Okay Leute, ihr müsst euch hier ein bisschen festhalten, denn das ist ein ganz schön wilder Ritt hier. Die Leute von Avalon Universe versuchen hier nämlich ihr eigenes ST-Universum zu schaffen, was auch erstmal ziemlich in Ordnung ist, aber eigentlich auch erstmal nicht so wichtig ist. Viel wichtiger ist, wie gut diese beiden Teil des Films eigentlich sind. Das fängt bei den Schauspielern an, die wirklich richtig, richtig gut sind, endet aber leider schon bei den Kostümen, weil der eine ein Technik-Shirt aus der Kelvin-Timeline trägt, während die anderen sich sehr nahe an TOS orientierten. Ok, ich kann drüber hinwegsehen, weil ich vor allem nämlich damit anmerken wollte, wie gut die TOS-Optik eigentlich heute noch funktionieren kann, wenn man sie lediglich ein bisschen aktualisiert. Also eben nicht so sehr wie die Kelvin-Timeline das versucht hat, sondern nur hier und da ein bisschen was modernisieren und es sieht wieder mega gut aus. Eben der Kleidung einen anderen Kragen geben, ein bisschen Holo-Schnickschnack in die Kontrollen, eigentlich war es das dann sogar schon.

Die Story ist aber auch toll, weil es hier zwar vordergründig von irgendeinem Artefakt handelt (keine Ahnung), es aber eigentlich darum geht, wie ein neuer Captain ein Schiff übernehmen muss und auch andere Mitglieder der Besatzung den Verlusten in der alten Crew umgehen müssen. Das ist ziemlich stark und eben auch irre gut geschauspielert, mit einem tollen Bogen und auch einem recht positiven Ende. Action gibt es aber trotzdem auch genug, um das alles ein bisschen in einen Kontrast zu bringen.

Oder wie eigentlich immer mindestens ein Kommentar unter jedem ST-Fan-Film sagt: Es ist schön zu sehen, dass heute noch gutes Star Trek gemacht wird.