Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Internet

Der Song selbst ist auch durchaus okay, aber die wirklich nette Spielerei befindet sich auf StainedGlassVideo.com, wo ihr die Flächen des Videos halt selbst mit Farbe befüllen könnt. Mit dabei ist auch schwarz, was die Sache zwar recht witzlos macht, aber immerhin konsequent ist.

„We were collectively excited by making a video that the band could create with their fans rather than for them. I’ve always been excited to find new ways of making content and this video is a fun—dare I say therapeutic—thing to play with, where you actually get to feel like you accomplish something at the end. That’s what is exciting to all of us and we’re extremely proud of what we’ve been able to create with the help of the fabulous MediaMonks team.“ (Craig Allen)“

Oben seht ihr ein Beispiel, das die Band selbst angefertigt hat. Nun aber viel Spaß beim Colorpicken. (via Maik, der seit vielen Jahren Farbe in mein Leben bringt.)

Es ist ja durchaus auch hin und wieder eine gute Idee, dass man sich mal dem ganzen Unsinn aussetzt, der da im Internet eine Plattform für sich beansprucht. Das kann die AfD sein, dass können Verschwörungstheorien sein, das können aber auch einfach Leute sein, die ihre bescheuerte Wahrnehmung nicht unter Kontrolle haben und dahinter irgendwie mehr vermuten, als ihre eigene Blödheit. Ungefähr das ist der Mandela-Effekt.

Dieser beschreibt nämlich die “Tatsache”, dass Dinge irgendwie anders sind, als man sie in Erinnerung hatte. der Name geht dabei auf den Umstand zurück, dass viele Leute glauben zu wissen, dass Nelson Mandela 1991 im Gefängnis starb und dann ganz überrascht waren, als er 2013 zum zweiten Mal starb. Das geht aber noch viel weiter. Es gibt nämlich sogar Leute, die geschriebene Wörter oder Songtexte anders in Erinnerung hatten, als sie wirklich sind, und dahinter vermuten, dass wir uns zwischen zwei Realitäten bewegen und diese Änderungen Rückstände in unserer Realität hinterlassen. Diese Leute gehen nämlich davon aus, dass sie nicht bekloppt sind und dass ihr Erinnerungsvermögen komplett fehlerfrei arbeitet.

Nun hat sich der Youtubechannel Internet Comment Etiquette with Erik der Sache auf einer unglaublich lustige Weise angenommen, die eigentlich darin endet, dass er alle Leute beleidigt. Und das ist vermutlich die einzige Art und Weise, wie man sich damit auseinandersetzen sollte. (via)

Life Hacks, Clickbait, Listicles – das Internet hat schon einige mitunter sehr unangenehme Formen angenommen, die leider erfolgreich zu sein scheinen, moralisch aber mindestens fragwürdig sind. Ich hasse Clickbait, das seht ihr normaler an meinen Überschriften, und Life Hacks sind keine wirklichen Hacks, weil niemand irgendwie Zugriff auf die Shell dieser Simulation hat. Es ist alles Unsinn und nervt. Aber weil es so coole Leute, wie Shock Screen gibt, die sich nicht darüber beschweren, sondern drüber lustig machen, habe ich eben doch noch die Hoffnung, dass es irgendwann wieder besser wird. Hier zeigt er uns nämlich drei total tolle Life Hacks, für die man lediglich eine Heißklebepistole benötigt (übrigens sollte sich in jedem Haushalt eine Heißklebepistole befinden – wenn man sie hat, nutzt man sie auch und dann erkennt man auch, wie nützlich sie ist). (via)

Dass der Virenscanner-Typ John MacAfee sehr, sehr reich wurde und ein Einsiedlerleben führt, habe ich irgendwo schon mal gehört und irgendwie abgespeichert, aber nie weiter verfolgt. Jetzt sah ich aber gerade den Trailer zu einer Doku über ihn und ey, das kann doch so nicht wirklich wahr sein, oder? Wikipedia erzählt tatsächlich Ähnliches und ich frage mich, warum sich darüber nur so wenig im Allgemeinen Bewusstsein befindet, wir aber beispielsweise wissen, wer und was Kim Dotcom ist. Lest mal:

Documentary about the bizarre and scandalous life of tech millionaire John McAfee – famed inventor of anti-virus software – who goes off the grid to live in Belize, building a compound and harem, becoming a drug lord and developing an armed security force to guard himself against the police until he is a suspect in his neighbor’s murder and must make a great escape.

