Ich glaube, ich spreche für die gesamte Mannheit, wenn ich sage, dass wir euch um die Schmerzen beim Menstruieren wirklich nicht beneiden. Einfach weil es Schmerzen sind und Schmerzen sehr scheiße sind. Vor allem auch, wenn sie quasi monatlich auftauchen und man ihnen nur mit Schmerzmitteln begegnen kann. Das ist halt alles wirklich nicht optimal und Schmerzmittel helfen eben auch nur bedingt und nicht sofort, haben Nebenwirkungen und man ist ja sicher, je nach Schwere der zyklischen Schmerzen, vermutlich trotzdem nicht so produktiv, wie an guten Tagen.

Jetzt bin ich zur Zeit ganz gerne auf Crowdfunding-Plattformen unterwegs, weil es da ja mitunter doch sehr nette Dinge zu entdecken gibt. Was ich da aber mit „Livia“ fand, schien so interessant zu sein, dass ich euch das hier kurz vorstellen möchte. Und weil halt auch das Video echt witzig ist.

Es ist nämlich ein kleines Gerät, das in niedlichen Farben daherkommt, das offenbar mittels anklebbarer Emitter die Nerven beschäftigt hält, damit sie den Schmerz nicht weiterleiten können. Irgendwie so. Ich verstehe das Prinzip, aber ich kann nicht sagen, ob das so wirklich funktioniert. Auf der anderen Seite ist das Projekt aber auch aktuell zu über 900% (kein Vertipper) finanziert, also ist offenbar die Hoffnung, die ins das Gerät gelegt wird, genauso groß, wie der Bedarf nach solch einem.

Mit einem aktuellen Preis von $85 (als günstigster Perk, bei dem man so ein Gerät bekommt) ist es aber vermutlich auch günstig genug, um es zumindest mal zu probieren. Mehr Infos und andere Belohnungen für anderes Geld bekommt ihr natürlich auf der dazu passenden Projektseite bei Indiegogo.

Dazu sei euch aber noch ans Herz (ja Herz, nicht Gebärmutter, obwohl das Wortspiel sich echt anböte) gelegt, dass ihr auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen solltet, wenn die Schmerzen mindestens unangenehm, aber auf jeden Fall nur schwer zu ertragen sind. Schmerzen können auch ein Symptom für andere Probleme sein und gerade auch Frauenärzte kennen sich da aus. Also keine Scheu vor Ärzten!