Mit “Rings” kehrt das Brunnenmädchen Samara endlich in unsere Albträume zurück
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Gute Musik zum Wochenstart in einer exklusiven Videopremiere: Daniel Decker – “Wir werden uns rächen”
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Ihr kennt das: Im Kurzfilm “freitagabend” streitet sich ein Pärchen im Bett um den Lichtschalter
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Happy Rebirth-Day, DC Comics!
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Tag Archives: Kurzfilm

In der Welt von “Dust” ist eben jenes Titel gebende Dust eine Krankheit, an der viele, viele Menschen sterben. Aus Angst vor dieser Krankheit und auch aus Angst vor der Natur, die sich viel zu schnell entwickelt und immer wieder neue Geschöpfe hervorbringt, haben sich die Menschen in befestigte Städte zurück gezogen, während einige, die Tracker, zurück blieben, um diese neuen Wesen zu katalogisieren und zu untersuchen.

A Sci-Fi, fantasy inspired by anime and classic horror, Dust is set in a harsh and unpredictable natural environment where people have isolated themselves in an ancient city behind a massive wall. A socially marginalized tracker teams up with a black-market merchant to save the society that has rejected his way of life.

Der Film hat, ohne Scheiß, einfach alles: unglaublich gute Effekte, eine spannende, total belebte, faszinierende Welt, tolle Figuren, eine irre Ausstattung und sogar ein auffällig gutes Sounddesign. Ohne Quatsch, der Film ist einfach großartig und wirft natürlich viel mehr Fragen auf, als er beantwortet, macht dabei aber total Bock auf noch mehr Filme aus dieser Welt. Warum sich jetzt nur die Menschen nicht so schnell entwickeln, wie all die anderen Tiere, ist dabei jetzt aber eine Frage, deren Antwort mich nicht so sehr interessiert. (via)

Klar, wenn ein Sci-Fi-Kurzfilm von intelligenten, zu Emotionen fähigen Robotern handelt, rebellieren diese auch. Das ist das, was wir erwarten, und das ist es auch das, was wir hier bekommen. Dafür ist es hier aber wirklich total schön umgesetzt, mit ganz tollen Effekten und einem Quasi-Genozid an intelligenten, vom Menschen geschaffenen Wesen, die sich nach ihren Möglichkeiten versuchen zu wehren.

Rise’ – by David Karlak

It’s us or them.

This is the dark conclusion that humans have reached in David Karlak’s short film “Rise.” In the near future, robots have developed advanced emotional sophistication and their human creators don’t like it. What should have been a simple and violent extermination of artificial life proves harder when a captured robot demonstrates that the human aggressors are biting off more than they can chew.

Tatsächlich erinnert mich das auch sehr an die “Animatrix”, falls ihr euch erinnert. Das war damals eine Reihe von animierten Kurzfilmen, die Geschichten um die “Matrix”-Trilogie erzählten und mitunter natürlich auch besser waren, als der zweite (und auf jeden Fall) der dritte Teil waren. (Mit Dank und Gruß an die @goldgraeberin für den Tipp)

Stellt euch vor, dass die Rezipienten der Raumsonde Voyager von uns nicht nur durch Entfernung, sondern durch Zeit getrennt sind. Natürlich wird die Voyager, wenn wir uns nicht doch gerade in der originalen “Star Trek”-Zeitlinie befinden, nicht zur Erde zurückkehren, aber der Gedanke ist doch ziemlich nett, dass sich eine zukünftige Gesellschaft eines Tages an die Errungenschaften der Erdenbürger erinnern wird.
Der Kurzfilm von Loïc Magar und Roman Veiga spinnt diese Idee auf eine sehr niedliche Weise in einer Kombination aus CGI und Stop Motion zu Ende und ist dabei wirklich sehr süß und ganz toll gemacht. (via)

Nachdem ich euch hier ja kürzlich den preisgekrönten Kurzfilm über einen Stormtrooper zeigte, der uns seine Motivation darlegte, warum er überhaupt Soldat wurde, kan nich euch hier einen zeigen, in dem drei Stormtrooper über ihre Motivationen reden, warum sie sich überhaupt für den Dienst meldeten. Das ganze spielt kurz vor der Schlacht um Jakku, was offenbar ein regelrechtes Gemetzel wurde (ist das vergleichbar mit der Schlacht um Wolf 359? Ich bin nicht so fit in der Star-Wars-Historie, bei Star Trek kenne ich mich aber aus)

Ich mag es, wenn die Stormtrooper vermenschlicht werden und nicht nur das blöde Kanonenfutter sind, die einfach nichts treffen und sich von einer Handbewegung irritieren lassen. Es sind halt auch irgendwo Menschen, wenn auch manchmal geklonte oder gezüchtete, obwohl ich jetzt auch nicht so richtig verstanden habe, warum es manchmal willenlose Klone und manchmal Menschen sind. Bitte mal herumnerden und mir das erklären. (via)

Das Ding ist nämlich, dass Collin seinen Freundinnen immer Teddybären schenkt, aber dann auch ziemlich schnell mit ihnen Schluss macht, woraufhin diese Ex-Freundinnen ihren Frust an den armen Bärchen auslassen. Die Überlebenden Teddybären geben natürlich Collin die Schuld und machen, verstümmelt wie sie sind, Jagd auf ihn, um ihn natürlich zu töten. Die Teddybären-Community ist halt sehr stark.