Alter Falter! Diese Dokumentation muss ich leider sehr dringend anschauen. Man kann sie schon bei Showtime ordern, allerdings wird sie da auch heute ausgestrahlt, also, ihr wisst schon. Krasser Scheiß. (via)

Google Doodle hat einen wirklich schönen klang, aber das wissen die Leute von Google bzw. Google Doodle vermutlich auch selbst. Das Google Pärchen Nat and Lo, die da offenbar vornehmlich für die PR zuständig sind, führen uns in diesem Teil ihrer kleinen Webserie zu dem Team, das die Doodles erstellt und zeigt uns deren Inspiration und lässt sie erklären, wie die Entwicklung der Spiele, die gerade passend zu den olympischen Spielen angeboten werden, vonstatten ging. Es ist ziemlich nett. (via)

Wir alle leben ja auch irgendwie im Internet, weil wir einerseits ein bisschen abhängig sind, es sich andererseits aber auch ziemlich gut in unser Leben integriert. Die Leute, die in der kurzen Dokumentation “Lost in Manboo” von 99.media gezeigt werden, leben aber tatsächlich aus verschiedenen Gründen in einem Internetcafé. Manche tun das freiwillig, andere natürlich nicht, aber am Ende verzichten alle auf ein großes Stück Privatsphäre, während sie meistens aber doch ziemlich einsam sind. Es ist sehr surreal, aber scheinbar gar nicht so außergewöhnlich. (via Maik, dessen Internercafé eher der Kaffee beim morgendlichen Blogs Durchforsten ist)

Kennt ihr Ken M? Nein? Er ist der beste. Ein bisschen doof, ein bisschen naiv, aber immer sehr clever und die Leute so herausfordernd, dass sie seinen Unsinn ernst nehmen und tatsächlich darauf einsteigen. Auf den Schabernack von Ken M trifft man häufiger auf Imgur, aber auch auf Twitter und vor allem auf seiner FB-Fanpage, wo er von seinem unterhaltsamen Unsinn berichtet.
Nun hat VOX (nicht unser VOX) ihn jedenfalls interviewen dürfen und ich glaube, dass der Zauber jetzt so langsam verflogen sein sollte. Zeit für was Neues. (via)

Entschuldigung, liebe Leute über 40: Vloggen ist das Erstellen und Veröffentlichen von Vlogs, also quasi Video-Logs, auf beispielsweise Youtube oder anderen Videoplattformen (nein, nicht Pornhub… obwohl), in denen man über Dinge redet. Diese Dinge können das eigene Leben betreffen oder lehrender Natur sein. Wie Podcasts, also von einzelnen Menschen erstelltes Radio ohne die Musik, nur mit Video. Quasi wie Fernsehen. Quasi wie Soaps im Fernsehen, nur halt mit einem Charakter.

Weil das aber ziemlich aufwändig ist, kommt es natürlich auch hier durchaus mal vor, dass man darauf mal keine Lust hat. Schließlich muss man was machen, man muss etwas mehr oder weniger Interessantes zu erzählen oder zu zeigen haben, muss es idealerweise auch noch ein bisschen bearbeiten und dann auch noch hochladen. Wenn man nicht gerade Gilly ist, kann man das nicht täglich machen (und selbst er entschuldigte sich, dass er das nicht mehr täglich machen kann – süß) und muss sich auch mal entschuldigen, dass man es mal nicht schaffte. Über mehrere Monate. Aber es wird besser. Versprochen.

Genau das fasst Duncan Robson in seinem Video auf höchst dramatische Weise zusammen. (via)

Ihr kennt den Technoviking. Jeder kennt den Technoviking. Wer den Technoviking nicht kennt, war Ende der 2010er Jahre entweder noch nicht im Internet oder hat einfach vergessen, wer der Technoviking ist. Aber so oft, wie ich jetzt schon Technoviking schrieb, müsstet ihr vermutlich langsam wieder eine dunkle Erinnerung an den tanzenden Hühnen haben, der auf einem Musikfestival erst eine Frau beschützte, dann tanzte, etwas Wasser trank, einen Flyer zerriss und vor allem bedrohlich deutete. Natürlich kennt ihr den Technoviking.

