Meine dritte Custom Action Figure: Batman of Zur Enh Arrh
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Bei TOK! TOK! FOX! spreche ich mit Sarah und Henrik über Horror in Comics und Horrorcomics und Horror und Comics
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Meine erste Custom Action Figure: Iron-Cyber-Man
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“This War of Mine”, ein Spiel über Opfer eines Krieges, ist jetzt auch für mobile Geräte verfügbar
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Tag Archives: Programmierung

frinkiac[1]

Man kann ja Leute durchaus in zwei Kategorien unterteilen: Die, die aus den Simpsons zitieren können, und jene, die es eben nicht können. Ich bevorzuge im zweifelsfall immer die erste Gruppe und auch, wenn die Serie vielleicht nicht mehr so gut ist, wie sie es mal war, war es doch lange eine der besten Cartoonserien, die es so gab. Und irgendwie ist sie das ja auch immer noch.

Auf jeden Fall gehören Sean Schulte, Paul Kehrer und Allie Young zu der ersten Gruppe, hatten aber das Problem, dass es zu den Zitaten nicht die passenden Bilder gibt. Also haben sie alle Drehbücher und Frames aus den ersten 15 Staffeln archiviert und eine Suchmaschine daraus gebaut, die das alles passend kombiniert. Es ist ziemlich einfach und am Ende bekommt man beispielsweise sowas:

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Auf Wired gibt es ein Interview mit Sean Schulte und auf der Website von Paul Kehrer geht er etwas auf die technischen Schwierigkeiten des Projektes sein. Aber Frinkiac selbst findet ihr hier. (via)

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Unsere Ada Lovelace, Schutzheilige der Informatiker, die erste, die überhaupt sowas wie programmierte und unglaublich viel Grundlagenforschung auf dem Gebiet betrieb. Wenn wir beten, dass ein Skript sauber durchläuft, beten wir zu Ada und wenn wir hoffen, dass unser Code beim fünfzigtausendsten Versuch vielleicht endlich fehlerfrei ist, dann bitten wir heimlich Ada um Unterstützung.

Und dann war da noch ihr Brieffreund Charles Babbage, dessen Konzept einer Rechenmaschine sie erst zu ihren Überlegungen inspirierte, die heute als der allererste Computeralgorithmus angesehen werden.

Kürzlich, am 10. Dezember, hatte sie ihren 200. Geburtstag und ich habe mich im Laufe des Jahres nicht nur selbst mehrmals versucht daran zu erinnern, auch ihr habt es mehrmals versucht, aber irgendwie ist es dann einfach in meinem Kopf verschütt gegangen. Wie es halt immer so ist. Dank dieses LEGO-Sets hier, fiel es mir wieder wie Schuppen von den Augen: Unsere Ada hat ihren zweiten runden Geburtstag!

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Und dieses LEGO-Set, das so leider noch nicht existiert, ist wirklich großartig. Es ist natürlich monochromatisch, hat einen schönen viktorianischen Stil und es gibt sogar eine kleine Teeparty-Szene dazu. Das wirklich Clevere ist allerdings, dass die Rechenmaschine auch gleich als Gehäuse für einen Raspberry Pi v2 fungieren kann, wodurch das alles schlichtweg perfekt wird. Ich glaube wir sind uns einig, wenn ich sage, dass wir das ganz dringend in unseren Leben brauchen.

Bei LEGO Ideas kann man dafür noch abstimmen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das was wird. Jetzt müssen wir nur aufpassen, dass wir auch noch unser Set abbekommen und… ach, was soll’s! Ich will das einfach! (via)

I shit you not! Ich würde gerne, aber ich tue es nicht, denn dem Video nach macht es wirklich den Anschein, als würde ein in Minecraft gebautes Smartphone tatsächlich mit der richtigen Welt kommunizieren. Der Youtuber CaptainSparklez führt es hier vor und ruft zunächst nur eine Seite auf, die einen vermeintlichen Doge zeigt. Okay, so weit so gut so einfach fakebar. Dann allerdings ruft er seinen YT-Channel auf und wir sehen… Blöcke. Okay, er kann ja viel erzählen. Anschließen ruft er allerdings sein Tablet an und später noch einen Kollegen und es wirkt tatsächlich so, als wäre das alles echt. Ich sage das nur so, weil ich es schlichtweg nicht glauben kann, dass er mittels eines in Minecraft gebauten Telefons mit anderen Leuten telefoniert. Und das sogar noch mit Video!

Das alles ist ein Projekt von Verizon und unter dem Strich Werbung, allerdings erklären sie auch ein bisschen, wie sie das bewerkstelligt haben:

In the world of Minecraft, almost everything is made of blocks. We’ve created a web application, Boxel, that translates real web pages and streaming video into blocks so they can be built on a Minecraft server in real time. Our server plugin uses Boxel-client to handle the communication between Minecraft and the real world as translated by the web application.

Unter diesem Link könnt ihr euch das organisieren und selbst ein bisschen herumprobieren und auch, wenn mir Minecraft sonst scheißegal ist, finde ich das doch irre beeindruckend. Am Ende ist es ja nämlich doch eine Java-Applikation und mit der Sprache ist ja äußerst viel, wenn nicht gar alles, möglich, was ich auch immer wieder bemerke. Von daher finde ich das unter dem Gesichtspunkt nicht mehr unglaubwürdig. Das alles aber mit Minecraft als grafische Schnittstelle zu realisieren, das ist schon ziemlich abgefahren. (via)

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Früher hieß das noch “Niki der Roboter” und war genau das, nur, dass man da im Kern Turbo Pascal benutzte, das alles schon noch ein bisschen Programmieren war (man benutzte da Methoden (nicht Funktionen)) und halt auch nicht so hübsch war. Aber es vermittelte ziemlich gut, was Algorithmen sind und weil es uahc verschiedene Prüfungen hatte, konnte man auch allgemeine Algorithmen schreiben.

