wird, sondern eben auch, weil The Chin himself da mitspielen wird. Übrigens schreibe ich diesen Artikel gerade mit einer leichten Erregung, ich hoffe, ihr versteht das. Campbell so in dem Interview:

“Having had a chance to read an early version of the pilot episode last year, I can concur. In it we are introduced to a nomadic Ash, a figure who’s not only haunted by traumatic memories but also terrorized by the unwelcome continuance of Deadite attacks, which have followed him to the myriad Midwestern trailer parks he’s been forced to call home. In an effort to eke out an existence and in keeping with his previous choice of career, the character spends his days working at Ted’s Superclub as a stock room trainee and, in true Ash fashion, his evenings chasing skirt in roadside bars.”

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Das ist perfekt. Aber wenn der Inhaber von Ted’s Superclub nicht von Ted Raimi gespielt wird, bin ich vermutlich ein bisschen enttäuscht. Weiterhin sagt er über seinen Charakter:

“I’m bringing everything to the table. It’s a feisty version of Ash, who’s grizzled and just wants to be left alone.”

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Aber natürlich kann Ash nicht allein bleiben und so wird er von den Schauspielern Ray Santiago und Dana DeLorenzo unterstützt werden. Ich hoffe nur, dass Bruce Campbell dann nicht in eine unwichtige Nebenrolle abdriftet.

“Santiago will play the role of Pablo Simon Bolivar, an idealistic immigrant who becomes Ash’s loyal sidekick and believes in Ash’s heroism even if Ash himself doesn’t. DeLorenzo will play Kelly Maxwell, a moody wild child trying to outrun her past and who is reluctantly dragged into the fight against Evil with Ash and Pablo. Kelly finds a different kind of family with her fellow Deadite slayers.”

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Und hier der Money Quote:

“I was there during the casting process, and they’re very talented. Aside from the ensemble [aspect], they each needed to be able to hold their own because they’ll have their own series of missions. It’s an epic tale. How could you not [plan for that]? I’m a strong proponent of the ‘big picture’ plan, and we are planning for five seasons.”

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Fünf Staffeln! Boom!
Die erste Folge wird von Sam Raimi regiert werden und die Serie selbst erscheint dann auf dem US-Sender STARZ noch dieses Jahr. Und ich freue mich so sehr, endlich mehr davon zu sehen. Ich bin nur mal gespannt, wie die ganzen Comics dann in dieses Universum passen, sofern denn überhaupt. Aber eine Evil-Dead-Fernsehserie, Freunde. Das sind die News, weswegen ich Blogger bin. Also weil ich dazu die passenden Gifs einbinden kann. (via)

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Tatsächlich wirkt das Werk hier, das den passenden Titel “This is my boomstick” trägt und von Van Orton Design stammt, wie ein Poster zu einem retrofuturistischem Film und irgendwas mit Cyberspace und Wargames und ihr wisst schon. Robocop vielleicht auch und 8Bit, ein bisschen Miami Vice und eigentlich nenne ich nur Worte, die mir gerade spontan einfallen. (via)

“Within The Woods” ist nämlich der Film, der quasi direkt zur Erschaffung von “The Evil Dead” führte. Dieser Film nämlich diente 1978 unter anderem auch dazu zu zeigen, was für einen kreativen Output die Jungs haben und was sie alles möglich machen konnte. So trugen sie ihn geldsammelnder Weise durch Michigan und der Rest ist Geschichte. Das ganze steht natürlich noch genauer beschrieben in Bruce Campbells Autobiografie “If Chins Could Kill”, was übrigens ein sehr gutes und äußerst inspirierendes Buch ist. Den zweiten Teil des Films, natürlich auch in dieser wirklich miesen Qualität, findet ihr nach dem Klick. (via)

