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Tag Archives: Programmierung

maxresdefaultSR1H5TO9 Mit dem Raspberry Pi wird ein alter Kassettenrekorder zum Spotify Streamer youtubedirekt

Das ist so cool, das müsst ihr sehen.
Was hier nämlich aussieht, wie ein oller alter Kassettenrekorder, in dem jemand Kassetten legt und sie dann abspielt, ist nämlich tatsächlich ein Raspberry Pi (also dieser Minicomputer, falls ihr euch erinnert), auf dem etwas namens MusicBox (das muss ich mir mal anschauen) installiert wurde und das jetzt Musik aus dem Netz streamt. Dazu hat er die Kassetten mit einem NFC-Chip versehen, durch die das Gerät einfach Playlisten lädt.

Meine Fresse ist das cool ey.

Das heißt also, dass ich mittlerweile noch zwei weitere Raspis brauche. Einen nutze ich ja bereits als Mediencenter, aber da muss ich immer die SD-Karte wechseln, wenn ich Retro-Games spielen will, was ein bisschen nervt.

Auf CNET findet ihr noch ein paar mehr Infos dazu und auch ein kleines Interview mit Matt Brailsford, der das Gerät gebastelt hat. (via)

91f05e76 5603 11e4 9d59 27aa01e1c6691 680x385 Google veröffentlicht frei verfügbare Icons

Entweder ist das super freundlich von Google, dass sie uns da ein paar Icons geben, die wir benutzen können, bis wir tot umfallen (weil das ganze unter CC-BY-SA lizenziert ist), oder sie sind unglaublich perfide, weil jetzt alle diese Icons benutzen (sie sind ja auch wirklich schick) und die Leute unterbewusst auf diese Optik trimmen, sodass deren Kram sich direkt von Hause aus viel heimischer anfühlt und wir alle nur noch Googlezeug benutzen wollen. Wie gesgat, clever und perfide. Und wenn ich mal schnell etwas programmieren sollte, für das ich dringend Icons brauche, werde ich vermutlich auch darauf zurückgreifen. Mindestens als Platzhalter, vermutlich dann aber für immer.

Auf Github könnt ihr euch das alles im Format eurer Wahl herunterladen und vielleicht solltet ihr auch nochmal im Google Material Design vorbeischauen, wo sie über Haptik und Usability reden und auch ein paar echt gute Beispiele bringen. Eventuell sollte ich das dringend mal studieren. (via)

tweet a program polyhedron cloud random1 Wolfram Alpha lässt dich per Tweet coden

Das ist ziemlich irre und ganz schön cool. Wolfram Alpha kennt ihr ja als den Webservice, der euch Krimskrams, gerne auch komplizierter, ausrechnet und darstellt. Jetzt ist das sogar per Tweet möglich!

In the Wolfram Language a little code can go a long way. And to use that fact to let everyone have some fun, today we’re introducing Tweet-a-Program.

Compose a tweet-length Wolfram Language program, and tweet it to @WolframTaP. Our Twitter bot will run your program in the Wolfram Cloud and tweet back the result.

Auf dem Blogeintrag dazu gibt es noch viele andere sehr schöne Beispiele und so richtig will mir gerade nicht einfallen, was ich damit für Unsinn anstellen möchte. (via eay)

basic 10print1 Die Geschichte der Programmiersprache BASIC in Gifs

Da wird mir echt total warm ums Herz, ist BASIC tatsächlich die erste Programmiersprache, die ich erlernte, wodurch das Übel irgendwie seinen Lauf nahm. Damals war ich zehn und fand es total cool, dass ich in der ersten Zeile meinen Namen eingeben konnte und er in der zweiten wieder ausgegeben wurde. Tatsächlich hat sich seither nicht mehr viel an meinen Fähigkeiten getan, außer, dass ich es vielleicht auch in der fünften Zeile ausgeben lassen könnte.

