Ich persönlich finde ja Puppen durchaus gruselig. Klar, sehen sie doch aus wie Menschen, aber eben nicht so richtig, einen aus ihren leblosen, viel zu realistischen Augen anschauend und sich vermutlich bewegend, wenn man gerade nicht hinschaut. Puppen sind mir nichts, aber offenbar haben und hatten viele welche, als sie Kinder waren. Das hat wohl projizierende Gründe und ist gesund für die Entwicklung des Kindes, da es sich eben selbst damit identifizieren kann.
Aber wie es eben so mit Dingen ist, die Kinder in die von Schokolade verschmierten Hände bekommen, gehen sie auch mal kaputt. Natürlich kann man wegwerfen und neu kaufen, aber man kann auch reparieren (lassen). Und genau dafür gibt es Puppenkrankenhäuser, in denen diese Dinger repariert werden können. Great Big Story war nun zu Besuch im Hospital de Bonecas in Lisbon und hat sich mit Manuela Cutileiro getroffen, die das im Jahre 1830 gegründete Krankenhaus betreibt. (via)