“Fireplace For Your Home” – der Trailer zum neusten Geniestreich von Netflix
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“She Makes Comics” will eine Doku über comicschaffende Frauen sein
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Yeonmi Park erzählt von ihrem Leben und ihrer Flucht aus Nord Korea
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Tag Archives: Programmierung

whacolorisit 680x475 What Color is it?   Zeit als Farbe

Das ist wirklich eine sehr schöne Spielerei, die ich vermutlich auch gerne als App für mein Pad oder mein Telefon hätte. Die Uhrzeit bestimmt hier nämlich, wenn man die Punkte entfernt, den Farbwert als Hexcode, der den Hintergrund füllt. Eigentlich sehr simpel, dafür aber auch sehr clever. (via Matze, der schon an einer Android-Umsetzung sitzt)

tumblr ngaeoqpEXp1qav3uso1 5001 Entire Screen of One Game ist ein Expiriment eines rekursiven JumpnRuns

Es ist kein Spiel, das man jetzt pausenlos spielen möchte, weil die Regeln hier eher die Spielwelt bestimmen, aber nicht das Gameplay. Es gibt keine direkten Erfolge und keinen Schwierigkeitsgrad und kaum Herausforderung. Aber es ist eben auch nur ein Experiment und dazu noch ein sehr cleveres. Die Spielfigur ist nämlich ein kleines Quadrat, das aus anderen Spielbildschirmen besteht, während der eigene Spielbildschirm so weit schrumpft, dass er wiederum zur Spielfigur wird. Und man begegnet da noch anderen Bildschirmspielfiguren. Es ist ein bisschen abgefahren, aber ein total tolles Beispiel für Rekursion. Bitte anschauen. (via Doktor Katze, der seine Spielfigur sogar noch auf der dritten Ebene erkennen kann)

Damals, in den 90s, war hacken noch so einfach und man konnte so coole Sachen machen, wie Dinosaurier freilassen oder Lampen in Hochhäusern an und ausschlaten. Und heute? Heute ist das alles viel aufwändiger und mal kann lediglich ein paar Bilder nackter Promis finden. Die Zukunft ist schon ziemlich traurig. (via)

Casey Muratori ist Programmierer mit 30 Jahren Erfahrung in dem Business und möchte euch gerne einladen, mit ihm zu programmieren. Tatsächlich sogar so, dass ihr ihm live dabei zuschaut und ihr ihm dabei Fragen stellen könnt. Fast wie bei einer Vorlesung, nur eben direkt bei Twitch und vermutlich ein bisschen unterhaltsamer, weil er hier eben auch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudert. Auf den ersten Blick macht er das auch ziemlich gut, weil er hier ebne nicht zeigt, wie man genau was programmiert, sondern wie man allgemein auf den Weg kommt, die Lösung für sein Problem zu finden.

Und er gibt sich auch viel Mühe das nicht zu kompliziert zu machen:

I will try to limit the sessions to two hours or less per weekday so it will remain manageable for people who practice coding along with the series at home. At that rate, and allowing for topical explanations and explorations, it will probably take well over a year before the majority of the game is implemented.

Die erste Folge könnt ihr hier schonmal schauen und eventuell solltet ihr das wirklich tun, weil Programmieren etwas ist, das eigentlich jeder irgendwie können sollte. Ansonsten könnt ihr das natürlich auch bei Twitch anschauen oder im dazu passenden Youtube-Archiv.

Ich bin da jedenfalls sehr froh, mir nicht auf die Finger schauen lassen zu müssen, wenn ich programmiere, so viel Unsinn, wie da manchmal bei raus kommt. Aber vermutlich hat er das alles ein bisschen vorbereitet und weiß auch in etwa, was er da tut. (via)

windows931 680x318 WINDOWS 93 war niemals, gibt es aber online

Windows 93 hat natürlich nie existiert und war eigentlich auch nie in Planung, allerdings hat das  Jankenpopp und Zombectro nicht davon abgehalten, so eine Version für euren Browser umzusetzen. Und wie detailliert das alles ist! Man kann da sogar Solitair spielen, sich mit Viren herumschlagne und sogar Clippy kann ein bisschen nerven. Aber klickt lieber nicht auf Hydra. Wirklich. Tut es nicht.