Jedenfalls feiert die Sprache dieser Tage ihren 50. Geburtstag, weswegen der Times-Autor Harry McCracken die Geschichte der Sprache nicht nur nochmal erzählt, sondern die wichtigen Meilensteine in wunderschönen Gifs präsentiert. (via)

Ich glaube wir sind uns alle einig, dass es wichtig ist, irgendwas mit dem Computer anstellen zu können, was nicht gerade Zocken ist.  Im Idealfall ist es Programmieren und wer zumindest schon mal irgendwas damit zu tun hatte steht wesentlich weiter oben in meiner Gunst, als Menschen, dies ich davor komplett verweigern. Man muss natürlich keine Fachbegriffe kennen, aber wie der Film schon sagt, kann so ein kurzer Programmierkurs schhon dafür sorgen, dass man generell ganz anders mit Problemen umgeht. Statt die großen, erschreckenden zu betrachten, bricht man sie auf einfache hinunter und löst sie im Handumdrehen. Das ist Programmieren. Und wenn eines dieser kleinen Probleme ist irgendwo eine Stromspannung anzulegen, ist das große Problem vielleicht ein Roboter, der zu “Kling Klang” von Keimzeit tanzen soll.

Programmieren können ist wichtig, das ist klar und wenn man es ein bisschen kann, nicht mal unbedingt gut, kann man auch schon recht coole Jobs bekommen. Das Problem aber ist, und das verschweigt der Film natürlich, dass Coding nicht so glamourös und spannend ist, wie es hier gezeigt wird. Gut, mir macht es total Spaß und wenn ich ein schwieriges Problem gelöst habe, bin ich ziemlich aufgekratzt, voller Stolz und Energie. Aber ich bin auch nicht normal.

Fakt jedenfalls ist, dass Büros für Programmierer nicht so bunt und aufregend sind, wie es hier gezeigt wird. Programmieren ist auch viel lesen und hinter jeder cleveren Lösung stecken unzählige Misserfolge. Man wächst an diesen Misserfolgen und kann viel lernen, aber die Frustration ist manchmal schon sehr hoch. Vor allem, wenn man nur noch doof vor sich hinarbeitet, man eigentlich nicht mehr in der Lage ist, irgendetwas Cleveres zu bewerkstelligen, aber der Chef will, dass man noch weitere 3h im Büro ist.  Dann ist Programmieren auch im Internet herumgammeln, aber dann nennt man es Recherche. Leider bieten nur die wenigsten Firmen Snacks und kühle Getränke an. Oder Sofas. Oder Tonstudios. Oder Farbe an den Wänden.

Ich bekam mal Kekse als Dankeschön, weil ich sehr schnell eine sehr gute Lösung lieferte. Das war schön.

Ein Problem nämlich auch ist, dass die Arbeit von  Programmierern, Codern und Software Entwicklern einfach unterschätzt wird. Es funktioniert und sieht gut aus, das kann ja alles nicht so schwer sein, das geht bestimmt ganz schnell. Ihr kennt das. Aber ich will mich auch gar nicht darüber auskotzen, weil ich das genau so mag. Es ist kein Job, wo man mit Leuten reden muss und im Idealfall ist es ein Job, bei dem man eher später als früher anfangen kann. Außerdem ist es nichts, wo man körperlich arbeiten muss, denn der Zug ist lange abgefahren.

Der Film da oben will uns zeigen, dass Coden bunt und aufregend ist. Das ist es aber eigentlich nur, wenn man selbst ein bisschen eigenartig ist. Vermutlich braucht man auch gewisse masochistische Veranlagungen. Und wenn Will.I.Am mir erzählt, dass Coden wichtig ist, weil ja überall Computer sind, und dann lese, dass er da jetzt einen Kurs macht, höre ich nur, dass er einen recht guten Dozenten zu haben scheint.

Bill Gates nehme ich das allerdings alles ab. Der ist cool. Und es stimmt ja auch, dass Programmierklassen in Schulen angeboten werden sollten. Nicht unbedingt, weil wir mehr und bessere Programmierer brauchen (wir leben in Deutschland, dem Land der unglaublich gut ausgebildeten Facharbeiter), sondern weil die Kids heutzutage viel mehr Kompetenz im Umgang mit Computern brauchen. Aber das ist ein anderes Thema, dafür leider ein viel wichtigeres.

Mehr Infos und allen möglichen Krempel gibt es natürlich auf Code.org. (via)

infinite jukebox 680x654 The Infinite Jukebox   Höre deinen Lieblingssong UNENDLICH LANGE!