Collin, a 20-something Casanova, becomes haunted by the teddy bears he gave to his ex-girlfriends in this short horror comedy featuring a quintet of animatronic (not-so) cuddly companions.

Animatronik, ey. Aber auch ganz schön gute, weil man an der ein oder anderen Stelle echt mit den Bären mitleidet und sich doch so sehr wünscht, dass sie ihn endlich umbringen. Diese süßen Bärchen.
Der Film wurde gedreht von Almog Avidan Antonir und geschrieben von David Ernesto Vendrell. (via)

Das erinnert mich ein bisschen an die ganzen Kriegsfilme, in denen junge Männer, die gerne Helden wären, ziemlich schnell die Schrecken des Krieges erkennen und meistens halt auch daran sterben. Der Kurzfilm hier, der uns einen Stormtrooper als richtige Person zeigt, so komplett mit innerer Gefühlswelt und richtiger Vergangenheit, geht eben diesen Weg und zeugt vom Dienst für das Imperium und der großen Liebe, die in solchen Zeiten wohl nicht möglich ist. Er ist wirklich ganz schön gut.

UnBoxed Films presents, TK-436: A Stormtrooper Story, the gritty tale of a loyal Imperial Stormtrooper who is forced to confront his past in the heat of an epic battle. Directors Samtubia & Samgoma Edwards imagined it from a perspective that is seldom explored within the Star Wars universe.

Winner of the 2016 Filmmaker Select Award at Star Wars Celebration Europe. It was chosen by a panel of judges that included Rouge One: A Star Wars Story’s director Gareth Edwards, executive producer John Knoll of Industrial Light & Magic, and co-producer John Swartz.

Der Film stammt von Samtubia und Samgoma Edwards und wurde von den Kritikern, wie es die Synopsis erzählt, sehr gut angenommen. Völlig zurecht auch. (via el flojo, der sich vermutlich auch wundert, was diese echt leicht zu treffenden Dingse an den Seiten der Tie Fighter eigentlich sind.)

Ja okay, das haben wir so ähnlich auch schon mal bei “Shaun of the Dead” gesehen, aber das hier ist viel düsterer und statt Zombies sind es Fledermäuse. Und irgendwelche anderen Dingse, zu denen ich an dieser Stelle nichts sagen will. Dafür ist es aber sehr hübsch gemacht und hat auch einen sehr netten Erschrecker. Der Film stammt übrigens von Marcus Alqueres, der uns vor drei Jahren schon mit The Flying Man überraschte. Jener wurde übrigens von Sony aufgegriffen und soll ein richtiger Spielfilm werden, während dieser hier jetzt von Alqueres selbst zu einem Spielfilm gemacht werden soll. Alles cool. (via)

Eine Kleinfamilie auf einem Roadtrip, der Sohn steht auf Bagger, alles soweit normal, bis da auf einmal eine Gebirgswand erscheint, die Steine auf das Auto rieseln lässt. Während die Eltern nicht aus dem zerquetschten Auto heraus kommen, kann sich der Sohn irgendwo durchquetschen und setzt seine Leidenschaft für Bagger endlich mal sinnvoll um und befreit seine Eltern. Es ist wirklich ziemlich niedlich, vor allem aber auch echt schön gefilmt und erinnert halt auch nicht von ungefähr an diese typischen Abenteuerfilme aus den 80s. Der Regisseur Jeremy Haccoun schreibt dazu nämlich:

Remember the early Spielberg era of the 80s? Indiana Jones? The Goonies? Are you hungry for more adventure films full of childlike excitement and edge-of-your-seat action scenes?
BEYOND is an epic adventure short about a family on a desert road trip. When a rock fall traps his parents inside a burning car, a 7 year-old boy must find the hero within him in order to save their lives…

Storytechnisch ist es natürlich alles andere als neu, aber umgesetzt ist es wirklich herzlich und die Darsteller, sogar das Kind, sind erstaunlich gut. (via)

Ich sage bestimmt schon mindestens 53 Jahre, dass ich gerne gute Filme vergessen würde, damit ich sie nochmal ganz neu mit einem frischen Paar Augen anschauen kann. Nachdem ich aber diesen Kurzfilm hier sah, halte ich das nicht mehr für eine so gute Idee. Anfangs ist das natürlich alles noch ganz charmant und sinnvoll und genau das, was ich mir immer wünschte, aber die beiden Freunde, wovon einer so ein Gerät entwickelte, bauen schon ziemlich schnell ziemlich arg ab. Vielleicht ist es doch ganz sinnvoll, wenn man seine Erinnerungen und Erfahrungen einfach behält und damit weiterlebt, wie es sich halt gehört. Obwohl ich schon sehr gerne diesen “Avatar – The Last Airbender” vergessen würde. Sehr, sehr gerne. (via Maik, für den der T-Rex das Wasserglas nur einmal so richtig hat erzittern lassen.)

Die große Liebe ist heutzutage nicht so einfach zu finden, viele kleine aber hingegen schon. Und besonders schwer ist es, wenn man eine einzigartige Schneeflocke ist, aber einfach nur schwer den passenden Partner für sich findet. Glücklicherweise hat das Paar in dieser wunderschönen Claymation von takena da wesentlich mehr Glück. (via)