“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Tag Archives: Kurzfilm

Der Kurzfilm heißt “2036: Nexus Dawn” und spielt ganz offensichtlich einige Jahre vor dem neuen Blade Runner, aber auch einige nach dem ersten. Blöderweise sehen wir schon wieder Jared Leto in einer tragenden Rolle, Niander Wallace, (ich habe echt genug von ihm) wenn er versucht, das Nexus-Programm zur Herstellung der Replikanten wiederzubeleben (pun, na ja, intended). Jenes starb nämlich (besserer pun), als Replikanten vermeintlich einen Anschlag auf die menschliche Zivilisation ausführten.

According to the timeline, the replicant program was shut down after an EMP detonation in 2022 that shut down major cities for weeks. The market crashed and electronic data was corrupted. Replicants were blamed for the attack, but it was never proven. They were prohibited a year later. The short shows the model that convinces lawmakers to repeal that ban.

Die Stimmung des Kurzfilms ist ziemlich gut und ich freue mich schon sehr auf den Film, allerdings habe ich vermutlich durchaus berechtigte Zweifel, ob es wirklich der Knüller wird, den wir uns alle erhoffen. Aber ey, er wird zumindest hübsch anzuschauen sein.
Der Film startet bei uns am 05. Oktober, aber bis dahin bekommen wir auch noch zwei weitere Kurzfilme dieser Art. (via)

Jeder will ja irgendwie gemocht werden und dieses Bedürfnis lässt sich mit Social Media ja ziemlich gut erfüllen. Zumindest oberflächlich. Und so ein Like auf ein Selfie ist durchaus schmeichelnd für das Ego, gerade wenn man wieder abends alleine zuhause sitzt und Netflix (oder dem Streamingservice eurer Wahl) süße Worte zuhaucht.
Blöd nur, wenn mann dann und deswegen stirbt. Typisch. (via)

Oscar Isaac kennt ihr natürlich als die eine Hälfte des “Finn/Poe Dameron”-Ships aus “Star War – The Force Awakens”. Hier sehen wir ihn in einem Kurzfilm, in dem er als irgendein Businesstypi vom Blitz getroffen und mehr oder weniger furchtbar entstellt wird und innerhalb einer Woche, isoliert in seiner Wohnung, total durchdreht und dem Wahnsinn verfällt. Das Finale ist ziemlich in Ordnung, der Weg dahin aber tatsächlich wesentlich spannender.

An origin story, of sorts—LIGHTNINGFACE stars Oscar Isaac as Basil Stitt, who in the aftermath of an inexplicable incident, decides to sequester himself inside his apartment, setting the stage for a profound transformation.

Es hat ein bisschen was von “Die Verwandlung” von Kafka, nur nicht mit Ungeziefer, dafür aber trotzdem mit genügend Wahnsinn. (via)

Anfangs wirkt das alles noch ein bisschen eklig und merkwürdig, aber es wird dann doch relativ schnell klar, was die Absichten des Wesens sein könnten, bevor es wieder eklig und merkwürdig wird. Und das alles in nur knappen 3 Minuten! Das ist ja wie beim Sex mit mir. (via)

Weltfrieden fände ich schön, allerdings ist Eis erreichbarer für mich. Vielleicht kümmere ich mich erstmal um Eis für mich und dann um den Weltfrieden für alle?
Ich weiß nicht so richtig genau, was hier in diesem Kurzfilm von Greg Barth und Joe Hampson passiert, aber es ist weird und bunt und ziemlich abgefahren und spaßig. Nun.

In a time where post-truth news divides and conservative politics fails to lure in young voters, a extraordinary vote for world peace has dramatic consequences.
Epic Fail is an avant-garde essay that questions how we perceive truth, information and politics, seen through the dual lenses of our real and virtual identities.
Moved by the political events that shook 2016, the film is inspired by Jean Paul Sartre’s “Nausea”; or how we can develop visual embodiments of our emotions as a catharsis on how to deal with reality.

Ich mag Eis. (via Maik, der eine klare Meinung zu Eis und Weltfrieden und das alles besser verstanden hat.)

