Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Grant Morrison

Ich mochte den Comic “Happy!” (hier die Review) damals ja sehr. Es war alles deprimierend und furchtbar, dabei aber super unterhaltsam und absurd. In sich funktionierte das Werk auch so gut, dass ich es für fragwürdig hielt, dass man daraus eine Serie macht. Einen Film, okay, das passiert, aber eine ganze Serie? Da ist die Story mit ihren vier Einzelausgaben doch recht überschaubar.
Nachdem ich jetzt aber diesen Trailer hier sah, bin ich total dabei. Es wirkt eben total wie “Crank”, die Welt ist düster und eklig und Happy, der imaginäre Freund eines Mädchens, das von einem Serienmörder entführt wurde, der sich wie ein Weihnachtsmann verkleidet, passt super gut hinein.

Meet Nick Sax, a corrupt, intoxicated ex-cop turned hit-man, adrift in a stinking twilight world of casual murder, soulless sex, eczema, and betrayal. With a hit gone wrong, a bullet in his side, the cops and the mob on his tail, and a monstrous child killer in a Santa suit on the loose, Nick and his world will be changed forever this Christmas — by a tiny blue horse called Happy!

Nick Sax wird hier von Christopher Meloni gesprochen, den man bestimmt schon mal irgendwo gesehen hat, während Happy! von Patton Oswalt, der irgendwie auch überall mal zu sehen ist, gesprochen wird. Am 6. November geht es los und es wird super. Hoffentlich. Bestimmt. Bitte. (via)

Grant Morrison halten manche ja für ziemlich überschätzt, aber liegen ganz richtig damit, wenn sie erkennen, dass er sehr großartige Comics geschrieben hat. “All-Star Superman” beispielsweise oder auch sonst viel bei DC und Marvel, was eigentlich immer alles mindestens ziemlich gut war. Vor allem ist er aber eine bekannte Gestalt des Business und auch in Musikvideos gerne gesehen, wie kürzlich erst in “Sing” und “NA NA NA” (Scheiße, das war 2010!). Und hier ist er jetzt in dem Projekt der Musiker Akira the Don und Wade Crescent und macht halt, was Grant Morrison immer so tut: Meistens böse und mysteriös schauen. (via)

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Grant Morrison gehört für mich zweifelsohne zu den besten seines Handwerks, weil er so viele gute Geschichten geschrieben hat, das einige davon (“All-Star Superman” beispielsweise) mittlerweile zu meinen All-Time-Favorites gehören. Manche finden ihn allerdings auch etwas überschätzt, was sicherlich auch keine haltlose Behauptung ist. Trotzdem war ich doch sehr gespannt auf “Happy!”, bei dem er wieder mal die Feder schwang (das Wortspiel wird später klar). Worum es dabei geht und warum das wieder eine ziemlich faszinierende Geschichte ist, erfahrt ihr in folgender Review.

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Bis eben stand hier noch ein Artikel darüber, dass ich mir vor einer Weile einen Abdeckstift kaufte und davon total begeistert bin. Davor stand hier ein Artikel, in dem ich mich darüber ausliess, dass die Woche über überhaupt nichts Spannendes passierte und dazwischen hatte ich mehrere Artikel angefangen, von denen einer beispielsweise davon handelte, dass ihr mal wieder mehr Obst essen oder beim Überqueren der Straße nach links und rechts schauen solltet. Wie gesagt, manchmal fällt mir echt nichts ein und bevor ich euch totschwafel lasse ich es doch lieber ganz, oder? Damit ist ja uns allen geholfen.

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Comics
Ein Batwoman-Cosplay, das ihr gesehen haben müsst. – Gotham Guardian Batwoman Cosplay

Am 30. April wird Wally West, der andere Flash, ins DC-Universe zurückkehren. Wenn dafür Barry Allen draufgeht, wird die Serie gnadenlos gestrichen! – The Flash speeds into a big breakout year in 2014

Auch in diesem April wird Sinestro seine eigene Comciserie bekommen. Gerade unterhielt ich mich noch mit jemandem auf der Facebook-Fansite dieses Blogs darüber, dass sie ja mal die GL-Serien zurückschrauben könnten und dann das. Na ja, ich beschwere mich nicht. – Sinestro Gets His Own Comic Series This April

Im Februar wird DC Comics zu einigen Titeln spezielle Steampunk-Cover veröffentlichen, die im großen und ganzen eigentlich auch ganz klasse sind. Die Nightwing- und die Batwoman-Version sind aber tatsächlich echte Knüller. – EXCLUSIVE FIRST LOOK: DC’S NEW 52 GOES STEAMPUNK IN FEBRUARY

Alan Moore zieht sich offenbar aus dem Comic Business zurück und hat mittlerweile einen unsterblichen Hass auf Grant Morrison entwickelt. “when I bother to think of him at all, I think of as a Scottish tribute band”. – Last Alan Moore Interview?

