“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Tag Archives: Kurzfilm

Und die Kinder freuen sich natürlich und wollen mehr, immer mehr, wie Kinder halt so sind. Aber irgendwann kommen da halt keine Luftballons mehr und ab da wird es eigenartig (falls mal luftballonkackende Esel normal findet). Der Film stammt von Ben Meinhardt, der sonst aber bestimmt voll in Ordnung ist. (via)

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Neill Blomkamp einfach total viel Lust hat, gute Filme unter das Volk zu bringen. Findige PR-Berater würden ihm vermutlich eher sagen, dass er zwischen den Veröffentlichungen genügend Zeit lassen sollte, um den Markt nicht zu überfordern und immer ein gewisses Verlangen hochzuhalten, aber Neill veröffentlicht einfach weiter Filme. Immer weiter. Und immer tolle, wie mir scheint. Auch dieser hier handelt wieder von irgendetwas übernatürlichem. Dieses Mal ist es aber wohl eher kein Alien, dafür aber ein ziemlich eklig-fieses Monster. Das ganze spielt auch in einer vereisten Station, weswegen es sich nochmal mehr nach “The Thing” anfühlt, aber das ist völlig in Ordnung. Zumal auch Dakota Fanning hier echt gute Arbeit abliefert. Es ist vor allem erstaunlich, dass der Film zwar recht kurz ist (na ja, Kurzfilm, halt), aber dafür ziemlich dicht ist, denn obwohl hier nur zwei Personen auftreten, habe ich ein ungefähres Bild von der Gesellschaft und was da alles kaputt ist und warum alle Sympathien auf der von Dakota Fanning gespielten Figur liegen. Ich bin davon mindestens so beeindruckt, wie von der Ekelhaftigkeit des Monsterviechs.

Und auch hierzu könnt ihr wieder auf Steam einige Zusatzinhalte erwerben, mit denen ihr eigene Monsterfilme machen könntet, wenn ihr wolltet. Oder ihr erstellt 3D-Modelle zum Ausdrucken. Alles ist möglich.

Sicherlich könnten wir die technisch, wie auch kulturell unterlegene Spezies sein, allerdings könnten wir auch durchaus die Rolle der Waffenhändler übernehmen, die Außerirdische mit ungeahnten Möglichkeiten des Tötens versorgt. Blöd nur, dass sich die Geschichte immer irgendwie wiederholt und es zwar kurzfristig eine gute Idee sein könnte, unliebsame Bewohner beliebter Gegenden mit Waffen zu versorgen, es langfristig aber durchaus für noch mehr Stress sorgen könnte.

Der Kurzfilm hier basiert auf einem Comic von Simon Roy, den ich so direkt nicht finden konnte. Auf seinem Tumblr findet man aber hier und da ein paar Skizzen dazu. Der Film selbst ist allerdings ganz schön toll! Eisenharte Soldaten, cool animierte Aliens, ein durchaus netter Twist und in seiner Knappheit erzählt er uns alles, was wir über diese Welt wissen müssen. (via)

Mit “Rakka” und “Firebase” haben die Oats Studios, bekannterweise unter der Anleitung und Regie von Neill Blomkamp, schon mal zwei tolle Kurzfilme abgeliefert. Da ist es jetzt auch völlig okay, wenn es nun etwas kürzer und zur Abwechslung witziger wird, wenn ihr Sharlto Copley als Gott mit einem kleinen Landschaft voller Menschen spielt. Es ist ziemlich niedlich und historisch vermutlich auch ungefähr so überliefert, aber ich habe die Buchvorlage jetzt auch nicht so genau gelesen. Lohnt sich das Buch? Man hört ja viel Gutes. (via)

Matt Reynolds hat hier die durchaus bizarre Geschichte einer jungen Frau animiert, der immer und immer mehr Finger an den Händen wachsen, was sie natürlich total wahnsinnig macht, bis sie eines Tages im Untergrund lebende Leute findet, die ihre Finger als Nahrungsquelle nutzen und sie dafür als gottgleiche Königin verehren. Ist es nicht schön, wie manche gerade das lieben, was man selbst als ganz schlimm empfindet? Irgendwo ist da eine Moral versteckt. (via)

Krieg ist immer gleich. Auch in der fernen Zukunft, wenn das Leben eigentlich angenehmer geworden sein sollte, wird es vermutlich noch Kriege geben, die ausgefochten werden müssen. Die Hoffnung ist natürlich, dass wir dann etwas intelligenter sind und das ganze cleverer lösen, als wir es heut tun.