Vielleicht habt ihr aber sogar auch das Ende der Geschichte um diese Internetpersönlichkeit mitbekommen, in dem er dem Schöpfer des initialen Videos, Matthias Fritsch, die Verbreitung des Werkes aufgrund seiner Persönlichkeitsrechte untersagte. Das fanden wir alle damals ein bisschen uncool, aber uncooler fand er es wohl, was in der Zwischenzeit aus ihm geworden war. Aber da greife ich der Dokumentation hier vor, die ihr euch wirklich alle anschauen solltet.

Die Dokumentation beginnt natürlich mit dem Video “Kneecam No. 1”, das den Technoviking auf der Fuck Parade, einer Gegenveranstaltung der Love Parade, zeigt. Matthias Fritsch geht dann noch weiter und zeigt uns, wie einige Jahre später das Video entdeckt und glorifiziert wurde, zeigt auch einige der unzähligen Remixes und Interpretationen des Werkes, beleuchtet ehrlicherweise sogar, wie und wie viel Geld er damit verdiente (echt nicht viel), bis die ganze Geschichte in der Gerichtsverhandlung gipfelt, in der verhandelt wurde, ob der Technoviking überhaupt einen Anspruch auf seine Forderung hat, das Werk aus dem Netz zu löschen. Es ist alles irre dramatisch, aber uns wird auch erklärt, wie Viralität von Memes im Internet eigentlich funktioniert, stellt aber vor allem auch die Frage, ob das Recht am eigenen Bild heutzutage noch sinnvoll oder gar zeitgemäß ist. Interessant finde ich da auch den Aspekt, dass das Gericht seinerzeit urteilte, dass Matthias Fritsch mit “Kneecam No. 1” gar kein künstlerisches Werk schuf, da er “nur” filmte, der Protagonist aber die eigentliche Arbeit tat.

Es ist alles ein bisschen ernüchternd, aber irre interessant, weil hier auch viele Experten aus unterschiedlichsten Fachbereichen (Anwälte, Künstler, Medienmenschen) zu Wort kommen und ihre Standpunkte verdeutlichen, die tatsächlich mitunter sehr unterschiedlich sind. Der Film stammt zwar von Matthias Fritsch selbst, allerdings stellt es ihn nicht als Opfer des Technovikings dar sondern beleuchtet die Geschehnisse sehr ehrlich und sachlich und mitunter in recht holprig klingendem Englisch.

Ein bisschen eklig finde ich aber die Stelle, in der angesprochen wird, dass Firmen gerne Einfluss auf diese Mechanismen hätten, um damit ganz viel Geld zu verdienen. Gut, der Fakt ist existent, aber mir missfällt der Gedanke leider sehr. Später wird aber alles gut, wenn das ganze Thema, vor allem über die Rechtslage, auf eine dem Kapitalismus ferne Ebene gehoben wird, obwohl natürlich auch gesagt wird, dass der Technoviking sich selbst durchaus gut hätte vermarkten können, wenn er das gewollt hätte. Natürlich ist es aber auch sein Recht das ganz und gar nicht zu wollen.

Jedenfalls: Tolle Dokumentation! Vor allem auch, weil das betreffende dokumentierte Objekt nie wirklich zu sehen ist.
Übrigens kann man auf der Seite zur Doku auch den ein oder anderen Euro hinterlassen, wenn man das möchte. Aber muss man nicht. Kann man aber. Hab ich auch. (via)

Ihr kennt diese Internetmemes, die natürlich eigentlich eher Image Macros sind, und ihr kennt auch die Schriftart und ihr wisst hoffentilch, dass Schriften auf Bildern immer weiß sein müssen und einen schwarzen Rahmen brauchen, damit man sie optimal lesen kann. Denn ihr seid schlaue Leute. Schließlich lest ihr ja gerade diesen Blog hier.
Aber warum gerade Impact? Weil Microsoft, um das mal kurz zusammenzufassen. Und weil Headlines, um das mal noch etwas auszuführen. Eigentlich ganz einleuchtend. (via)