Jeder liebt Füchse. Manche lieben Füchse sogar so sehr, dass sie sich Tattoos von ihnen (als Motiv natürlich) stechen lassen. Tatsächlich hat mein Vati sich mal mit einer Fähe angefreundet und sie regelmäßig gefüttert und so viel Vertrauen aufgebaut, dass sie eine Weile mit ihren Jungtieren in seinem Garten chillte und sich nicht von ihm stören ließ.

So viel Vertrauen man auch zu einem Fuchs aufbauen kann, so bleiben es doch immer Wildtiere. Sicherlich kann man sie, viele viele andere Tiere an den Menschen gewöhnen, aber im Grunde ändert sich da nicht besonders viel. Der Zoologe Dmitri Belyayev wollte das aber nicht so richtig akzeptieren und begann daher in den 50ern mit der Zucht von Füchsen, wobei er immer jene Tiere miteinander kreuzte, die dem Menschen am zugeneigtesten waren. Heute, knappe 60 Jahre später, gibt es nun ein paar Füchse, die zutraulich wie Hunde sind. Ein paar dieser Füchse landeten für teures Geld im Besitz von Amy und David Bassett, die diese Tiere vermutlich sehr gut verstehen und an einer Studie teilnehmen, die die genetische Domestizierung untersucht, wie sie im Grunde bei Hunden stattfand. (via)