Die Leute an der University of Plymouth in the UK haben einen Roboter entwickelt, der frei programmierbar Patienten massiert und dabei relativ koompakt zu sein scheint, während die Leute der französsichen Firma Capsix Robotics nochmal eine Schippe drauf legten und den Robot zwar etwas größer und weniger mobil bauten, dafür aber befähigten, sich individuell an die Gegebenheiten des Patienten anzupassen, natürlich unter Berücksichtigung von Richtlinien professioneller Physiotherapeuten.

Also klar ist, dass ich mir eher vom zweiten einen Handjob eine Massage geben lassen würde, was gerade auch in Zeiten grassierender Pandemien sehr sinnvoll zu sein scheint. Dass so etwas individuelles und durchaus auch auf den Erfahrungen des Praktizierenden beruhendes wie Massagen durch Roboter erledigt werden können, finde ich gleichermaßen erstaunlich und spannend, aber auch ein bisschen… also ich wollte fast sagen schade, aber wer schon mal das erste Mal bei einem neuen Massierenden war, weiß, wie unangenehm da mitunter sein kann. Die folgenden Male sind okayer, aber das erste Mal ist immer irgendwie blöd. Roboter sind da natürlich entspannter und meine Masseurin ist super cool und empfiehlt mir zur Entspannung auch mal zu kiffen, aber das erste mal bei ihr war schon schräg. Zumal ich da auch eher Glück hatte, das sie menschlich sehr angenehm ist, gibt es doch auch viele andere, die irgendwie gar nicht so gut passen, eher unangenehm und gefühlt auch nicht so richtig kompetent sind und auf den Körper des Patienten achten. Hm.

Massagen sind schwierig. Wenn ich könnte, würde ich meinen Körper einfach irgendwo zur Wartung einschicken und ihn wieder anziehen, wenn er generalüberholt ist. So muss man den aber zu jedem Quatsch selber schicken, als wäre Customer Service in der Branche irgendwie Neuland.