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Mittlerweile sind Comics, oder “Graphic Novels”, wie man sie ja auch gerne nennt, soweit im Mainstream angekommen, dass sie sogar Unterrichtsthema sein können. So beispielsweise “Irmina” von Barbara Yelin, der vor einer Weile bei Reprodukt erschien (daher auch das Cover, weil das von der bpb größentechnisch unbrauchbar war) nun aber auch für einen schmalen Taler von 7 €, sogar auch als Klassensatz, über die bpb bezogen werden kann. Inhaltlich klingt das sogar ziemlich interessant:

Die junge Deutsche Irmina bekommt Mitte der 1930er-Jahre die damals ungewöhnliche Chance, eine Fremdsprachenausbildung in London aufzunehmen. Sie lernt dort Howard aus der Karibik kennen; beide verbindet das Streben nach einem selbstbestimmten Leben. Im April 1935 kehrt Irmina aus politischen Gründen in das nationalsozialistische Deutschland heim; ein Verwandter vermittelt ihr eine Stelle im Reichskriegsministerium in Berlin. Dort erkennt sie rasch, was zum Preis für das ersehnte berufliche Fortkommen und für materiellen Wohlstand gehört: Opportunismus und Linientreue. Als sich ihre Hoffnung auf eine Rückkehr nach London zerschlägt, gründet sie eine Familie mit dem SS-Karrieristen Meinrich. Er fällt im Krieg. Das Buch, das Irmina ein Stück weit in die Nachkriegszeit begleitet, beruht auf einer wahren Geschichte. Es zeigt, bis in die Details fesselnd, wie die Protagonistin sich mit den Zumutungen, Optionen und Rollenerwartungen des NS-Regimes auseinandersetzen muss, welche Handlungsfreiheiten sie hatte und welche sie nutzte. Die Geschichte von Irmina kann somit exemplarisch stehen: für die Mitschuld durch Wegsehen und Vorteilsnahme vieler im Nationalsozialismus.

Das dürfte doch sicher was für hier mitlesende Lehrer oder Schüler sein, die den Unterrichtsstoff mal ein bisschen aufpeppen wollen. Alle anderen haben da bestimmt auch ein bisschen Spaß dran, zeigt es doch durchaus mal eine andere Seite der NS-Zeit, die so kaum gezeigt wird. (via)

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