Marie-Cécile Embleton war gerade nach London gezogen, als sie den Shop des Uhrenmachers Faramarz entdeckte. Natürlich werden Uhrenmacher ein bisschen romantisiert, aber offenbar erfüllt Faramarz wirklich das ein oder andere Klischee. Er scheint sich sehr nach Ordnung in einer chaotischen Welt zu sehen und findet sie vor allem in seiner Arbeit. Trotzdem scheut er sich aber nicht nach draußen zu gehen und diese Welt, die ihn etwas verwirrt, mit einem philosophischen Auge zu betrachten.

A poetic portrait of an iranian watchmaker, whose philosophical musings on craft invite us to reflect on how we engage with time in a fast-paced world. Moving between his colourful pared-down home and the streets and windswept marshes of east london, we discover the horologist’s ascetic and beautiful private world.

Es ist ein sehr schöner, nachdenklicher Film, der dazu anhält inne zu halten und auch mal kurz die Welt zu betrachten, in der man sich bewegt. Wenn ihr aber auch in einer Großstadt lebt, sollten ihr vielleicht auch lieber nach unten schauen, dass man sich in der Welt, in der man sich bewegt, nicht versehentlich in etwas bewegt, das nur schwer wieder vom Schuh abgeht. (via)