If I Die on Mars from Guardian News & Media Ltd on Vimeo.

Dass unsere Zukunft als Menschheit im Weltraum liegt, wissen wir alle (nicht nur Dank „2001: Odyssee im Weltraum“), und dass wir uns langsam mal auf den Weg machen sollten, ist unbestritten. Die Regierungen bzw. die Weltraumagenturen geben sich zwar Mühe, aber wirklich weiter als bis zur ISS kommt man derzeit noch nicht wirklich. Glücklicherweise gibt es aber die NGO „Mars One“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2024 vier Menschen zum Mars geschickt zu haben. Der Haken ist hierbei nur, dass es leider kein Rückfahrticket gibt.

Trotzdem haben sich über 200’000 Menschen au aller Herren Länder auf das Projekt beworben und ich hatte auch kurz überlegt. Nachdem mir aber bereits auf dem Weg zum Briefkasten die Puste ausging, habe ich mich dann doch lieber dagegen entschieden. Die Doku vom Guardian zeigt jetzt die drei Bewerber Jeremias aus Mosambik, Dina aus dem Irak und den USofA und Ryan aus dem UK, und lässt sie… eigentlich nur über Sex reden. Ja, eigentlich nur das. Okay, dazwischen befinden sich aber auch noch einige andere interessante Brocken.

Three volunteers are on the shortlist to be among four people on the Mars One programme, the first manned space flight to Mars – a one-way trip that’s effectively a suicide mission. A physics student in the UK, a young doctor from Mozambique and an Iraqi-American woman, all happy to sacrifice their futures for a place in history. Why do they want to leave Earth, and who are they leaving behind? As the list of potential Mars explorers is whittled down further on 16 February, meet those competing to be the first to land on the Red Planet.

Jetzt war allerdings schon der 16. Februar, was heißt, dass die Liste der Bewerber weitere auf nur 100 geschrumpft ist. Dina und Jeremias sind leider nicht mehr dabei, aber Ryan ist es noch und er hat noch so einiges von der Produktion des Films zu erzählen.

Und ich bin wirklich froh, dass er kein so trauriger Kerl ist, wie es in dem Film manchmal scheint. Aber wie sein Opa da ein zitterndes Kinn bekam, ist schon wirklich irre süß. Hoffentlich gewinnt er und hoffentlich gewinnt er nicht. (via Gilly, der sich auch mal auf den Weg zum Mars machte, leider falsch abbog und endlich wieder in Berlin landete.)