Vermutlich kann man dazu nicht so richtig viel sagen. Es sieht, im Grunde, schon aus wie „Blade Runner“, aber irgendwie halt auch nicht. Da ist so unangenehm viel Action und Augenwischerei, als wolle man da an die Ästhetik des Originals anknüpfen und ihm noch diesen typischen Sci-Fi-Vibe mitgeben, der gerade irgendwie so aktuell ist. Halt dieses Weichgenezeichne, Neinreklamen, verträume Landschaften und übersättigte Bilder. Und Jared Leto. Spielt der eigentlich überall mit? Muss das wirklich sein? Warum ist das so und wer entscheidet das immer?

Also klar, ich freue mich da tierisch drauf, aber dieses unglaublich hohe Verkackungspotential ist einfach nicht von der Hand zu weisen und ich bereite mich schon mal darauf vor, dass der Film in der Trivialität versinkt, wie es heutzutage einfach so viele Filme tun, auf die man sich eigentlich freuen sollte. „Blade Runner 2049“ wird bestimmt gut, aber eben nicht wichtig. Ab dem 5. Oktober können wir uns dann in Deutschland enttäuschen lassen.