Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Kurzfilm

Manchmal ist liebe tragisch. Meistens vielleicht. Eigentlich erstaunlich oft und es liegt nicht immer an den Personen, sondern mitunter auch einfach an den Umständen, dass es sich nicht ausgeht und traurig endet. Da waren wir ja alle schon mal und ich tue gerne so, dass es einfach zum Leben gehört, wie atmen und kacken.
Glücklicherweise leben wir aber alle nicht beengt mit unseren Familien auf winzigen Raumstationen, während der einzige passende Partner auf einer anderen lebt und vermutlich ähnliches durchmacht, wie die beiden Teens hier, von denen übrigens einer von Thomas Brodie-Sangster, bekannt als Jojen Reed aus “Game of Thrones”, gespielt wird. (via)

Tom Teller hat den Kurzfilm in lediglich 6 Tagen gedreht, dann aber nochmal ein halbes Jahr in der Pos-Production drangehangen, in der ganz wundervolle Mars-Landschaften und beeindruckende Weltraumaufnahmen entstanden, die man so tatsächlich aus Blockbuster-Produktionen wie “The Martian” und “Gravity” gesehen hat. Und einen niedlichen Robotergehilfen gibt es auch und da weiß ich jetzt auch nicht, was hier das tollste ist. Vermutlich ist es am Ende dann doch wieder die Story, die zwar mit tollen Bildern verziert ist, aber sehr alte Ängste aufgreift, und ganz wunderbar dramatisch erzählt ist. Ich liebe das hier sehr. (via Frau Ding Dong, die heißt, wie eine Uhr macht.)

“Death Metal” ist ein Kurzfilm von Chris McInroy, der die Quintessenz des Genres glaube ich ganz gut erfasst. Es ist laut und blutig und wenn du nicht so gut bist, musst du eben Satan um Hilfe bitten.

Wenn ihr bei exzessiver Gewalt und viel zu viel Blut auch gerne vor euch hinkichert, ist das Anschauen des Films wirklich nicht im Büro zu empfehlen, weil euch dann die Kollegen fragen werden, ob ihr schon wieder lustige Tierbilder anschaut und ihr dann in der panischen Pflicht seid, schnell welche zu finden. Furchtbar. Macht euch lieber einen romantischen Abend mit eurem Partner, einer Flasche Rotwein und anschließenden Sexualitäten. Wenn man doch halt eh schon in der Stimmung ist… (via el flojo, der das Wortspiel mit dem Aufziehen anderer Saiten schon brachte, weswegen ich das nicht tat.)

Man kann natürlich behaupten, dass Julius Horsthuis Jahre damit zubrachte, diese Welten hier zu animieren. Tatsächlich sind das aber alles Fraktale, die er automatisch generieren ließ. Er schreibt:

I borrowed the aesthetic from Science Fiction films, and isolated that into something that I hope will stimulate the imagination into its own spacefaring journey.
It so happens that I’m a lazy animator.
Using fractals, I can conjure up entire worlds without having to draw or model anything. These shapes hide in the formulas, they exist in a mathematical reality, all I need to do is explore those worlds and make them reveal themselves. For me, that discovery has become one of the most thrilling aspects of digital filmmaking.

Eigentlich perfekt. (via)

Damals, als es noch 2015 war, wollte Shawn Lebert gerne mit Mance Media eine Fernsehserie zu “Resident Evil” machen. Um das Konzept zu verkaufen, prudzierten sie einen Kurzfilm, der die Stimmung vermitteln und in etwa zeigen sollte, wie sie sich das alles vorstellten. Heraus kam “Dave”, der an sich auch alleine als Kurzfilm sehr gut funktioniert, aber als Serie sicherlich auch nicht schlecht gewesen wäre. Die Stimmung ist toll, die Maske sowieso und die Charaktere passen gut zu der Düsternis des ganzen Settings.

DAVE is a proof of concept short film about Detective James Reinhardt and Samantha Trace, as they arrive on the scene regarding the puzzling death of Reinhardt’s brother, Dave. The investigation leads to results that may just in fact haunt them for the rest of their lives.