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Filme & TV
Joseph Gordon-Levitt erzählt in einem Interview, was ihn an der Filmversion vom “Sandman” von Neil Gaiman so gereizt hätte. “Sandman has so much opportunity to do something that’s on a grand, grand scale, but really unlike your average big, grand-scale, spectacular movie. I guess that’s the tip of the iceberg.” – Joseph Gordon-Levitt on What Drew Him to The Sandman and Working on Sin City: A Dame to Kill For

Sailor Moon ist mittlerweile 20 Jahre alt und wird jetzt endlich wieder eine neue TV-Serie bekommen. Ich glaube da werden sich viele drüber freuen. – New ‘Sailor Moon’ Anime To Premiere In July

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Science, Bitch!
Es gibt ein neues Design für Weltraumanzüge und es könnte wirklich direkt aus einem Sci-Fi-Groschenroman stammen. Auf die gute Weise. – New Space Suit Design Is Straight Out Of Sci-Fi

Kultur & Gesellschaft
Vor dem französischen Parlament in Paris hat ein Mann einen ganzen LKW voller Mist entladen. Als irgendein politisches Statement, was ich als Aktion an sich total super finde. – Farmer Dumps Large Pile of Crap on French Parliament

Dass in Batman des Öfteren ein schwuler Unterton mitschwingt ist weder neu, noch völliger Unsinn (siehe dazu der wirklich ausführliche Wikipedia-Artikel), dass sich jetzt aber auch Grant Morrison, seines Zeichens einer der bekanntesten und auch besten Comicautoren unserer Zeit, dazu äußert, ist schon ein bisschen überraschend und vor allem unerwartet. Folgendes sagte er nämlich in einem Interview mit dem Playboy:

I got interested in the class element of Batman: He’s a rich man who beats up poor people. It’s quite a bizarre mission to go out at night dressed as a bat and punch the hell out of junkies. And then he goes home and lives in this mansion. There’s an aspirational quality to him—he’s an outlaw and he can buy anything. He has a new Batmobile every movie. He’s very plutonian in the sense that he’s wealthy and also in the sense that he’s sexually deviant. Gayness is built into Batman. I’m not using gay in the pejorative sense, but Batman is very, very gay. There’s just no denying it. Obviously as a fictional character he’s intended to be heterosexual, but the basis of the whole concept is utterly gay. I think that’s why people like it. All these women fancy him and they all wear fetish clothes and jump around rooftops to get to him. He doesn’t care—he’s more interested in hanging out with the old guy and the kid.

Wenn man sich mal “Batman Forever” angeschaut hat, ist diese Diskussion eigentlich lange vorbei, bezieht man sich aber lediglich auf die Comics, ist das ene Sache, mit der man jeden sturen Batmanfan ins Straucheln bringen kann. Klar hat man darüber auch schon seine Witze gemacht, dass es da aber tatsächlich einen gewollten Unterton geben soll, ist schon ein bisschen, und ich benutze das Wort gerne noch mal, überraschend.

Denkt man da mal weiter drüber nach, ist es aber eben gar nicht mehr so überraschend: Superman war seinerzeit das Symbol der Arbeiterklasse, verprügelte korrupte Politiker, kämpfte gegen Maschinen und bestrafte schlechte Ehemänner. Das ist eben etwas, was die Leute interessierte, womit sie sich identifizieren konnten. Das macht Sinn und ist in diesem Fall recht offensichtlich.
Dann gibt es da noch Wonder Woman, die immer und immer wieder ihr Bondage-Thema brachte, fesselte und selbst gefesselt wurde, gleichzeitig aber einem starken Geschlecht, eben den Amazonen, entstammt und bis zu ihrer Reise in die patriarchalische Welt auf einer Insel lebte, auf denen es eben nur Frauen gab. Ausschliesslich Frauen. Für mehrere tausend Jahre. Nur Frauen. Und Fesseln. Aber auch Frauen. Harrr.
Dass Batman, der dritte dieser Trinität, kein subtiles Thema hatte, mit dem sich Leute identifizieren konnte, ist da schon fast unglaubwürdig. Auch, wenn es nur unterbewusst eingepflegt wurde und/oder gar unterbewusst wahrgenommen wird und wurde – es ist da.