Vermutlich ist das eine der cleversten Codingleistungen, die ich seit den 5 Millionen Affen sah, obwohl die idee dahinter schon lange bekannt ist und der Wunsch vermutlich schon ewig existiert: Ich will mein Lieblingslied UNENDLICH LANGE HÖREN! FÜR IMMER! EWIG!
Ihr kennt das ja. Vor allem, wenn man längere Autostrecken fährt, am besten mit einem oder mehreren Freunden, irgendwo hin, wo man coole Dinge zu erleben erwartet (man nennt das ja auch Roadtrip), braucht es einen Soundtrack. Als ich mal mit einem Freund zu einem Reaggae bzw. Reagge oder Reggae (beim letzten unterstreicht mir Chrome das nicht rot) -Festival fuhr, war unser Soundtrack 90er-Jahre-Ekelpop. Das war großartig, was die Leute auf dem Parkplatz des Festivals nicht so empfanden. Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, welche Songs dabei waren. (Florian? Waren da auch die Atomic Kitten dabei? Schon, oder?)

Jeeeedenfalls. Wo war ich? Ach ja, Problem, Musik, ewig, genau! Ein paar Jungs beim MIT haben das jetzt möglich gemacht, indem sie quasi etwas codeten, dass MP3s zur Unendlichkeit aufbläst, wodurch man sien Lieblingslied jetzt eben doch unendlich lange hören kann. Einfach den Song hochladen und Party. Wie genau das funktioniert steht in der FAQ:

We use the Echo Nest analyzer to break the song into beats. We play the song beat by beat, but at every beat there’s a chance that we will jump to a different part of song that happens to sound very similar to the current beat. For beat similarity we look at pitch, timbre, loudness, duration and the position of the beat within a bar. There’s a nifty visualization that shows all the possible transitions that can occur at any beat.

Das ist zwar des Pudels Kern, aber eben auch genau der Punkt, der es recht fehleranfällig macht. Menschen wie ich haben nämlich keinen so trivialen Musikgeschmack, dass man da einfach Stellen wiederholen kann! Nein Quatsch, mit “Call Me Maybe” von Carly Rae Jepsen (ohne Scheiß, der Song ist genial) klappt das nämlich prima, weil sich einzelne Abschnitte des Songs in Sachen Lautstärke, Geschwindigkeit und Takt eben sehr ähnlich sehen. Songs von W$K und Zombina gingen eben gar nicht und auch einer meiner absoluten Lieblingssongs (das hättet ihr jetzt nicht gedacht, wa?) “Klingklang” von Keimzeit war nicht so richtig schön.

Dafür gibt es auf der Startseite aber einige Titel, die gut klappen. Und wenn ich das richtig sehe, kann man das auch einfach seinen Freunden zeigen. Also zeigt mal Songs, die gut funktionieren, Freunde!

Hier geht es zur Infinite Jukebox (via René, der das Believing immer noch nicht stoppte)

8165622322 4b354d4d35 b1 680x528 Gamer Dad schreibt Zelda um, damit Link ein Mädchen und Vorbild für seine Tochter ist

Wenn du Programmierer bist und über eine gewisse Kreativität verfügst, dann hast du Macht. Du hast so viel Macht, dass dich die weltlichen Angelegenheiten eigentlich nicht mehr interessieren und du dich den wirklich wichtigen, den geistigen, Aufgaben widmen kannst. Und eins dieser wichtigen geistigen, ja fast spirituellen, Aufgaben ist natürlich die Kindererziehung.

Mike Hoye spielt mit seiner Tochter gerne “The Legend of Zelda: The Wind Waker”, ein Spiel, dass um 2003 auf dem Gamecube erschien. Dabei hat er seiner Tochter die Texte immer so vorgelesen, dass Link ein toughes Mädchen ist, dass ihren Bruder Zelda befreien muss, um ihr ein starkes Vorbild zu geben, sind klassische Videospiele doch eher so gestaltet, dass man die Damsel in Distress befreien muss. Auf Dauer ist das natürlich aber ein bisschen anstrengend, weswegen er beschloss, seine Macht so zu nutzen, dass er die Rom des Spiels (sie spielten das immer per Emulator auf dem PC) entsprechend umschrieb. Natürlich ist es nicht damit getan, einfach die Pronomen zu ändern, sondern viele der Texte sinnvoll umzuschreiben.