Wer Lust hat, kann sich auf grimrasputinisdead.com noch weiter in dieser Welt austoben. Ich kann euch da leider nicht besonders gut weiterhelfen, weil ich gerade mal den Usernamen herausfinden konnte. Er lautet Dave. Das dauerte nur 30 Minuten (Zahl nach unten korrigiert, damit es weniger peinlich ist). (via)

Wenn man den kompletten Plot eines Kurzfilms in der Titelzeile zusammenfassen kann, ist das vielleicht kein gutes Zeichen. Allerdings besticht der Kurzfilm “OFF” von Martin Nabelek vielleicht nicht unbedingt mit Story, dafür aber auf jeden Fall mit Optik und Atmosphäre. Richtig toll ist dabei nämlich auch das Video, in dem er uns ein bisschen die Effekte erklärt:

(via)

Ich habe das nur mal als NSFW markiert, weil es eben sexy kinky Zeug thematisiert, der Film aber bis auf ein paar Cartoonnippel nicht besonders explizit ist. Ihr versteht schon. Lieber ein bisschen zu vorsichtig, als etwas zu nachlässig sein, was übrigens auch ein super Ratschlag für Sexualitäten jeglicher Art ist. Ein Radschlag ist mitunter aber auch ein super Ratschlag.

While browsing the bookstore 19-year-old Gwen is unexpectedly drawn to a volume of kinky erotica, earning her disapproving glares from the other customers. Will Gwen follow her deepest desires or will she let her embarrassment restrain her?

‘Tabook’ looks at the subject of sex in a fun loving way, highlighting the taboo that exists in society around embracing sexuality. It was crafted through digital 2D character animation (TVPaint) with paper art backgrounds, and a little bit of CG for the books.

Wishing you a happy International Face Your Fears Day (October 10th)!

(via)

Gefühlt ist es jetzt schon eine Ewigkeit her, dass die OATS Studios um Neill Blomkamp einen Kurzfilm veröffentlicht haben. Tatsächlich ist es aber erst gute 3 Monate her, was wiederum im Internet eine Ewigkeit ist. Also irgendwie passt das schon, auch wenn es etwas konstruiert wirkt.

Jedenfalls ist das Studio wieder da und hat nicht nur einen neuen Film, sondern sogar auch eine Fortsetzung im Gepäck. In “Adam: The Mirror” wird die Geschichte aus “Adam” weitererzählt, den ich damals nicht so richtig verstanden hatte. Allerdings war da auch eine Fortsetzung nicht so wirklich in Sicht, weswegen das so schon okay war und ist, denke ich. Hier erfährt man zwar jetzt auch nicht unendlich viel mehr, aber ey… es sieht sehr faszinierend und spannend aus und irgendwann wird das alles schon ganz toll gewesen sein. ‘Schwör.

Oats Studios brings to life the next chapter in the Adam story, made in real-time using Unity. Join our amnesiac hero as he discovers a clue about what and who he is. The next chapter arrives soon.

“Soon” sind dann so ein paar Monate. Ist okay. (via Maik, Felony: Awesomeness. )

Bekannterweise lautet der Name des Regisseurs von “Cowboy Bebop” und unter anderem auch “Samurai Champloo” natürlich Shinichirō Watanabe. Dieser hat nun auch ein Prequel zu “Blade Runner 2049” gemacht, in dem die Vorgeschichte des Films (und die Nachgeschichte des Originals) genauer erzählt wird. In diesem Part geht es vor allem um die EMP-Anschläge, die viele Großstädte lahm legten, was zu einem Verbot von Replikaten führte, was aber im Laufe des Films widerrufen werden wird.
Oben seht ihr lediglich die Preview, aber auf den Seiten von Crunchyroll könnt ihr den kompletten Film in niedriger Auflösung sehen. Für höhere Auflösungen müsstet ihr euch anmelden, aber wer macht das schon? (via)

Der Kurzfilm heißt “2036: Nexus Dawn” und spielt ganz offensichtlich einige Jahre vor dem neuen Blade Runner, aber auch einige nach dem ersten. Blöderweise sehen wir schon wieder Jared Leto in einer tragenden Rolle, Niander Wallace, (ich habe echt genug von ihm) wenn er versucht, das Nexus-Programm zur Herstellung der Replikanten wiederzubeleben (pun, na ja, intended). Jenes starb nämlich (besserer pun), als Replikanten vermeintlich einen Anschlag auf die menschliche Zivilisation ausführten.

According to the timeline, the replicant program was shut down after an EMP detonation in 2022 that shut down major cities for weeks. The market crashed and electronic data was corrupted. Replicants were blamed for the attack, but it was never proven. They were prohibited a year later. The short shows the model that convinces lawmakers to repeal that ban.

Die Stimmung des Kurzfilms ist ziemlich gut und ich freue mich schon sehr auf den Film, allerdings habe ich vermutlich durchaus berechtigte Zweifel, ob es wirklich der Knüller wird, den wir uns alle erhoffen. Aber ey, er wird zumindest hübsch anzuschauen sein.
Der Film startet bei uns am 05. Oktober, aber bis dahin bekommen wir auch noch zwei weitere Kurzfilme dieser Art. (via)