Gute Musik am Abend: The toten Crackhuren im Kofferraum – „Jobcenterfotzen“

Published by Marco on

The TCHIK sind endlich wieder mit einem neuen Song am Start, der nicht nur gut ins Ohr geht und es mir gestattet, endlich mal wieder einen Beitrag mit Fotze zu betiteln, sondern vor allem tatsächlich auch recht sozialkritisch ist. Sowas mag ich ja nämlich sehr – Tanzbare Sozialkritik.
Interessanterweise feiert das Video seine Premiere auch genau an dem Tag (heute), an dem die Meldung durch die Medien geisterte (immer noch heute), dass die SPD Hartz IV hinter sich lassen will, die Grünen natürlich irgendwie mitmachen wollen und die CDU, na ja, eben weiterhin einfach CDU ist. Es war irgendwo von Grundsicherung die Rede, aber das kann jetzt natürlicher jeder bewerten und vor allem glauben, wie er möchte. Wann waren nochmal Wahlen? Ich weiß das immer erst eine Woche vorher.

Vermutlich ist das jetzt aber auch eher eine Gelegenheit, zu der wir ein paar nette Jobcenter-Geschichten auspacken könnten: Zum Beispiel, wie mir öfter mal die Leistungen gekürzt wurden, weil ich mich nicht auf Jobs bewerben wollte, die hauptsächlich aus Telefon Support bestanden. Offenbar hatte ich nämlich angegeben, dass ich das während meiner Ausbildung öfter mal machen musste, das aber auf keinen Fall wieder machen will, was natürlich bedeutet, dass ich das entweder mache oder einfach auf den Luxus einer ausgewogenen Ernährung verzichte. Blöd von mir. Wozu hab ich auch den so schwer vermittelbaren Beruf des Fachinformatikers gelernt, wenn ich dann nicht einfach etwas ganz anderes machen will?
Andere Male wurden mir Leistungen aber auch gekürzt, weil ich keine Jobs wollte, die sich dann am Ende eigentlich eher als Weiterbildung herausstellten, die ich in Teilen selbst bezahlen sollte. Blöderweise muss man Stellen aber annehmen, wenn sie einem angeboten werden, was auch für Stellen gilt, die eigentlich gar nicht existieren.

Glücklicherweise ist das alles schon recht lange her und ich plane erst dann wieder arbeitslos zu werden, wenn die SPD das Hartz IV dann wirklich hinter sich gelassen hat und eine brauchbare Alternative gefunden wurde, die ich ja zum Beispiel „Bedingungsloses Grundeinkommen“ nennen würde.

Na ja, jedenfalls geiler Song. Und jetzt alle: F-F-Fenster stürzen!


4 Comments

herr stiller · 15. November 2018 at 10:41

Ich mag dich ja allein schon, weil du auch nen sweet spot für die Crackhuren hast. <3

    Marco · 15. November 2018 at 11:07

    Sogar zwei! Einen im Schritt und einem im Herzen! 😀

Kaugummizigarette?? (@Celilander) · 14. November 2018 at 22:40

RT @Fadenaffe: Gute Musik am Abend: The toten Crackhuren im Kofferraum – “Jobcenterfotzen” https://t.co/6mO0WWV2C1

@Teufel100 · 15. November 2018 at 6:15

Fanken wir den Tag mit guter Musik an: Gute Musik am Abend: The toten Crackhuren im Kofferraum – “Jobcenterfotzen” https://t.co/mqtvR0jVAQ

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