Hey Marco, wie läuft eigentlich dein Fasten?

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Fassen wir doch mal zusammen, wie ich normalerweise so lebe: Cola, Kekse, Kuchen, Eis, mittags eine Mate zum Wachwerden, gezuckerter Tee und wenn ich mal unter der Woche keine Lust auf Kochen habe, was so in 3 von 5 Fällen vorkommen, kann es auch schon mal eine Pizza sein. Klar, in letzter Zeit versuche ich auch gerne das Salatding und überlege mir sogar schon eine adäquate Küchenmaschine zu kaufen, die mir das Schnippeln und Zerkleinern erleichtert, aber da bin ich noch nicht über die Produktvergleichsphase hinaus. Also ich esse oft wirklich ziemlich ungesund und als ich Freunden am Wochenende von meinen Fastenplänen erzählte, waren sie verwundert, warum ich nicht bereits 200kg wiege. Ich war da auch ein bisschen überrascht, weil ich dachte, dass das jeder so macht, von daher habe ich wohl etwas Glück, weil ich nur ein bisschen dick bin.

Jeeedenfalls habe ich das mit dem Fasten jetzt die ersten 5 von 40oderso Tagen durchgezogen und ich muss echt gestehen: Ich bin ein sehr, sehr schwacher Mensch. Da waren halt noch Kekse und die mussten ja gegessen werden. Glücklicherweise aber nur höchsens einer oder zwei, von daher bin ich vielleicht nicht der schwächste Mensch der Welt. Dafür gab es aber kein Eis und keine Cola mehr und auf die Mittagsmate konnte ich auch verzichten, obwohl ich jetzt langsam merke, dass mein Körper die Ernhrungsumstellung eben doch bemerkt. Ich habe Magenschmerzen, mittags bin ich müde, Kopfschmerzen manchmal auch und ich weiß echt nicht, was ich statt Wasser und Tee jetzt noch trinken kann. Und richtig blöd war wohl, dass ich am Samstag so ein neues Waffelhaus ausprobieren musswollte. Aber da gab es eben auch Waffeln mit salzigem Karamel und ich weiß noch nicht genau, ob das als Betrug gilt. Vor allem auch, weil der Sonntag ja mein Betrügetag ist und ich ganz vergaß Cola und Eis zu kaufen. Von daher gleicht sich das vielleicht irgendwie aus.

Möglicherweise bin ich also ein schwacher Mensch, aber auch ein vergesslicher. Eventuell wiegt sich das ja irgendwo auf. Zur Sicherheit hab ich heute noch die alten, grauen Hanteln, die nach der Benutzung komischerweise wieder schwarz waren, durch die Gegend getragen und ich muss mich wirklich selbst dran erinnern, dass das keine Diät ist, sondern Fasten. Obwohl das womöglich auch nicht so schlimm wäre.


12 Comments

Gilly · 22. Februar 2015 at 21:19

„Ein bisschen dick“ Ich lachte. Dann weinte ich.

Gilly · 22. Februar 2015 at 21:19

P.S.: weiterhin viel Erfolg

Casaloki · 23. Februar 2015 at 6:39

Mach weiter. So weit ich das verstehe, geht es letztendlich nicht um den Verzicht, sondern ums bewusst werden, was man braucht und was nicht. Und das sieht doch bisher gut aus. Daumen hoch!

principe · 23. Februar 2015 at 11:12

Glaubmir, du wirst beim Fsten nicht abnehmen bzw. schon aber das hats du in ein, zwei Wochen danach wieder drauf. Geht also um das Therapeutische bzw. bewusstwerden, was ich ja ziemlich cool finde.
Was hilft – vorallem gegen Kopfweh – ist Bewegung, spar dir dich den blöden BVG und radle durch Berlin (kannst aufm Rad halt nicht so gut lesen).

Und geniesse die Rückfälle und Betrügerein!

cc · 23. Februar 2015 at 14:28

vlt. hilft ja auch ein knabberersatz. probiers doch in deiner fastenzeit mit getrocknetem obst. mangos, äpfel, birnen… gibt auch ganz feine fruchtmixe mit echten kakobohnenstückchen… so statt keksen was zum knabbern 🙂

Casaloki · 25. Februar 2015 at 7:37

Vielleicht setzt du aber auch die Prioritäten falsch. Vielleicht merkst du nach dem Verzicht, dass du auf Knabberbox, Bier und Chipse nicht verzichten kannst. Das dir ein lecker Eis wichtig ist. Und das du mit nem Body Mass Index von knapp unter 25 prima leben kannst. Dann hat es doch was gebracht. 😉

Marco · 25. Februar 2015 at 22:36

@Gilly: Ach kooomm…!

@Casaloki: Danke dir, das macht echt Mut, wenn man das so dreht. 😀
So eine kleine Schwäche ab und zu ist ja auch okay. Vielleicht ist das auch der Körper, der mir sagt, dass er dringend Kohlehydrate braucht und gegen die Natur soll man sich ja nicht stellen 😉

@principe: Ich glaub auch nicht, dass ich wirklich spürbar abnhemen würde, aber ich rede mir ein, dass das vielleicht der Grundstein für eine generell bessere Ernährung ist. Und dann so. 😀
Aber nee, Fahrradfahren in Berlin? Das ist mir echt zu gefährlich… Außerdem brauche ich die Lesezeit, weil ich sonst nicht so viele Reviews schreiben könnte. 😀

@cc: Das hilft mir tatsächlich! Also ich hab jetzt eh öfter mal Obst da, was quasi so als Naschersatz herhalten muss. Unglaublich, dass das geht 😀
Un Knäckebrot. Knäckebrot ist der shit, weil es da mittlerweile auch so irre viele Sorten gibt.

@Casaloki: Man könnte sich ja auch einreden, dass Schokolade, Eis und Gummibärchen ja auch irgendwie Trennkost sind. Und Trennkost ist ja gut! 😀

Casaloki · 26. Februar 2015 at 7:45

@Marco: genau, wenig Kohlenhydrate und kein Fleisch. Schon fast vegan. 🙂

Marie · 26. Februar 2015 at 12:57

Die Müdikeit und die Kopfschmerzen kommen vom Koffeinentzug. Ich weiß nicht ob du bewusst auf Koffein verzichten willst, oder nur auf gesüßte Getränke. Wenn es nur die gesüßten Getränke sind, könntest du es immer noch mit grünem Tee oder schwarzem Tee versuchen (Teein ist da ein guter Ersatz)Ansonsten nach ca. einer Wochen Entwöhnung dürfte es was die Entzugserscheinungen angeht langsam besser werden.

Casaloki · 26. Februar 2015 at 15:54

@Marie: Mehr als eine Woche Kaffee ist zu viel der Askese für mich. 🙁

Marco · 1. März 2015 at 23:41

@Casaloki: Wollen wir mal nicht übertreiben 😀

@Marie: Ich hab vor 2 Jahren oder so angefangen komplett auf Kaffee zu verzichten, was bei meinem Konsum (locker eine Kanne täglich) auch echt fies war. Ich bin dann auf Schwarztee umgestiegen und das tut mir echt wesentlich besser. Aber ja, es waren Entzugserscheinungen, ganz klar. Jetzt sieht das alles schon viel besser aus. 🙂

@Casaloki: Wie gesagt, mir hat da guter Schwarztee, Earl Grey zum Beispiel oder Assam, echt gut geholen. Teein kickt, finde ich, auch wesentlich angenehmer, als Koffein 😀

STOP! In the name of (@Fadenaffe) · 22. Februar 2015 at 21:07

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