Letzte Woche habe ich endlich alles eingetütet und abgeschickt und nun warte ich drauf, dass das mit der Selbstständigkeit endlich mal so richtig los gehen kann. Es war super viel Arbeit und ich habe das dringende Bedürfnis nun endlich mal die Füße hoch zulegen, aber ich weiß natürlich auch, dass es jetzt erst so richtig los geht. Aber immerhin ist der dickste Administrationsknoten erstmal zerschlagen und jetzt kann ich endlich auch mal das machen, was ich eigentlich machen will: Programmieren und beraten. Das wird spannend und hier sicherlich noch das ein oder andere Mal angesprochen werden.
Außerdem habe ich gestern Schmorgurken gemacht, die nur ein bisschen zu essiglig waren. Esst mehr Schmorgurken!
In anderen guten Nachrichten geschah aber zum Beispiel noch Folgendes…

Der Anteil der Kinder unter fünf Jahren, die chronisch mit Hepatitis B infiziert sind, ist im vergangenen Jahr unter ein Prozent gefallen. Bis Anfang der 2000er Jahre – vor Einführung der Impfung – waren es noch fünf Prozent.

Weltgesundheitsorganisation: Fast alle Kinder unter fünf Jahren gegen Hepatitis geschützt (zeit.de)

Selbstregenerierende Materialien gibt es bereits, doch bisher dauerte die Heilung Stunden bis Tage – das hat sich nun geändert.

Zerschnitten und durchbohrt: Neuartiges Material heilt binnen Sekunden (derstandard.at)

In der Krebsforschung wird schon lange nach Möglichkeiten der Früherkennung geforscht. Ein chinesisches Forschungsteam hat nun eine Studie durchgeführt, die nahelegt, dass ein Bluttest verschiedene häufig auftretende Krebsarten Jahre vor der bisherigen Diagnose erkennt.

Chinesische Forscher haben einen Bluttest entwickelt, der Krebs im Anfangsstadium erkennen soll (businessinsider.de)

Ein Schweizer Startup hat eine Seilkonstruktion für Solaranlagen entwickelt, die kaum Stützen braucht. Damit lassen sich öde Infrastrukturflächen überspannen und zusätzlich für die Stromgewinnung nutzen. Erste Anlagen sind schon in Betrieb.

Parkplätze, Lagerflächen und Klärbecken möchten Schweizer Erfinder doppelt nutzen: Sie spannen Solaranlagen darüber. (nzz.ch)

Die Menschen in Deutschland haben mit Beginn der Corona-Krise deutlich mehr Bio-Lebensmittel gekauft als sonst. Das geht aus Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung hervor.

ErnährungCorona-Krise führt zu Bio-Boom (deutschlandfunknova.de)

40 wild lebende Honigbienenvölker haben die beiden Biologen Benjamin Rutschmann und Partrick Kohl von der Uni Würzburg in Wäldern der Schwäbischen Alb entdeckt. Eine Sensation. Denn bislang ging man davon aus, dass es in Deutschland keine wild lebenden Bienenvölker mehr gibt.

Sensation: Wilde Honigbienen im Wald entdeckt (ardmediathek.de)

In der Hauptstadt hat ein Fuchs um die hundert Schuhe gemopst, die Bewohner etwa vor der Haustür oder im Garten stehengelassen hatten. Wie lokale Medien berichteten, nahm er im Stadtteil Zehlendorf alles mit, was er fand – von Lederschuhen bis hin zu Badelatschen.

Fuchs stiehlt über hundert Schuhe in Berlin (dw.com)

Forscher an der Hochschule Coburg arbeiten an neuartigen Handprothesen, die sich für den Einsatz in der Dritten Welt eignen. Die Prothesen sollen sich insbesondere für den nachhaltigen und niedrigschwelligen Einsatz in Entwicklungsländern eignen.

Handprothesen aus dem 3D-Drucker (heise.de)

Im Rahmen der Flüchtlingskrise: Das aus drei Ölgemälden bestehende Werk nimmt Bezug auf Menschen, die im letzten Jahrzehnt im Meer ertranken. Der gesamte Erlös soll an eine Klinik in Palästina gespendet werden.

Banksy-Werk für 2,4 Millionen Euro in London versteigert (faz.net)

Batterieforschern am Lawrence Berkeley National Laboratory ist ein Durchbruch gelungen: neuartige Batterieelektrolyten sollen die Reichweite von Elektroautos deutlich erhöhen. Lange Lebensdauer der Batterie ist eine der größten Herausforderungen der Fahrzeugbranche.

Pionierleistung von Batterieforschern macht Elektroautos endlich alltagstauglich (ingenieur.de)

Eine von der EU mitfinanzierte klinische Studie aus dem Jahr 2017, in der Phagen gegen infizierte Brandwunden eingesetzt wurden, scheiterte beispielsweise unter anderem daran, dass etliche davon kaputtgingen.

Eine Alternative zu Antibiotika: Phagen jagen (spektrum.de)

Verglichen mit 1985 werfen die Deutschen nur noch halb so viel Restmüll weg. Auch die Mülltrennung hat sich verbessert. Dennoch landen zu viele Wertstoffe im Müll.

Hausmüll: Menge an Restmüll hat sich in 35 Jahren halbiert (zeit.de)

Ein internationales Forscherteam hat anhand von weltweiten Maßnahmen errechnet, wie sich die Menge des Kunstoff- und Plastikabfalls um 80 Prozent senken lässt. Alle sind mit vorhandenen Technologien realisierbar.

Wie wir den Planet Plastik verhindern können (enorm-magazin.de)

In vielen Städten wird es immer schwieriger, leistbare Wohnungen zu finden. Dabei stehen viele Immobilien leer – sie werden als Spekulationsobjekte von Firmen gekauft. Barcelona geht nun einen radikalen Weg und setzt diesen Unternehmen eine Deadline: Entweder sie vermieten im nächsten Monat, oder die Stadt wird die Wohnungen übernehmen.

Leistbares Wohnen: Barcelona erzwingt Vermietung von leerstehenden Wohnungen (moment.at)

Seit einem historischen Tiefpunkt 2006 führt die indische Regierung alle vier Jahre eine Tiger-Zählung durch. Aus den neuesten Zahlen geht hervor, dass in Indien 3.000 Tiger in freier Wildbahn leben – doppelt so viele wie 2006.

Indien: Mehr Tiger in freier Wildbahn (deutschlandfunknova.de)

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will in der Fleischbranche „aufräumen“. Das Kabinett hat nun schärfere Regeln für die Fleischindustrie auf den Weg gebracht.

Fleischindustrie: Bundesregierung beschließt Verbot von Werkverträgen (zeit.de)

Im ersten Halbjahr 2020 war erstmals der Anteil Erneuerbarer Energien am europäischen Strommarkt größer als der fossiler Energieträger.

EU-Strommarkt: Erneuerbare Energien überflügeln fossile Brennstoffe (energiezukunft.eu)

Pharmaunternehmen und Großhändler haben im vergangenen Jahr 670 Tonnen Antibiotika an Tierärzte in Deutschland weitergegeben. Das waren 52,2 Tonnen oder 7,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Abgabe von Antibiotika in Tiermedizin sinkt weiter (aerzteblatt.de)