Hier könnt ihr euch das OS in all seiner Pracht anschauen. (via)

maxresdefaultSR1H5TO9 Mit dem Raspberry Pi wird ein alter Kassettenrekorder zum Spotify Streamer youtubedirekt

Das ist so cool, das müsst ihr sehen.
Was hier nämlich aussieht, wie ein oller alter Kassettenrekorder, in dem jemand Kassetten legt und sie dann abspielt, ist nämlich tatsächlich ein Raspberry Pi (also dieser Minicomputer, falls ihr euch erinnert), auf dem etwas namens MusicBox (das muss ich mir mal anschauen) installiert wurde und das jetzt Musik aus dem Netz streamt. Dazu hat er die Kassetten mit einem NFC-Chip versehen, durch die das Gerät einfach Playlisten lädt.

Meine Fresse ist das cool ey.

Das heißt also, dass ich mittlerweile noch zwei weitere Raspis brauche. Einen nutze ich ja bereits als Mediencenter, aber da muss ich immer die SD-Karte wechseln, wenn ich Retro-Games spielen will, was ein bisschen nervt.

Auf CNET findet ihr noch ein paar mehr Infos dazu und auch ein kleines Interview mit Matt Brailsford, der das Gerät gebastelt hat. (via)

91f05e76 5603 11e4 9d59 27aa01e1c6691 680x385 Google veröffentlicht frei verfügbare Icons

Entweder ist das super freundlich von Google, dass sie uns da ein paar Icons geben, die wir benutzen können, bis wir tot umfallen (weil das ganze unter CC-BY-SA lizenziert ist), oder sie sind unglaublich perfide, weil jetzt alle diese Icons benutzen (sie sind ja auch wirklich schick) und die Leute unterbewusst auf diese Optik trimmen, sodass deren Kram sich direkt von Hause aus viel heimischer anfühlt und wir alle nur noch Googlezeug benutzen wollen. Wie gesgat, clever und perfide. Und wenn ich mal schnell etwas programmieren sollte, für das ich dringend Icons brauche, werde ich vermutlich auch darauf zurückgreifen. Mindestens als Platzhalter, vermutlich dann aber für immer.

Auf Github könnt ihr euch das alles im Format eurer Wahl herunterladen und vielleicht solltet ihr auch nochmal im Google Material Design vorbeischauen, wo sie über Haptik und Usability reden und auch ein paar echt gute Beispiele bringen. Eventuell sollte ich das dringend mal studieren. (via)

tweet a program polyhedron cloud random1 Wolfram Alpha lässt dich per Tweet coden

Das ist ziemlich irre und ganz schön cool. Wolfram Alpha kennt ihr ja als den Webservice, der euch Krimskrams, gerne auch komplizierter, ausrechnet und darstellt. Jetzt ist das sogar per Tweet möglich!

In the Wolfram Language a little code can go a long way. And to use that fact to let everyone have some fun, today we’re introducing Tweet-a-Program.

Compose a tweet-length Wolfram Language program, and tweet it to @WolframTaP. Our Twitter bot will run your program in the Wolfram Cloud and tweet back the result.

Auf dem Blogeintrag dazu gibt es noch viele andere sehr schöne Beispiele und so richtig will mir gerade nicht einfallen, was ich damit für Unsinn anstellen möchte. (via eay)

basic 10print1 Die Geschichte der Programmiersprache BASIC in Gifs

Da wird mir echt total warm ums Herz, ist BASIC tatsächlich die erste Programmiersprache, die ich erlernte, wodurch das Übel irgendwie seinen Lauf nahm. Damals war ich zehn und fand es total cool, dass ich in der ersten Zeile meinen Namen eingeben konnte und er in der zweiten wieder ausgegeben wurde. Tatsächlich hat sich seither nicht mehr viel an meinen Fähigkeiten getan, außer, dass ich es vielleicht auch in der fünften Zeile ausgeben lassen könnte.