Aber wisst ihr was? Das ändert gar nichts.

Interessant ist es aber, wenn man das dann einfach mal noch weiter spinnt: Der düsterste aller Helden, der Angst und Schrecken verbreiten, Leute krankenhausreif prügelt und tierisch auf Gewalt steht, verheimlich vor sich selbst seine Sexualität. Das ist auch diskussionwürdig und bestimmt mal Teil meiner Magisterarbeit.

Das ganze Interview, in dem Grant Morrison noch über andere bekannte Comics redet, mit denen er zu tun hat, gibt es natürlich auf den Seiten des Playboys.

Shitting you – I do it not!
So hat ers nämlich Gerard Way (Frontmann einer Band, die ich unbedingt nochmal live sehen will (My Chemical Romance) und mehrfach prmäierter Comiczeichner) bei einem Event bei Meltdown Comics in L.A. erzählt, kurz bevor Morrison zur Gitarre griff. Dieser soll den Song nämlich von John Lennons Geist bekommen haben, als die beiden sich bei einem magischen Ritual trafen, was so zu der Zeit war, als er (also Morrison) “The Invisibles” schrieb.

Unsinn oder nicht, der Song klingt schon ziemlich beatlelig, trotzdem aber auch ziemlich gut. die Leute von der Comics Alliance haben mal die Lyrics mitgeschrieben:

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Offenbar wurde diese Biografie bereits Ende letzten Jahres abgedreht, gehört habe ich davon bis eben aber noch gar nichts. Das heisst allerdings nicht, dass ich nicht mindestens sehr gespannt darauf bin ein bisschen was oder lieber noch sehr viel aus dem Leben dieses doch sehr interessanten Menschen zu erfahren, der ja nun doch auch eine der herrausragendsten Persönlichkeiten der Comicszene ist.

In dem Trailer kann man schonmal sehr gut erahnen, dass Grant ein ziemlich spiritueller Mensch zu sein scheint. Wem das nicht so ganz klar ist oder wer einfach noch ein paar Clips aus der Doku sehen möchte, solle doch bitte mal in dne Artikel springen. Da habe ich mal ein paar Sachen vorbereitet.

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Erstmal vorweg: Ich finde Grant Morrison super, sowohl als Typ, als auch als Geschichtenerzähler. Ich finde Jim Lee schon fast genial, toller Zeichner der kleine Mann. Und Dan Didio ist zumindest ein Name, den man kennt, was in meinem Fall schon etwas besonderes ist, kann ich mir die doch nie merken.

Aber.

Aber was sie hier erzählen, klingt auf den ersten Lauscher natürlich erstmal sehr begeistert und toll und so, als wären wir schlechtere Menschen, wenn wir das nicht gut finden würden. Was sie aber wirklich erzählen ist zum Beispiel:

“Ey, du hast noch nie einen Comic gelesen, findest das aber total spannend und super und hip? Du willst dir keine Mühe geben und dich mal erkundigen, wie man am besten in eine Geschichte oder eine Storyline einsteigt? Du willst nicht die AWESOMENESS, gar den Grund dafür, dass so viele Leute Fan von etwas sind, erfahren, weil du einfach ein fauler Haufen Menschenfleisch bist, der am liebsten immer alles vorgekaut bekommen möchte, ohne sich großartig anstrengen zu müssen? Da haben wir doch etwas für dich. Weil du uns so wichtig bist (weil du Geld hast), knicken wir einfach diese ganzen alten Storylines, sogar das ganze Universum, und machen einfach alles neu. Weil neu besser ist. Neu ist nämlich immer besser. Und weil du mit deiner Fakebrille so ein hippes Arschloch bist und Comics gerne als Modeaccessoir mit dir herumtragen möchtest, machen wir die Geschichten auch einfach noch ein bisschen simpler und geben den Helden einfach neue Origins, damit du Typ dich mit denen auch noch besser identifizieren kannst, wenn du die Heftchen beim Kacken durchblätterst. Und irgendwas mit magersüchtigen Models. Das geht immer.”