Enjoy this Sci-Fi Film…It is the year 2056, and the two major political superpowers are on the brink of war with one another. In order to settle their major disputes they choose to elect some of their best and most promising candidates to battle on behalf of the nation…these are The New Politics. Written, Directed and produced by the talented Joshua Wong!

Ich will euch echt nicht zu viel verraten, aber der Twist am Ende ist total toll. (mit Gruß an Cloudy, mit der ich auf diese Weise stundenlang Konflikte lösen würde)

Was auf den ersten Blick wie ein Vietnamkriegsfilm aussieht, wird ziemlich schnell zu einem Science-Fiction-Horror um einen Flussgott, der gefallene Soldaten zu Zombies macht, fliegende Flammenwerfer und die Verbiegung der Realität um einen Soldaten, der das alles aufhalten soll. Die Story ist tatsächlich ziemlich packend (das Ende, na ja), aber die Effekte sind wirklich krass plastisch und ziemlich gut, daher auch ziemlich fies.

“Set during the Vietnam war, FIREBASE follows American soldier Hines through an ever deepening web of science fiction madness. The fabric of space-time literally beginning to bend around him.”

Hoffentlich wird das nochmal fortgesetzt, aber bisher ist das hier alles schon ziemlich irre und sehr absurd. Auch dieser Film wurde wieder von Neill Blomkamp gedreht, der auch das Studio gründete, um genau solche Filme zu produzieren. Ich bin mal gespannt, ob der nächste nicht vielleicht von einem anderen aufstrebenden Regisseur stammen wird. Bisher liefert Oats Studios aber echt gute Arbeit ab. Auf der dazu passenden Steam-Seite kann man auch wieder für einen schmalen Taler alles mögliche an Zusatzmaterial, von Drehbuch bis 3D-Modellen, für einen schmalen Taler bekommen, um das Studio zu unterstützen oder seine eigenen Filme mit den Modellen zu drehen.

Die Optik des Films ist echt der Hammer und alles ist ganz zauberhaft, aber der ziemlich krasse Twist (get it? Twist?) gegen Mitte des kurzen Films ist echt ein ziemlicher Hammer. Alles, was ihr da noch braucht, ist eigentlich ein Making-Of-Video, das euch zeigt, wie aufwändig und clever das eigentlich alles gedreht wurde. Bitteschön!

„In a typical fifties diner a gangly teenager tries to rock and roll with the prettiest girl on the dance floor, but is opposed by an importunate cool dude and a stammering jukebox.“

(via Maik, der für einen Milchshake auch schon mal $5 ausgeben würde, wenn es ein richtig guter Milchshake wäre.)

Na klar, es wirkt etwas generisch, aber die Idee ist durchaus nett und tatsächlich auch ziemlich gut umgesetzt: Für den Kurzfilm “Weird Box” gibt man nämlich ein Instagram-Profil an, woraufhin die Fotos des Accounts dann die tragende Rolle im Streitgespräch eines Pärchens spielen. Sie findet nämlich eine eigenartige Schachtel voller merkwürdiger Bilder, die ihm gehören, weil er ein bisschen besessen von diesem einen, ganz besonderen IG-Account ist. Alles ganz realistisch und mitunter auch tierisch absurd.

Wenn ihr keinen eigenen Account habt, könnt ihr gerne mal meinen probieren (Fadenaffe), wobei das mit einem Selfiebesessenen Promi sicherlich auch irgendwie lustig sein dürfte. (via Maik, für den ich auch schon eine Kiste vorbereitet habe… Moment!)

Vielleicht hattet ihr Glück und es ist euch noch nicht passiert, aber irgendwann geriet vermutlich jeder mal in eine Situation, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint. Man weiß nicht, wie man hineingeraten ist, hat man doch eigentlich nichts falsch gemacht und sich gar nicht so doof angestellt, aber manchmal gerät man einfach an diesen Punkt, an dem einfach alles scheiße ist. Und man kann einfach nichts tun. Man kann natürlich aufgeben, aber will man das? Man könnte, es wäre leichter und schneller zu Ende, aber vielleicht wird es ja doch irgendwann wieder gut?

Diese Situation könnte beispielsweise das Aufwachen auf einem geschwungenen Betonvorsprung sein. Eine falsche Bewegung und man rutscht in einen düsteren Abgrund und es endet auf schmerzlichste Weise. Genau das passiert der Protagonistin in diesem Kurzfilm, unglaublich gut von Laura Jane Turner gespielt und von Tim Egan gedreht. (via El Flojo, der sich für das fehlende Geländer beim Ordnungsamt beschweren würde.)