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Ich finde Sam Raimi echt am Besten, wenn er einfach nur seine Horrorfilme macht. Er ist ein cooler Typ, ich mag ihn voll, er ist clever, hat gute Ideen und mag richtig gerne, was er tut. Spider-Man von ihm war scheiße, da konnte eigentlich auch Bruce Campbell nicht drüber hinwegtrösten. Okay, konnte er doch.
Aber darum soll es auch gar nicht gehen, denn er hat endlich wieder einen Horrorstreifen gemacht (zwar nur produziert, aber immerhin…), für den er auch noch Jeffrey Dean Morgan gewinnen konnte. Und die Story klingt auch ziemlich klasse. Lest mal:

Clyde (Jeffrey Dean Morgan) and Stephanie Brenek (Kyra Sedgwick) see little cause for alarm when their youngest daughter Em becomes oddly obsessed with an antique wooden box she purchased at a yard sale. But as Em’s behavior becomes increasingly erratic, the couple fears the presence of a malevolent force in their midst, only to discover that the box was built to contain a dibbuk, a dislocated spirit that inhabits and ultimately devours its human host.

Der Trailer verspricht ja auch schon einige tolle Schockmomente, wobei ich allerdings hoffe, dass das nicht schon alle waren. Wenn ich mir da allerdings so die letzte Einstellung anschaue – puh. Bitte mehr sowas, wobei ein Psychokind an sich ja auch schon gruselig genug ist.
Der Trailer spricht ja zudem auch von einer wahren Geschichte. Das machen Trailer zwar relativ oft, aber hier ist das alles schon ein bisschen spannender, denn die Box gab/gibt es scheinbar wirklich. Die L.A. Times hatte da vor ein paar Jahren einen Artikel drüber.

Der Film jedenfalls, der wird super und am 31. August in den Kinos der USofA anlaufen. Vielleicht dann auch bald so bei uns. Hoffentlich. (via)

Viel ist von alledem noch nicht bekannt, nur eben, dass es das geben wird, von Sam Raimi und Bruce Campbell produziert werden wird und wie die Geschichte aussieht. Lest mal hier:

The reboot is true to the roots of Raimi’s original as it follows a group of friends who hole up in a remote cabin, discover the “Book of the Dead” and accidentally unleash an unrelenting group of Deadites.

The “new spin” is the motivation behind the trip, with the lead character taking his younger sister to the family’s cabin to help her kick her drug addiction. Without her drugs she becomes insane and difficult to control, which makes it impossible to see that she’s actually possessed.

The worst part, though, is that one of the friends unleashes the demons by deciphering the Book of the Dead and reading the passages aloud. (Yeah, because just some kid would know how to read ancient text. Sigh.) The only way I can get behind this is if the film references the original (meaning this is a new group of kids in the exact same cabin) and Bruce Campbell cameo’s as “Ash” (who has now aged quite considerably).

Das hat irgendwie, wie auch immer, der Typ von Bloody Disgusting zusammengeschustert, allerdings ohne Angaben auf Quellen, weil er lieber ein mieser Klugscheißer ist, als ein fairer Blogger. Ich mag den nicht, aber dafür haben wir zumindest mal einen Ansatz für das Remake, das nun echt niemand braucht. (via)

Dieser Tage wird Evil Dead, einer der großartigsten, besten, spannensten, witzigsten, besten und großartigsten (ja, das hatte ich doppelt) Filmserien (okay, streicht das “einer” und ersetzt es mit “die”… und modelt noch ein bisschen mit den Fällen herum) 30 Jahre alt und ich bedanke mich aus meinem tiefsten Inneren von ganzem Herzen für alles, was sie möglich machten, wie sie es möglich machten und was sie dadurch auf sich nahmen. Danke Sam, danke Ted und natürlich danke Bruce. Und natürlich auch allen anderen, die danach nicht mehr viel Ordentliches angestellt haben.

Eigentlich müsste ich euch ja jetzt alle zu einem Evil-Dead-Triple-Feature zu mir einladen, in meine einsame Hütte im Wald. Aber ihr benutzt bestimmt alle keine Untersetzer. (via)