Oder auch:

“Ey du bist doch dieser Typ, der irgendwie schon sein ganzes Leben lang Comics liest! Du wurdest dafür ausgelacht oder mindestens belächelt, vielleicht auch nicht verstanden oder du hast es sogar eher geheimgehalten, weil es dir vor deinen Freunden peinlich ist. Du hast den Kram sogar schon gelesen, als es noch von Ehapa verlegt wurde, vielleicht hast du dir das sogar importieren lassen. Du liest womöglich die regelmäßig erscheinenden Heftchen und nicht etwa die Sammelbände, weil du gerne Comics liest, komplexe Geschichten liebst, die filmisch so nie umsetzbar wären. Vielleicht holst du dir ja trotzdem noch die Sammelbände, weil sie im Regal schön aussehen und du den Comicvollhammer brauchst! Du gibst dafür jeden Monat Unmengen an Geld aus, was aber völlig okay ist, gibst du dein Geld ja eh für nichts anderes aus. Frauen? Pah! Keine Frau mag Comicnerds! Da haben wir was für dich: Du darfst nochmal von vorne anfangen! Die Helden, die du so liebtest, die dir eine besondere Form von Moral und Verantwortung beibrachten, existieren nicht mehr! Sie sind jetzt viel eindimensionaler, einfacher, austauschbarer und bunter! Es ist ein völlig neues Universum in dem alles, was du an deinen Helden so geschätzt hast, einfach nicht mehr existiert. Du Glückskind!”

Und natürlich:

“Du hast dir ein so unglaublich teures Stück minderwertiger Hardware gekauft und weisst einfach nicht, was du damit anstellen sollst? Der Apfel leuchtet so wunderbar und das sogar nachts, dass du dein Bussi-Bär-Nachtlicht gar nicht mehr brauchst? Du hast schon alle tollen Casual-Games durchgespielt und weisst. Einfach. Nicht, was du mit deinem Tablet-PC anstellen sollst? Außerdem findest du den Einzelhandel generell total yesteryear und überholt und möchtest statt diesem ollen, alten, muffigen Laden voller Freaks lieber eine neue Szenebar dort sehen? Generell würdest du so einen Comicladen auch niemals betreten, weil die Leute da alle so komisch aussehen und dich, wenn du den Laden betrittst, wie Gollum anschauen, der seinen Schatzzz vor dir verstecken möchte? Wir haben da etwas für dich: Digitale Comics, die sogar am selben Tag veröffentlicht werden, wie die Heftchen. Dann musst du deinen Starbucks in Mitte nämlich gar nicht mehr verlassen! Toll, oder?”

Und wo war eigentlich Geoff Johns? (Video via)

Originaltitel: Batman: The Return of Bruce Wayne 1-6
Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 07.06.2011
Künstler: Grant Morrison, Chris Sprouse, Frazer Irving, Yanick Paquette, Georges Jeanty und viele, viele mehr
Art: Sowohl als Hard- als auch Softcover
Seiten: 220
Sprache: deutsch
Preis: 19,95€ (bzw. 30,00€ für HC)
U-Bahnlesetauglichkeit: Batman geht immer.
Rating: Von der Final Crisis in die Lesekriese

Bestellbar bei Amazon (Partnerlink, falls ihr mir etwas gönnen wollt) oder Panini und  mit Leseprobe bei mycomics.

Batman finde ich ja grundsätzlich auch immer ein bisschen schwierig, aber auf eine gewisse Art auch immer interessant. Gerade in letzter Zeit, als sein Zöglich Dick Grayson das Kostüm des Nightwing zur Seite legte, um Bruce Wayne als Batman zu vertreten, weil dieser ja in der Final Crisis von Darkseid getötet wurde, finde ich Batman sehr spannend und unterhaltsam. Gut, was das jetzt über Bruce Wayne als Batman aussagt, dass ich den Helden erst interessant finde, wenn sein eigentlicher Darsteller tot ist, weiß ich auch nicht so genau. Wie ich es aber finde, wenn und wie er zurück ins Leben kommt, könnt ihr in dieser Comicreview nachlesen.

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Eigentlich ist das hier nur viel Blabla und man kann davon ausgehen, dass Grant Morrison hier ein bisschen von ganz oben  instrumentalisiert wurde, um den DC-Reboot ein bisschen schönzureden. Aber trotzdem: Wenn Grant Morrison schonmal etwas sagt, dann sollte man da auch mal zuhören.

Allein, wie er “Book” ausspricht.

Nach dem Cover von Action Comics #1 kommt dann aber auch nicht mehr viel. (via)