Jedenfalls feiert die Sprache dieser Tage ihren 50. Geburtstag, weswegen der Times-Autor Harry McCracken die Geschichte der Sprache nicht nur nochmal erzählt, sondern die wichtigen Meilensteine in wunderschönen Gifs präsentiert. (via)

Ich glaube wir sind uns alle einig, dass es wichtig ist, irgendwas mit dem Computer anstellen zu können, was nicht gerade Zocken ist.  Im Idealfall ist es Programmieren und wer zumindest schon mal irgendwas damit zu tun hatte steht wesentlich weiter oben in meiner Gunst, als Menschen, dies ich davor komplett verweigern. Man muss natürlich keine Fachbegriffe kennen, aber wie der Film schon sagt, kann so ein kurzer Programmierkurs schhon dafür sorgen, dass man generell ganz anders mit Problemen umgeht. Statt die großen, erschreckenden zu betrachten, bricht man sie auf einfache hinunter und löst sie im Handumdrehen. Das ist Programmieren. Und wenn eines dieser kleinen Probleme ist irgendwo eine Stromspannung anzulegen, ist das große Problem vielleicht ein Roboter, der zu “Kling Klang” von Keimzeit tanzen soll.

Programmieren können ist wichtig, das ist klar und wenn man es ein bisschen kann, nicht mal unbedingt gut, kann man auch schon recht coole Jobs bekommen. Das Problem aber ist, und das verschweigt der Film natürlich, dass Coding nicht so glamourös und spannend ist, wie es hier gezeigt wird. Gut, mir macht es total Spaß und wenn ich ein schwieriges Problem gelöst habe, bin ich ziemlich aufgekratzt, voller Stolz und Energie. Aber ich bin auch nicht normal.

Fakt jedenfalls ist, dass Büros für Programmierer nicht so bunt und aufregend sind, wie es hier gezeigt wird. Programmieren ist auch viel lesen und hinter jeder cleveren Lösung stecken unzählige Misserfolge. Man wächst an diesen Misserfolgen und kann viel lernen, aber die Frustration ist manchmal schon sehr hoch. Vor allem, wenn man nur noch doof vor sich hinarbeitet, man eigentlich nicht mehr in der Lage ist, irgendetwas Cleveres zu bewerkstelligen, aber der Chef will, dass man noch weitere 3h im Büro ist.  Dann ist Programmieren auch im Internet herumgammeln, aber dann nennt man es Recherche. Leider bieten nur die wenigsten Firmen Snacks und kühle Getränke an. Oder Sofas. Oder Tonstudios. Oder Farbe an den Wänden.

Ich bekam mal Kekse als Dankeschön, weil ich sehr schnell eine sehr gute Lösung lieferte. Das war schön.

Ein Problem nämlich auch ist, dass die Arbeit von  Programmierern, Codern und Software Entwicklern einfach unterschätzt wird. Es funktioniert und sieht gut aus, das kann ja alles nicht so schwer sein, das geht bestimmt ganz schnell. Ihr kennt das. Aber ich will mich auch gar nicht darüber auskotzen, weil ich das genau so mag. Es ist kein Job, wo man mit Leuten reden muss und im Idealfall ist es ein Job, bei dem man eher später als früher anfangen kann. Außerdem ist es nichts, wo man körperlich arbeiten muss, denn der Zug ist lange abgefahren.

Der Film da oben will uns zeigen, dass Coden bunt und aufregend ist. Das ist es aber eigentlich nur, wenn man selbst ein bisschen eigenartig ist. Vermutlich braucht man auch gewisse masochistische Veranlagungen. Und wenn Will.I.Am mir erzählt, dass Coden wichtig ist, weil ja überall Computer sind, und dann lese, dass er da jetzt einen Kurs macht, höre ich nur, dass er einen recht guten Dozenten zu haben scheint.

Bill Gates nehme ich das allerdings alles ab. Der ist cool. Und es stimmt ja auch, dass Programmierklassen in Schulen angeboten werden sollten. Nicht unbedingt, weil wir mehr und bessere Programmierer brauchen (wir leben in Deutschland, dem Land der unglaublich gut ausgebildeten Facharbeiter), sondern weil die Kids heutzutage viel mehr Kompetenz im Umgang mit Computern brauchen. Aber das ist ein anderes Thema, dafür leider ein viel wichtigeres.

Mehr Infos und allen möglichen Krempel gibt es natürlich auf Code.org. (via)