Nachdem „Birdman“ ja die Illusion eines einzigen Takes salonfähig machte (obwohl ich da was von 42 Schnitten hörte?), haben wir jetzt hier einen Film auf der Berlinale bekommen, der das wirklich genau so umsetzt. Während die Synopsis des Films an sich schon interessant klingt und auch der Trailer wirklich sehr charmant wirkt, ist es aber bei mir doch eher die Neugierde, wie genau dieser eine Take umgesetzt wurde und ob das wirklich so gut funktioniert, wie ich es mir gerade erhoffe. Ich vermute aber schon.

Victoria (Laia Costa) ist eine junge Frau aus Madrid. In Berlin lernt sie vier Jungs kennen, namentlich Sonne (Frederick Lau), Boxer (Franz Rogowski), Blinker (Burak Yi?it) und Fuß (Max Mauff). Während für Victoria der Abend eigentlich schon dem Ende entgegenging, drehen die Jungs erst richtig aus: Sie haben noch eine Sache zu klären. Bei dieser gewissen Sache handelt es sich jedoch um eine krumme Sache und ehe sich Victoria versieht, fungiert sie als Fahrerin des Fluchtwagens bei einem Coup, der jedoch gewaltig schief läuft. Was als unüberlegtes Spiel anfangen hat, verwandelt sich schnell in eine ernste Angelegenheit. Und die Konsequenzen sollen alle der Beteiligten für immer verfolgen.

Ach so, ja, es ist ein deutscher Film! Das ist wirklich selten in diesem Blog, aber gerade deswegen noch bemerkenswerter. Am 11.06. kommt der Film dann in die Kinos und da sind wir doch bestimmt alle dabei, wa?

In einem Video, das offenbar von SPON stammt, erzählt der Regisseur Sebastian Schipper noch ein bisschen mehr über den Film und so enthusiastisch, wie er darüber berichtet, bekomme ich gerade noch viel, viel mehr Lust auf den Streifen.

https://www.youtube.com/watch?v=vC9xeh5Wy3E

(via)