Ihr merkt es ja selbst, ich bin zeitlich einfach gerade so eingespannt, dass meine Gewohnheiten gerade keinen richtigen Raum haben. Daher kam dieser Artikel nicht am Montag, sondern erst heute. Aber das ist ja okay, weil gute Nachrichten auch 2 Tage später noch gut sein sollten.

Ich war nämlich seit Mitte letzter Woche in Bayern unterwegs, wo ich meine dort hin gezogene Mutti besuchte und ein bisschen Quality-Time mit ihr verbrachte. Wir waren in einer Therme, sie hat für mich gekocht und mir ein paar mal gesagt, dass sie stolz auf mich ist und mich lieb hat. Ich erinnere mich da manchmal an dieses eine grausige Experiment aus einer Zeit, als Tierschutz eher noch eine lustige Hippie-Idee war. Darin wurde ein kleines Affenbaby vor die Wahl gestellt: Entweder bekommt es Essen von einem grausigen Affen-Homunkulus oder liebe und Wärme von einem flauschigen Affen, an den es sich kuscheln konnte. Das Affenbaby ging sich nur Essen abholen, verbrachte aber die meiste Zeit in den Armen der flauschigen Affenmutti. Ungefähr so ist es ja bei Menschen auch. Was man zum Leben braucht, bekommt man schon irgendwie unter was auch immer für unangenehmen Umständen – aber eigentlich suchen wir alle Liebe. Und die Liebe einer Mutter ist schon echt etwas sehr wertvolles.

Montag war ich dann in Augsburg arbeiten und das war so super erfolgreich und produktiv, dass ich dann erst spät nach hause fahren konnte und schließlich erst um 1 Uhr nachts die Wohnung betrat. Das war nicht so schön, aber glückliche Kunden, die meine Arbeit wertschätzen, sind auch etwas echt schönes. Dafür kann man hin und wieder mal ein paar Strapazen auf sich nehmen.

Außerdem….

Mit „Ocean Cleanup“ soll ein Hunderte Meter langer Müllfänger das Meer von Plastik säubern. Bislang waren die Tests erfolglos – doch nun freut sich der Erfinder: „Wir sammeln endlich Plastik.“ Große Mengen Plastik aus dem Meer herauszuholen – das ist das Ziel des Projekts „Ocean Cleanup“.

Erste Erfolge für Müllfänger „Ocean Cleanup“ (tagesschau.de)

Das Konzept stammt vom deutschen Hersteller Sonnen. Alle privaten Pufferbatterien für überschüssige Energie werden dabei miteinander vernetzt. Sie liefern Strom, wenn Mangel herrscht, und werden geladen, wenn zu viel Strom ins Netz fließt. Solche virtuellen Kraftwerke gibt es auch in Europa.

Neue US-Siedlung nutzt ausschließlich Solarstrom (ingenieur.de)

Koch will zwar die Bekämpfungs- und Präventionspolitik gegen HIV nicht explizit loben, aber er bestätigt: «Die deutliche Abnahme der HIV-Neudiagnosen verweist auch auf die Wirksamkeit der Schweizer Präventionspolitik.

Bund will HIV vollständig eliminieren (derbund.ch)

Ein Start-up züchtet in einem Brüsseler Gewölbekeller Edelpilze auf den Abfallprodukten lokaler Brauereien. Le Champignon de Bruxelles setzt auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Nadja Schlüter hat die Pilzköpfe besucht.

Shiitake aus Bier: Auf Pilzsuche in Brüssels Untergrund (utopia.de)

Ein Schulabschluss für Straßenkinder: Das ist das Ziel des bundesweiten Pilotprojektes „“ in Dortmund. Es richtet sich speziell an jugendliche Obdachlose. 24 konnten so seit der Gründung vor zwei Jahren an einem geregelten Unterricht teilnehmen.

Pilotprojekt für jugendliche Obdachlose in Dortmund (www1.wdr.de)

Aus Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung will die Aktivistengruppe Extinction Rebellion von Montag an den Verkehr in Berlin behindern.

Extinction Rebellion: Klima-Aktivisten wollen Blockaden in Berlin (welt.de)

Aussortiertes Brot bekommt ein neues Leben: Das Start-up Knärzje braut Bier und setzt damit ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. Jetzt brauchen die Gründer eure Unterstützung per Crowdfunding.

Das erste Zero-Waste-Bier Deutschlands: Knärzje wird aus Brotresten gebraut (utopia.de)

Enzyme machen es vor: Sie sind in der Lage, in vielschrittigen Reaktionen komplexe Moleküle herzustellen. Diese Funktionsweise machte sich eine internationale Forschergruppe zunutze. Das Ergebnis: Sie konnte mithilfe von Nanopartikeln Kohlendioxid in Rohstoffe wie Ethanol umwandeln.

Nanopartikel machen aus Kohlendioxid nutzbares Ethanol (ingenieur.de)

Bei Regelungen zu Tierversuchen hat die EU Deutschland Druck gemacht: Nun hat die Bundesregierung Versäumnisse eingeräumt. Laut einem Medienbericht soll nachgebessert werden. Im Jahr 2017 starben 740.

Bundesregierung will Gesetze für Tierversuche reformieren (spiegel.de)