Ich glaube heute ist ein Tag, an dem wir irgendwie alle gute Nachrichten gebrauchen können, also teilt diesen Artikel hier gerne mit euren Liebsten, wenn sie sich auch gerade ein bisschen von der Entwicklung dieser Welt überfordert fühlen. Es passieren gerade sehr viele sehr unschöne Dinge, die ich hier zunächst auch aufgezählt hatte, aber das hier soll wenigsten für den Moment ein kleiner, problemloser Raum sein, der ein bisschen vor Hoffnung funkelt und einen die Welt da draußen kurz vergessen lässt. Wenigstens für 2 Minuten oder länger, wenn ihr die Artikel anklickt.

Wie immer möchte ich euch aber auch kurz von einer guten persönlichen Nachricht erzählen und die wäre bei mir… also da muss ich auch kurz überlegen. Ich habe ein Spiel durchgespielt. Es heißt “Control” und war mal irgendwann im Epic Store gratis und hat sehr viel Spaß gemacht, war ein bisschen schräg und am Ende habe ich es auch nicht so richtig verstanden. Na ja. Am Wochenende habe ich zudem ein sehr leckeres, veganes Frikassee gegessen. Das war auch toll.
Ihr merkt, ich suche gerade nach diesen Kleinigkeiten, die das Leben lebenswert machen, während um mich herum alles zu brennen scheint (im wahrsten Wortsinn, war der Juli doch wohl der heißeste Monat seit es Temperaturen gibt), aber an diesen Kleinigkeiten muss man sich auch ein bisschen festhalten. Es wird immer große Scheißbrocken geben, die es einem vermiesen wollen, aber wenn man es sich im Kleinen ein bisschen schön macht, geht es eigentlich. Es ist auch völlig ok, wenn man sich momentan ein bisschen vor allem verschließen und gerade nur für sich selbst leben möchte, ohne großen Input von außen. Es bringt oft nichts, sich um Dinge zu sorgen, die man nicht ändern kann. Das heißt nicht, dass man nicht informiert sein soll, aber es ist auch gut zu wissen, wann man sich informieren sollte und wann man vielleicht besser den Kopf zu macht, sich einen Durstlöscher in den Rachen kippt und vielleicht einfach mal die neue Sonnenbrille spazieren tragen sollte.

Wenn ihr etwas aus diesem Artikel mitnehmt, dann das: Kümmert euch gut um euch selbst, gönnt euch mal eine kleine Pause von allem und macht heute etwas Schönes. Oder morgen. Wie ihr mögt und könnt, aber toll wäre es natürlich, wenn ihr jeden Tag etwas habt, das für euch schön war.

Heute könnten das zum Beispiel diese folgenden guten Nachrichten sein…

Chile gehört zu den Ländern, wo besonders viele Menschen übergewichtig sind – die Regierung versucht etwas dagegen zu tun. Seit 2016 gibt es dort auf Produkten Warnhinweise.

Chile: Warnhinweise auf Lebensmitteln zeigen Wirkung (deutschlandfunknova.de)

Mit dem sogenannten Zwei-Finger-Test wurde bei der Armee in Indonesien festgestellt, ob weibliche Kadetten bereits sexuell aktiv waren. Diese Praxis wurde jetzt nach Angaben des Stabschefs beendet.

Indonesiens Armee schafft Jungfrauentests bei Rekrutinnen ab (spiegel.de)

Gegen die Apathie: Gezielte Bewegungsprogramme können Menschen mit schwerer Depression auf doppelte Weise helfen, wie nun eine Studie bestätigt.

Wie Bewegung die Depression lindert (scinexx.de)

1,2 Millionen Euro kostet es Neukölln, illegalen Müll zu entsorgen. Mit einer Schilderaktion möchte der Bezirksbürgermeister das ändern.

Müll in Neukölln: Jeder Müllhaufen kostet 375 Euro (taz.de)

Babita Rajput und Hunderte andere Frauen sorgen dafür, dass Indien nicht verdorrt. Dabei ist auch eine neue Frauenbewegung entstanden.

Trockenheit in Indien: Wasserfrauen auf Mission (taz.de)

Es gibt viele gute Gründe, den Waldelefanten vorm Aussterben zu retten. Als Landschaftsgärtner bringen die Dickhäuter den Regenwald dazu, mehr Kohlenstoff zu speichern. Auch die Artenvielfalt profitiert – etwa wenn Dung an neu zu besiedelnde Stellen fällt.

Heimliche Helden: Wie Waldelefanten beim Klimaschutz helfen (geo.de)

Bisher kann es Wochen dauern, bis Ärzt:innen eine Demenz diagnostizieren können. Eine KI der Uni Cambridge soll das künftig mit einem Gehirnscan schaffen können. Tests laufen.

KI aus Cambridge soll Demenz anhand eines einzigen Gehirnscans erkennen können (t3n.de)