Das ist, wie ich finde, eine echt schöne Idee, könnte aber vielleicht später Probleme geben, wenn die Kleine erfährt, dass nur ihre Version entsprechend umgeschrieben wurde. Er schreibt:

It’s annoying and awkward, to put it mildly, having to do gender-translation on the fly when Maya asks me to read what it says on the screen. You can pick your character’s name, of course – I always stick with Link, being a traditionalist – but all of the dialog insists that Link is a boy, and there’s apparently nothing to be done about it.

Well, there wasn’t anything to be done about it, certainly not anything easy, but as you might imagine I’m not having my daughter growing up thinking girls don’t get to be the hero and rescue their little brothers.

In seinem Blog hat Mike den Entwicklungsprozess und die Probleme, auf die er stieß, aufgeschrieben. Ich mag die Idee und finde großartig, was manche Eltern für ihre Kinder bereit sind zu tun. Aber wir wären vermutlich nicht anders und ich werde jetzt schon mal vorsorglich Mass Effect entsprechend umschreiben… Moment… (via)

Kennt ihr Wörterbücher? Das sind nämlich so Bücher in denen Wörter stehen. Was diese Bücher aber von anderen Büchern unterscheidet ist, dass die Wörter alphabetisch geordnet sind und immer noch eine kleine Erklärung dazu steht. Ja, sowas wie Google, nur eben auf Papier gedruckt. Und ja, das ist ein bisschen obsolet. Aber a propos Google. Kennt ihr die Bildersuche von Google? Da kann man ja bekanntlich nach Bildern suchen, was beweist, dass Google bei der Namensgebung echt immer ins Schwarze trifft.
Jetzt dachten sich Ben West und Felix Heyes, dass man das doch irgendwie kombinieren könnte und so hat Bens Bruder Sam ein PHP-Script geliefert, dass jedes Wort in einem Wörterbuch per Google-Bildersuche suchen lässt und jeweils den ersten Treffer ausgibt. Ein zweites Script schrieb das dann in ein PDF und fertig war ein Buch mit 21’000 Wörtern, quasi alphabetisch sortiert.

Natürlich würden sie es auch gern ausdrucken, aber bei dem Wulst an fragwürdigen Bildern, die trotz Safe-Search manchmal gefunden werden, könnte das eine echt fragwürdige Lektüre sein. Das Projekt an sich aber finde ich ziemlich clever. (via)

codeacademy Codeacademy   Einfach programmieren lernen

Als Programmierer, der ich ja manchmal bin, kann ich euch diese Sache hier nur empfehlen: Die Codeacademy. Hier lernt man nämlich auf wirklich simple, aber geschickte Weise einfache Codebausteine, um vielleicht das ein oder andere kleine Problemchen (!) selbst zu lösen. Sicherlich lernt man nicht viel Logik, aber ich kann mir echt vorstellen, das dies hier ein guter Einstieg in die Materie sein könnte und ich wünschte, ich hätte das vor ungefähr 3 Jahren gekannt, als wir in der Berufsschule Leuten, die damit noch nie etwas zu tun hatten, das Programmieren beibringen mussten. Es hätte so viel Leid vermieden werden können.

Jedenfalls lernt man bei der Codeacademy erstmal nur in einfachen, speicherbaren, Lektionen JacaScript, was sicherlich auch völlig okay ist und die nötigen Grundlagen schafft. Ich empfehle das. (via)

Wenn man sich, wie ich, ziemlich ausführlich mit dem Programmieren beschäftigt (und das über Jahre), wird man an Sortieralgorithmen nicht vorbeikommen. Damit meine ich jetzt nicht die Funktionen, die irgendwie sort(x) heissen und von der Programmierumgebung bereit gestellt werden, sondern die wirklichen Algorithmen, auseinanderklamüsert in verschiedene schleifen, viel Logik, einer Menge Hintertürchen und der ein oder anderen Gehirnverdrehung.
Hätte man mir das alles mal als ungarische Volkstänze näher gebracht, wäre das alles vielleicht nicht ganz so furchtbar gewesen. Aber irgendwie hatte ich es dann ja doch verstanden. Und wieder vergessen, weil, ey, die Programmierumgebungen bringen das doch alles mit.

Mehr davon gibt es auf iProgrammer. (via Crackajack, der sogar seine Gummibärchen mit Bubblesort sortiert. Was aber eigentlich gar nicht geht. Egal.)