Gute Musik zum Wochenstart in einer exklusiven Videopremiere: Daniel Decker – “Wir werden uns rächen”
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Ihr kennt das: Im Kurzfilm “freitagabend” streitet sich ein Pärchen im Bett um den Lichtschalter
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“To Hell And Back: The Kane Hodder Story” – die potentielle Doku über DEN Jason-Vorhees-Darsteller
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Tag Archives: Kurzfilm

Als würde Sir Richard Attenborough hier über wunderschöne Pfaue auf Brautschau erzählen, spricht hier Aaron Christian über die wunderschönen Fashion Victims beim Pitti Uomo-Event in Florenz, wie sie so tun, als würden sie nicht beobachtet werden, aber genau das eigentlich wollen.

„It’s a vast space where attendees spend all day walking around, visiting stands, eating in the sun or catching up with fellow fashion colleagues – and so consequently it has become a prime spot for the worlds top street style photographers to document and shoot some of the most stylish men on the planet.“

Es ist so wunderbar, weil es nämlich tatsächlich so ist. Ich bin zwar nie auf den wirklich krassen Fashion-Events unterwegs, aber war tatsächlich schon auf einigen – in meinen sehr bequemen Hosen, meinen etwas zu schmuddeligen Schuhen und meistens mit Hawaii-Hemd, weil das nicht nur bequem, sondern auch stilvoll ist, wenn man halt nicht so genau weiß, was Stil ist. Aber es ist ein Hemd, das gute Laune verspricht. Was kann daran schon falsch sein? DA sehe ich jedenfalls auch immer viel zu schöne Leute, die so gerne angeschaut werden, wobei ich offen gestehen muss, dass ich meistens nur Augen für die offene Bar und den darin befindlichen Champagner habe. Sekt ist auch okay. Häppchen sind obligatorisch. Falls euch sowas mal trifft: Geht da bloß nicht alleine hin. Zu zweit hat man wesentlich mehr Spaß, aber hofft nicht, dort auf gleichgesinnte zu treffen, wenn eure Schuhe hauptsächlich bequem sein sollten und ihr Bandshirts für ein normales Kleidungsstück haltet (was sie sind!). (via Maik, der meistens sogar zwei gleiche Socken trägt! Olle Fashionista!)

Es ist genau das. Keine Ahnung, was ihr erwartet habt und keine Ahnung, warum ihr auf solche Links klickt. Was stimmt denn mit euch nicht? Vermutlich das gleiche, was mit Brian Tessler und Jon Baken con Cool 3D World auch nicht stimmt, haben sie doch die Animation verbrochen. (via)

Es ist kompliziert. Es war kurz kompliziert das zu erklären, aber ihr werdet es schon verstanden haben. Dann wird es nochmal kompliziert, wenn man verstehen möchte, was hier eigentlich passiert, und ich habe mich der Einfachheit halber einfach auf “Computer” geeinigt. Ja, ja, die Computer, die können ja alles. Die können auch Insekten in normaler Geschwindigkeit auf zeigerafft blühenden Pflanzen herumtoben lassen.
Der Film stammt vom japanischen Videodesigner Yoshiyuki Katayama, was witzig ist, weil er offenbar nur das Wort “Umwelt” cool fand. Voll nett. So nett, dass es die Umwelt auch nochmal in vertikal gibt.

So viel Umwelt. (via)

Connected is a portrait of a woman grappling with aging, self-perception, and transformation in a technologically optimized world. Jackie (Pamela Anderson) is a burnt-out AuraCycle instructor in the midst of a midlife crisis. She’s obsessed with self-improvement podcasts (voiced by Jane Fonda), and she is soon drawn to an advanced yet enigmatic wellness spa that promises to enhance her mind, body and soul. Guided by her effortless and nubile mentor, Luna (Dree Hemingway), Jackie will give up anything to feel “connected” — to herself, to the future, and to a precarious sense of perfection.

Ich habe euch den Inhalt des Films mal an den Anfang des Artikels gestellt, weil das ziemlich wichtig ist und ich gerne möchte, dass ihr ihn anschaut. Pamela Anderson ist ja durchaus eine der Schauspielerinnen, deren Karriere sich vornehmlich auf ihr Aussehen stützt. Das ist in den letzten Jahren halt ein bisschen von dem Baywatch-Vorbild abgewichen, was durchaus okay ist, aber eben schwierig. Das sie dann jetzt hier in einem Kurzfilm mitspielt, in dem sie zeitweise wirklich nicht gut aussieht und auch noch Problemzonen hervorkehrt, finde ich ganz schön cool. Das muss ich wirklich sagen.
Der Film ist dabei tatsächlich auch ziemlich nett. Er endet ein bisschen wie eine Cybermen-Folge aus “Doctor Who” und zeigt auch gleichzeitig ganz gut, wie und warum sich Menschen in die Fänge einer Sekte begeben könnten. (via Gilly, der immer so unnötig kritisch ist.)

Ich weiß nicht, ob sie den vergleichsweise weiblichen Part ihrer Spezies annimmt, aber meine Vorurteile pressen sie in diese Rolle. Am Ende erzählt sie hier ihrem Psychologen [sic] aber von ihrem Leben als Diebin in einem futuristischen New York, ihrem Partner in crime und alles hat dann irgendwie doch eine sehr romantische Note.

Stryka is an awesome reptile woman from another planet who does heists and odd jobs with her (literal) partner in crime, Callen. But she has a secret–she’s been stealing with somebody else. (She just wants a partner who cleans up well enough to pull off a fancy jewel heist once and a while–is that so wrong?) Anxious about her career in thievery and torn by her loyalty to competing thieves, Stryka has to figure out where she belongs. Luckily, she has a highly advanced robot therapist to talk it over with.

