Jan Riesenbeck und Dennis Stein-Schomburg haben während der Selbstisolation einen kurzen, aber optisch sowie inhaltlich sehr beeindruckenden Film geschaffen, in dem sie im Grunde darüber nachdenken, wie wichtig es ist, seine eigenen Strukturen und Gewohnheiten zu durchbrechend, während der erzählende Kopf allerlei irre Veränderungen durchlebt und mitunter sogar zu einem Raumschiff wird. Und wenn man denkt, dass es endlich alles vorbei ist, wird es im Outro nochmal extra unangenehm merkwürdig. Ich liebe diesen Film für das, was er ist und vor allem auch für das, was er ist, das ich nicht erkenne, was vor allem vermutlich daran liegt, dass mein Kopf momentan voller Heuschnupfensymptome ist und mich komplizierte Dinge nicht so richtig verarbeiten lässt. (via)