Natürlich wissen wir alle, dass Star Trek nicht nur aus imposanter Weltraumaction besteht und eher durch die Charaktere lebt, allerdings ist es schon manchmal einfach befriedigend, sowas zu sehen, vor allem wenn sich das alles über mehrere Folgen oder gar Staffeln entwickelt hat und man da so involviert ist, weil man die Figuren kennt und mag und hofft, dass alle überleben und man einfach mitfiebert und beeindruckt ist, weil es wichtig und irgendwie bedeutungsvoll ist und in die Story gehört. Ja klar war das wieder mal ein Diss Richtung Star Trek: Discovery, weil die direkt mit sowas angefangen haben und bisher auch irgendwie nicht aufhörten.

Blöderweise gibt es DS9 aber nur in niederer Qualität, weil das alles damals auf VHS aufgezeichnet wurde und nicht digital gedreht wurde, wie es heute eigentlich Standard ist. Das ist ärgerlich und traurig, weil es dann wohl auch erstmal keine hochauflösende Fassung der Serie geben wird und auch das hier ist eher eine Ausnahme, wurde es nämlich von einer KI nachbearbeitet. Das geht zwar gut und sieht offensichtlich mega geil aus, ist aber auch sehr zeitaufwändig und teuer und bis das nicht alles noch besser klappt, bekommen wir wohl auch erstmal nur solche vereinzelten Schnipsel.

Das entstand alles für die Doku „What We Left Behind: Looking Back at Star Trek“, die sich mit den Nachwehen der Serie auseinander setzt, Darsteller interviewt und wohl ganz toll sein soll, was man hierzulande gar nicht so genau weiß, weil sie nicht in Deutschland erschien, nirgends gestreamt wird und nur auf illegalem Wege erhältlich ist. Und auch das nicht mal besonders einfach leider. Physische Medien sind auch immer vergriffen und das ist alles richtig Scheiße. Na ja. Immerhin das hier.