Ihr kennt das: Im Kurzfilm “freitagabend” streitet sich ein Pärchen im Bett um den Lichtschalter
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Happy Rebirth-Day, DC Comics!
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“To Hell And Back: The Kane Hodder Story” – die potentielle Doku über DEN Jason-Vorhees-Darsteller
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Die neue “Star Trek”-Serie hat einen ersten Teaser UND ICH BIN SO AUFGEREGT!
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Tag Archives: Kurzfilm

Lustigerweise gehen nämlich die ersten 1456 Wörter für Das Gefluche drauf, das der Mann ablässt, als ihm sein Arzt von seiner merkwürdigen Krankheit erzählt, die ihn früher oder später dahinraffen wird. Nun muss er irgendwie versuchen sein Leben und vor allem seine Ehe mit nur 46 Wörtern zu bestreiten, was natürlich nicht so richtig leicht ist. Dafür ergibt das aber einen ganz wundervoll bizarren Kurzfilm, der uns zeigt, dass… es echt blöd ist, wenn man nach einer bestimmten Anzahl verbrauchter Worte einfach wegstirbt? Irgendwie sowas.

When Stanley Franks is told he has 1500 words left to live, he faces a battle to keep both his marriage and himself alive using the fewest words possible.

Der Film stammt von Andrew Chaplin und gewann einige Preise auf vielen Festivals. Durchaus verdient auch. (via)

Der VFX Artist Danil Krivoruchko von Deep Flow Slow hat Slow-Mo-Szenen aus verschiedensten Ecken New Yorks in ein Neural Network gespeist, um am Ende einen Kurzfilm zu erhalten, in dem die Stadt wie ein sich bewegendes Gemälde erscheint. Das ist wirklich außerordentlich schön, obwohl die Blicke der vorbei laufenden Leute meistens so wirken, als fragten sie sich, was der Filmer da eigentlich gerade treibt. Das wirkt manchmal lustig, aber ansonsten ist wirklich ein sehr hübsches Projekt geworden. Hier nochmal der Ausgangsfilm, den er dafür benutzte.

(via)

Am Ende ist es halt wirklich nicht der Energy Drink gewesen, der die Leute umbrachte, wenn man es genau nimmt. Das ist irreführende Bezeichnung und in manchen Ländern strafbar. Aber halt auch nur in Ländern, in denen das Internet eh reguliert ist und das eigentlich auch nicht so richtig relevant ist. Der Film ist aber trotzdem sehr nett und hat ziemlich coole Effekte, die ein bisschen an die ganz alten “Power Rangers” erinnern.
Der Film stammt im Übrigen von Bellpond, die uns neulich schon mit ihrem Deadpool-Kurzfilm beeindrucken, in dem er gegen einen Candy-Crush-Typen kämpfen musste. (via)

Der letzte Mensch auf Erden zu sein ist sicherlich ganz okay, wenn man ein Romantiker ist, den ganzen mehr oder weniger wertvollen Krempel sammelt und konserviert, irgendwie aufschreibt, was alles passiert ist und sich dann wegen der Einsamkeit selbst richtet. Der letzte Mensch auf Erden zu sein ist aber sicherlich auch ganz okay, wenn man einfach allen Unsinn treibt, total viel kacke baut und einfach ohne Konsequenzen Spaß hat. Problematisch wird es jedoch, wenn diese beiden letzten Menschen auf Erden aufeinander treffen und ihre Weltanschauungen nicht miteinander vereinbaren können.

For Rene Fustercluck, life was bad, the Apocalypse was awful and then Gordon arrived. ‘After the End’ explores the possibility that the only thing worse than being the last man on earth, is being the second to last man on earth.

Und wenn dann noch die Liebe ins Spiel gebracht wird, kann die Situation auch schon mal eskalieren. (via Maik, der die Geschichte um den Untergang der Welt zumindest schon mal lose auf Zetteln vornotiert hat)

Unity ist eigentlich eine Game-Engine, die genau das, was ihr in dem Kurzfilm da sehen könnt, in Echtzeit, als während des Spielens, rendert, was natürlich total geil ist. Ihr könnt es ja sehen, wie cool das aussieht, weil halt auch die Spiele dann qualitativ so hochwertig sein könnten. Aber das ist eigentlich nicht so wichtig, denn viel beeindruckender finde ich den Film selbst.
Offenbar sind die Roboter, die hier befreit oder entlassen werden, vielleicht von richtigen Menschen, transhuman. Also sie waren mal Menschen, deren Verstand in eine mechanische Hülle transportiert wurde. Warum? Keine Ahnung. Wer die anderen beiden Gestalten sind? Ich habe noch weniger Ahnung. Aber es ist cool und creepy und echt faszinierend und ich würde mir gern vorstellen, dass die Wesen als Menschen echt arme Schlucker waren, die sich, um ihre Familien ernähren zu können (meinetwegen können sie auch einfach Strafgefangene sein) in Roboterkörper haben verpflanzen lassen. Nun werden sie auf einen Planeten geschickt, den sie mit Infrastruktur ausstatten und gefährliche Biester töten, damit menschliche Menschen ihn bevölkern und weiter ausbeuten können. Ich glaube, ich mag diese Interpretation.
Wie ist eure? (via)