Ich bin tatsächlich vor allem von der Qualität der Effekte entzückt, finde aber auch die Geschichte sehr niedlich. Bemerkenswert ist aber auch, wie organisch sich ihre Sprache anhört, als hätte sich da echt jemand sehr viele Gedanken zu gemacht.
Der Film stammt von Emily Carmichael und zeigt Aimee Mullins als Stryka and Rupert Friend als Callen. (via)

Pascal Floerks hat einen Kurzfilm geschaffen, in dem er mittels Fotos von seinem Opa, seinem Leben und vor allem von seinen Erfahrungen im zweiten Weltkrieg erzählt, wobei er die Personen in den Fotos durch einen Bären ersetzte. Es ist, ob der kühlen Art, mit der Pascal hier erzählt, alles sehr emotional und durch die Offenheit auch sehr, sehr schön.

“Bär” is a personal story about my grandfathers past in World War 2. The film is my graduation project from the Institute of Animation, Visual Effects and Digital Postproduction at the Filmakademie Baden-Wuerttemberg in Ludwigsburg, Germany. It was finished in 2014.

Vermutlich ist das der Moment, in dem ich auch mal etwas über meinen Opa erzählen sollte. Aber irgendwie… der eine starb, bevor ich geboren wurde, aber ich weiß, dass er auch im Krieg diente, gerne zur SS wollte, aber nicht konnte, weil er zu klein war. Er war dann bei der Wehrmacht und am Ende mehrere Jahre in Kriegsgefangenschaft in Frankreich. Er soll da aber nie drüber gesprochen haben.
Mein anderer Opa starb auch, bevor ich geboren wurde, aber alles, was ich von ihm weiß, ist, dass er schwer alkoholkrank war. Meine Oma heiratete dann nochmal, aber so richtig hatte ich zu den Leuten nie einen Bezug, weil ich einfach nicht der beliebteste Enkel war. Es ist ein bisschen blöd, wenn man das als Kind schon merkt, aber wenn der Opa dann stirbt es ist dann ganz okay, weil es einen nicht so sehr trifft oder vermutlich sogar ein bisschen egal ist. Ich hoffe, ihr habt bessere Erinnerungen an eure Großeltern. (via el flojo, der wirklich etwas besseres über seinen Oppa zu erzählen hat.)

Der Kurzfilm “Stop Motion SUPERFIGHT” hat eigentlich vieles von dem, was ihr so mögt. Also zumindest, wenn ihr Stop-Motion, Kämpfe, Anti-Gravity und vielleicht die ein oder andere Zeitreise mögt. Hier bekommt ihr das alles auf höchst clevere und unterhaltsame Weise und es wird echt nicht langweilig. Das liegt vielleicht auch an der angenehmen Musik im Hintergrund.

We wanted to make a video where we could control gravity, and it wasn’t until we turned things sideways that it finally clicked. Hope you enjoy Stop Motion SUPERFIGHT!

Ich genoss das tatsächlich sehr. Es ist nur schade um den Hund. (via)

Wir sind uns vermutlich alle ziemlich einig, dass die “Transformers”-Filme von Michael Bay alle ziemlich doof sind. Ich kann verstehen, wenn man sie sich als Guilty Pleasure antut, aber so richtig gut sind sie wirklich nicht. Das muss jeder zugeben. Gefilmt wurde der Film von Lior Molcho und zeigt Mitglieder der Transformers-Cosplay-Gruppe Arizona Autobots, weil die sich halt echt coole Kostüme gebastelt haben. In einem dazu passenden Behind-The-Scenes-Video erzählen uns die Leute von dem Spaß, den sie an der Produktion hatten. (via)

“Black Mirror”, falls ihr euch erinnert, war und ist diese unglaublich gute Serie, die uns den Einfluss der Medien (vor allem des Fernsehers im weitesten Sinne, daher “Black Mirror”) in absurden Geschichten auf die Gesellschaft verdeutlicht und uns zeigt, dass das alles manchmal nicht so richtig gut ist. Dafür haben sie aber vorhergesagt, dass der britische Premierminister ein Schwein gefickt hat, wobei ich mich immer noch frage, wie das überhaupt alle vergessen zu haben scheinen. David Cameron hat seinen Schniepel in den abgetrennten Kopf eines Schweines gesteckt.

Nun ist Pokémon GO ja ein gesellschaftliches Phänomen, wie es vorher noch nie da war. So ziemlich jeder spielt es, es sorgt für viele gute Dinge (Leute leihen sich mehr Hunde zum Gassi gehen aus Tierheimen aus, Leute gehen an sich mehr raus, fremde Leute reden auf offener Straße miteinander über Pokémon), ist aber eben manchmal auch ein bisschen gruselig. Das hat der Filmemacher Patrick Willems mal in einen Film gebannt, der so tatsächlich eine Folge eben jener Serie sein könnte. (via)

Lustigerweise gehen nämlich die ersten 1456 Wörter für Das Gefluche drauf, das der Mann ablässt, als ihm sein Arzt von seiner merkwürdigen Krankheit erzählt, die ihn früher oder später dahinraffen wird. Nun muss er irgendwie versuchen sein Leben und vor allem seine Ehe mit nur 46 Wörtern zu bestreiten, was natürlich nicht so richtig leicht ist. Dafür ergibt das aber einen ganz wundervoll bizarren Kurzfilm, der uns zeigt, dass… es echt blöd ist, wenn man nach einer bestimmten Anzahl verbrauchter Worte einfach wegstirbt? Irgendwie sowas.

When Stanley Franks is told he has 1500 words left to live, he faces a battle to keep both his marriage and himself alive using the fewest words possible.

Der Film stammt von Andrew Chaplin und gewann einige Preise auf vielen Festivals. Durchaus verdient auch. (via)