Es erfordert hier und da ein bisschen Fantasie, um zu verstehen, was sie meinen, aber es erfordert viel mehr Fantasie, sowas hier überhaupt auf die Beine zu stellen und es dabei auch noch so toll aussehen zu lassen. Noah Harris, Andy Biddle und Toby Howell haben sich nämlich auf Flohmärkten herumgetrieben, um in acht tollen Stop-Motion-Kurzfilmen die Geschichte der Menschheit zu erzählen.

The story of man, told through the detritus of mankind. A series of 8 interconnected films set to music

Auf der dazu passenden Seite könnt ihr euch noch einen ganzen Haufen mehr Infos bekommen. Ihr könnt dort mehr über die einzelnen Segmente und deren Schöpfer erfahren, was sie bedeuten, und ein Making-Of-Video gibt es auch noch. Ein tolles Projekt. (via)

Und die Kinder freuen sich natürlich und wollen mehr, immer mehr, wie Kinder halt so sind. Aber irgendwann kommen da halt keine Luftballons mehr und ab da wird es eigenartig (falls mal luftballonkackende Esel normal findet). Der Film stammt von Ben Meinhardt, der sonst aber bestimmt voll in Ordnung ist. (via)

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Neill Blomkamp einfach total viel Lust hat, gute Filme unter das Volk zu bringen. Findige PR-Berater würden ihm vermutlich eher sagen, dass er zwischen den Veröffentlichungen genügend Zeit lassen sollte, um den Markt nicht zu überfordern und immer ein gewisses Verlangen hochzuhalten, aber Neill veröffentlicht einfach weiter Filme. Immer weiter. Und immer tolle, wie mir scheint. Auch dieser hier handelt wieder von irgendetwas übernatürlichem. Dieses Mal ist es aber wohl eher kein Alien, dafür aber ein ziemlich eklig-fieses Monster. Das ganze spielt auch in einer vereisten Station, weswegen es sich nochmal mehr nach “The Thing” anfühlt, aber das ist völlig in Ordnung. Zumal auch Dakota Fanning hier echt gute Arbeit abliefert. Es ist vor allem erstaunlich, dass der Film zwar recht kurz ist (na ja, Kurzfilm, halt), aber dafür ziemlich dicht ist, denn obwohl hier nur zwei Personen auftreten, habe ich ein ungefähres Bild von der Gesellschaft und was da alles kaputt ist und warum alle Sympathien auf der von Dakota Fanning gespielten Figur liegen. Ich bin davon mindestens so beeindruckt, wie von der Ekelhaftigkeit des Monsterviechs.

Und auch hierzu könnt ihr wieder auf Steam einige Zusatzinhalte erwerben, mit denen ihr eigene Monsterfilme machen könntet, wenn ihr wolltet. Oder ihr erstellt 3D-Modelle zum Ausdrucken. Alles ist möglich.

Sicherlich könnten wir die technisch, wie auch kulturell unterlegene Spezies sein, allerdings könnten wir auch durchaus die Rolle der Waffenhändler übernehmen, die Außerirdische mit ungeahnten Möglichkeiten des Tötens versorgt. Blöd nur, dass sich die Geschichte immer irgendwie wiederholt und es zwar kurzfristig eine gute Idee sein könnte, unliebsame Bewohner beliebter Gegenden mit Waffen zu versorgen, es langfristig aber durchaus für noch mehr Stress sorgen könnte.

Der Kurzfilm hier basiert auf einem Comic von Simon Roy, den ich so direkt nicht finden konnte. Auf seinem Tumblr findet man aber hier und da ein paar Skizzen dazu. Der Film selbst ist allerdings ganz schön toll! Eisenharte Soldaten, cool animierte Aliens, ein durchaus netter Twist und in seiner Knappheit erzählt er uns alles, was wir über diese Welt wissen müssen. (via)

Mit “Rakka” und “Firebase” haben die Oats Studios, bekannterweise unter der Anleitung und Regie von Neill Blomkamp, schon mal zwei tolle Kurzfilme abgeliefert. Da ist es jetzt auch völlig okay, wenn es nun etwas kürzer und zur Abwechslung witziger wird, wenn ihr Sharlto Copley als Gott mit einem kleinen Landschaft voller Menschen spielt. Es ist ziemlich niedlich und historisch vermutlich auch ungefähr so überliefert, aber ich habe die Buchvorlage jetzt auch nicht so genau gelesen. Lohnt sich das Buch? Man hört ja viel Gutes. (via)