BB8 kann das hier offenbar nicht oder noch nicht, weil ich auch nur die ersten beiden Missionen erledigt habe. Ich hatte dann spontan keine Lust mehr, als die Frau da sagte, dass Javascript die populärste Programmiersprache für heutige Entwickler sei… Na jaaa… Man muss die Kinder, die das hier spielen, ja auch nicht so kackendreist anlügen.

Hier könnt ihr das selbst probieren. (via)

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Das ist wirklich eine sehr schöne Spielerei, die ich vermutlich auch gerne als App für mein Pad oder mein Telefon hätte. Die Uhrzeit bestimmt hier nämlich, wenn man die Punkte entfernt, den Farbwert als Hexcode, der den Hintergrund füllt. Eigentlich sehr simpel, dafür aber auch sehr clever. (via Matze, der schon an einer Android-Umsetzung sitzt)

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Es ist kein Spiel, das man jetzt pausenlos spielen möchte, weil die Regeln hier eher die Spielwelt bestimmen, aber nicht das Gameplay. Es gibt keine direkten Erfolge und keinen Schwierigkeitsgrad und kaum Herausforderung. Aber es ist eben auch nur ein Experiment und dazu noch ein sehr cleveres. Die Spielfigur ist nämlich ein kleines Quadrat, das aus anderen Spielbildschirmen besteht, während der eigene Spielbildschirm so weit schrumpft, dass er wiederum zur Spielfigur wird. Und man begegnet da noch anderen Bildschirmspielfiguren. Es ist ein bisschen abgefahren, aber ein total tolles Beispiel für Rekursion. Bitte anschauen. (via Doktor Katze, der seine Spielfigur sogar noch auf der dritten Ebene erkennen kann)

Damals, in den 90s, war hacken noch so einfach und man konnte so coole Sachen machen, wie Dinosaurier freilassen oder Lampen in Hochhäusern an und ausschlaten. Und heute? Heute ist das alles viel aufwändiger und mal kann lediglich ein paar Bilder nackter Promis finden. Die Zukunft ist schon ziemlich traurig. (via)

Casey Muratori ist Programmierer mit 30 Jahren Erfahrung in dem Business und möchte euch gerne einladen, mit ihm zu programmieren. Tatsächlich sogar so, dass ihr ihm live dabei zuschaut und ihr ihm dabei Fragen stellen könnt. Fast wie bei einer Vorlesung, nur eben direkt bei Twitch und vermutlich ein bisschen unterhaltsamer, weil er hier eben auch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudert. Auf den ersten Blick macht er das auch ziemlich gut, weil er hier ebne nicht zeigt, wie man genau was programmiert, sondern wie man allgemein auf den Weg kommt, die Lösung für sein Problem zu finden.

Und er gibt sich auch viel Mühe das nicht zu kompliziert zu machen:

I will try to limit the sessions to two hours or less per weekday so it will remain manageable for people who practice coding along with the series at home. At that rate, and allowing for topical explanations and explorations, it will probably take well over a year before the majority of the game is implemented.

Die erste Folge könnt ihr hier schonmal schauen und eventuell solltet ihr das wirklich tun, weil Programmieren etwas ist, das eigentlich jeder irgendwie können sollte. Ansonsten könnt ihr das natürlich auch bei Twitch anschauen oder im dazu passenden Youtube-Archiv.

Ich bin da jedenfalls sehr froh, mir nicht auf die Finger schauen lassen zu müssen, wenn ich programmiere, so viel Unsinn, wie da manchmal bei raus kommt. Aber vermutlich hat er das alles ein bisschen vorbereitet und weiß auch in etwa, was er da tut. (via)

windows93[1]

Windows 93 hat natürlich nie existiert und war eigentlich auch nie in Planung, allerdings hat das  Jankenpopp und Zombectro nicht davon abgehalten, so eine Version für euren Browser umzusetzen. Und wie detailliert das alles ist! Man kann da sogar Solitair spielen, sich mit Viren herumschlagne und sogar Clippy kann ein bisschen nerven. Aber klickt lieber nicht auf Hydra. Wirklich. Tut es nicht.

Hier könnt ihr euch das OS in all seiner Pracht anschauen. (via)

 youtubedirekt

Das ist so cool, das müsst ihr sehen.
Was hier nämlich aussieht, wie ein oller alter Kassettenrekorder, in dem jemand Kassetten legt und sie dann abspielt, ist nämlich tatsächlich ein Raspberry Pi (also dieser Minicomputer, falls ihr euch erinnert), auf dem etwas namens MusicBox (das muss ich mir mal anschauen) installiert wurde und das jetzt Musik aus dem Netz streamt. Dazu hat er die Kassetten mit einem NFC-Chip versehen, durch die das Gerät einfach Playlisten lädt.

Meine Fresse ist das cool ey.

Das heißt also, dass ich mittlerweile noch zwei weitere Raspis brauche. Einen nutze ich ja bereits als Mediencenter, aber da muss ich immer die SD-Karte wechseln, wenn ich Retro-Games spielen will, was ein bisschen nervt.

Auf CNET findet ihr noch ein paar mehr Infos dazu und auch ein kleines Interview mit Matt Brailsford, der das Gerät gebastelt hat. (via)