Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Kurzfilm

Familie ist weird. Meine Mutti erzählt mir, meinen Geschwistern und den Partnern, die wir manchmal so mit nach Hause bringen, dass wir uns echt keine Kinder zulegen sollten, weil das alles kleine Schmarotzer sind, die so viel von einem einnehmen, dass man die ersten paar Jahre eigentlich kaum man selbst ist, und man sich wirklich ganz genau überlegen sollte, ob man das will. Enkel hätte sie aber schon ganz gerne. Ja okay, Mutti. Wir wissen ja, dass sie uns lieb hat.

Der Kurzfilm von Michelle Fox bringt, dessen Witz man ziemlich schnell durchschaut (trotzdem: Zombie-Baby!), bringt das nochmal auf eine andere Art auf den Punkt. (via el flojo, der meiner Mutti Recht gebe würde.)

Der irre schöne und total beeindruckende Kurzfilm von Mads Broni und Salla Lehmus zeigt uns eine Welt, in der die Menschen dachten, Technologie würde sie noch näher zusammen bringen, während sie sie in Wirklichkeit noch viel weiter voneinander entfernte. Es ist ein bisschen gruselig, hat einen wunderschönen “Animatrix”-Vibe und verspricht uns allen eine Zukunft, in der wir endlich unsere Ruhe vor anderen Menschen haben, ohne wirklich jemals allein zu sein.

“Racing to the red light, only to find themselves wanting to go further. They have ripped the natural world apart and surrendered their freedom to a joyless gratification.”

Das wird cool. (via)

So yeah, this happend. Im animierten Kurzfilm von Nils Hedinger verbrennen sich halt ein paar lebendige Stücke Holz, um sich vor der Wärme zu schützen. Was mit einem einzelnen Blatt beginnt, endet ziemlich genau so, wie man es sich vorstellt, und erinnert ziemlich stark an den auf einer wahren Begebenheit beruhenden Film “Alive”, in dem ein Flugzeug in den Anden abstürzte und die Überlebenden halt die Leichen aßen, um nicht zu verhungern. Guten Morgen. (via)

Er ist super kurz, es passiert nicht wirklich viel, aber dafür sieht das alles wunderschön aus, was Michał Sawtyruk heir zusammengebastelt hat. Ein bisschen traurig bin ich nur, weil die Frau hier offenbar eine Badewanne hat, in die sie komplett hineinpasst, was für mich immer noch ein sehr alter Traum ist. Irgendwas schaut nämlich immer raus und wird kalt, weswegen Baden für mich einfach nie diese Entspannung war, die es für andere zu sein scheint. (via)

Birken gehören für mich zu den schlimmsten Bäumen, weil ich gegen ihre Pollen einfach super-allergisch bin. In diesem Film wäre ich dann wohl also eher der Bully, der die Birke auf eine sehr unangenehme Weise kennenlernt. Aber halt immer und jedes Frühjahr, von daher hat sich beim Bild von dem Baum hierdurch so gar nicht geändert.

Go to the woods, the Birch will protect you.

Die Effekte, vor allem die Maske, sind aber großartig und erinnern krass an die Arbeiten von Guillermo del Toro. Die Story, na ja. (via)

Ich bin immer noch nicht wirklich schlauer, um was es hier geht, aber meine Güte ist das ein irres Ende. Sowieso scheint auch der ganze Plot ziemlich abgefahren zu sein, aber ich raffe halt noch so gar nicht, was da alles soll, obwohl ich eben nochmal die ersten beiden Folgen anschaute (hier und hier).

Irgendwas mit Robotern und Menschen, die Technik verabscheuen. Wie auch immer. Es ist beeindruckend und bedrückend und ich freue mich schon auf das Ende, das hoffentlich mal ein paar Fragen beantwortet.

Offenbar basiert das auf dem gleichnamigen Buch von Charlie Human, in dem Baxter Baxter Zevcenko, ein eher abgefuckter Dude (er will wohl ein Pornobusiness auf in seiner Schule aufziehen, bis seine Freundin umgebracht wird), in eine Welt voller Monster und anderer Wesen gezogen wird, denen er sich natürlich auch wieder überlegen fühlt. Der Kurzfilm hier hat mir gerade so viel Spaß gemacht, dass ich jetzt mal die Augen nach dem Roman offen halten muss. (via)

Manchmal ist liebe tragisch. Meistens vielleicht. Eigentlich erstaunlich oft und es liegt nicht immer an den Personen, sondern mitunter auch einfach an den Umständen, dass es sich nicht ausgeht und traurig endet. Da waren wir ja alle schon mal und ich tue gerne so, dass es einfach zum Leben gehört, wie atmen und kacken.
Glücklicherweise leben wir aber alle nicht beengt mit unseren Familien auf winzigen Raumstationen, während der einzige passende Partner auf einer anderen lebt und vermutlich ähnliches durchmacht, wie die beiden Teens hier, von denen übrigens einer von Thomas Brodie-Sangster, bekannt als Jojen Reed aus “Game of Thrones”, gespielt wird. (via)

Tom Teller hat den Kurzfilm in lediglich 6 Tagen gedreht, dann aber nochmal ein halbes Jahr in der Pos-Production drangehangen, in der ganz wundervolle Mars-Landschaften und beeindruckende Weltraumaufnahmen entstanden, die man so tatsächlich aus Blockbuster-Produktionen wie “The Martian” und “Gravity” gesehen hat. Und einen niedlichen Robotergehilfen gibt es auch und da weiß ich jetzt auch nicht, was hier das tollste ist. Vermutlich ist es am Ende dann doch wieder die Story, die zwar mit tollen Bildern verziert ist, aber sehr alte Ängste aufgreift, und ganz wunderbar dramatisch erzählt ist. Ich liebe das hier sehr. (via Frau Ding Dong, die heißt, wie eine Uhr macht.)

“Death Metal” ist ein Kurzfilm von Chris McInroy, der die Quintessenz des Genres glaube ich ganz gut erfasst. Es ist laut und blutig und wenn du nicht so gut bist, musst du eben Satan um Hilfe bitten.

Wenn ihr bei exzessiver Gewalt und viel zu viel Blut auch gerne vor euch hinkichert, ist das Anschauen des Films wirklich nicht im Büro zu empfehlen, weil euch dann die Kollegen fragen werden, ob ihr schon wieder lustige Tierbilder anschaut und ihr dann in der panischen Pflicht seid, schnell welche zu finden. Furchtbar. Macht euch lieber einen romantischen Abend mit eurem Partner, einer Flasche Rotwein und anschließenden Sexualitäten. Wenn man doch halt eh schon in der Stimmung ist… (via el flojo, der das Wortspiel mit dem Aufziehen anderer Saiten schon brachte, weswegen ich das nicht tat.)