Jürgen Kaiser, den man an dieser Stelle ruhig The Man nennen kann, hat wirklich beachtliches geleistet. Nachdem er einst schon mal einen Stop-Motion-Kurzfilm zu “Star Trek: Enterprise” (das nicht ganz so coole “Star Trek”) gebastelt hat, den ich leider so gar nicht mitbekam (“Der Zeitspiegel”, den ihr euch hier anschauen könnt), hat er nun einen einstündigen Stop-Motion-Kurzfilm veröffentlicht, an dem er wohl mehrere Jahre entwickelte und 37 Freiwillige, darunter Synchronsprecher, Programmierer und 3D Artists, mitarbeiteten. Und ey, ein “Star Trek”-Kurzfilm (!) in Stop-Motion (!) aus Deutschland (!)? Das hätte von mir aus auch dieses NewTrek behandeln können, dass ich das irre cool finde.

Nach dem ersten Teil „Der Zeitspiegel“ kehrt die Crew der Enterprise unter Captain Jonathan Archer in eine Realität zurück, die nicht auf der ihnen bekannten Zeitlinie verläuft. In „Der Anfang vom Ende“ kämpfen die Spezies der zukünftigen Föderation gegen eine kybernetische Lebensform, die alles organische Leben vernichten will. Eine zerstörerische Kraft greift das Universum an. Der Feind ist stark und verfolgt sein Ziel auf nicht ersichtliche Weise. Die Crew mit Trip und T’Pol erhält Hilfe aus der Zukunft. Eine bisher unbekannte Art der Kommunikation ermöglicht eine Verbindung durch Raum, Zeit und Vertrauensbarrieren.

Lustigerweise sehen die Schurken aus wie Terminator-Actionfiguren, aber ich muss dazu sagen, dass ich den Film bisher leider nur kurz schauen konnte. Wenn ich mal etwas mehr Zeit finde, könnte das ein wirklich nettes Abendprogramm werden, denn ich bin mir sicher, dass The Man hier mindestens literweise Herzblut investiert haben wird, um es möglichst großartig werden zu lassen. (via)

Der Regisseur, John Butler, schreibt dazu:

“This is the new world, and you children must be ready for it.”

Aber da weiß ich jetzt auch nicht so genau. So richtig erklärt es den Film nicht, aber das ist ziemlich okay, denn unter dem Video, in den Kommentaren, schreibt er zu dem Problem:

I think art should work that way. Explanations can be offered after the fact but the piece should be able to have an initial effect without them.

Und damit hater womöglich Recht. Auf jeden Fall ist es sehr spannend, wie der Film verschiedenste Stile und Techniken benutzt, wie das alles irgendwie dystopisch und ein bisschen gruselig wird. Es ist beeindruckend, aber eine klare Ansage, worum es dabei geht, bekommen wir halt nicht. Aber das ist okay. Denn Kunst funktioniert so. (via)

Es ist immer Rot gegen Blau. Immer. Meistens. Eigentlich gehen auch andere Farben, die sich auf dem Farbrad gegenüber stehen, aber Rot und Blau sind halt ziemlich einfach, weil sie mehrfach aufgeladen sind. Ein paar dieser Aufladungen könnt ihr hier sehen, wenn die Leute von CorridorDigital den Farben Gesichter geben und sie reihenweise auf lustigste Arten sterben lassen.
Aber heimlich gewinnt ja sowieso grün, wie wir wissen. (via Maik, der sich ganz offensichtlich für eine Seite entschieden hat)

Wenn der Held das Büro (oder die Lagerhalle) des Schurken betritt und der Schurke sich umdreht, als wüsste er genau, wann der Held das Büro (oder die Lagerhalle) betreten hat, um einen guten Spruch zu bringen: Das ist wichtig. Das darf nicht schief gehen, weil es einfach die Überlegenheit des Schurken verdeutlicht, als hätte er alles genau so geplant.
Aber das ist schwierig und erfordert eben auch ein gewisses Maß an Übung und vor allem Hilfe. Der Sketch von Chris Smith und Jack De Sena zeigt uns nun genau das, was wir in Filmen dieser Art normalerweise nicht sehen, aber halt auch das, was wir normalerweise nicht mögen: Einen vermenschlichten Schurken. (via)

Erinnert ihr euch noch an “Battle Chess”? Bei mir ist das gefühlt 50 Jahre her und war eines der ersten Spiele, die ich auf sowas wie einem PC spielte. Im Prinzip war es Schach, allerdings verkloppten sich da die Figuren wirklich und es war sehr witzig und eigentlich wollte ich nur sehen, welche Animationen die Figuren so haben, weil das alles wirklich toll war. Nebenbei habe ich gelernt, wie Schach funktioniert, aber irgendwie war dann meine Erwartungshaltung so groß und echtes Schwach so langweilig…

Genau das gleiche Problem tritt dann jetzt auch wieder bei diesem Kurzfilm von Sana Srinivasan und Kyle Lopez hier auf. (via)