GREENLANTERN23_Heft_482Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 15.04.2014
Künstler: Peter Milligan, Tony Bedard, Peter Tomasi, Miguel Sepulveda, Fernando Pasarin, Andres Guinaldo, Will Conrad
Art: Heft (enthält: “Red Lanterns” #20, “Green Lantern Corps” #20, “Green Lantern: New Guardians” #20)
Seiten: 76
Sprache: deutsch
Preis: 4,99 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Keine Sorge, es bestand nie eine Gefahr GL in der Öffentlichkeit zu lesen.
Rating: Entgegen der Wurst hat dieser Comic leider nur ein Ende.
Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini, mit Leseprobe bei mycomics.

Die erste Lantern ist besiegt und endlich ist wieder Frieden im Universum eingekehrt. Allerdings müssen noch ein paar lose Enden verknüpft werden, denn schließlich ist Xar, der Schurke, der Guy Gardner einen Strick drehte, damit die Wächter ihn loswerden konnten, noch auf freiem Fuss. Und was macht eigentlich Kyle Rayner mit der Erkenntnis, dass er seinen Vati doch irgendwie braucht? Und Atrocitus wurde ja auch wesentlich wütender neugeboren. Erfahrt es in dieser Comic-Review zum Epilog der wohl fettesten GL-Storyline der letzten Jahre.

Es wird also aufgeräumt

Eigentlich bekamen wir ja schon während der letzten Ausgabe zu sehen, was die Zukunft für unsere Helden so bereit hält. Allerdings war das eher die ferne, sehr ferne, Zukunft, während sich dieses Heft hier mit der unmittelbaren beschäftigt. Yrra und John Stewart haben Mogo an seinen Platz zurück gebracht und feiern das mit einem kleinen Tête-à-Tête (wobei Mogo spannt), während Guy Gardner, nachdem er Xar erlegt hat, der gerade seine Familie bedrohte, noch eine Weile auf der Erde bleibt, um mal wieder Mensch zu sein. Natürlich klappt das nicht und er bricht seinen Urlaub recht schnell ab, denn einen Guy hält nicht wirklich viel auf der Erde.
Kyle hingegen versucht seine Erlebnisse mit der Malerei zu verarbeiten und kommt beim Gespräch mit Silent Walker auf die Idee, dass er vielleicht doch mal seinen Vater kennenlernen müsse. Er sah ihn ja bereits in der veränderten Realität der First Lantern, aber jetzt ist wohl für ihn an der Zeit seinen Vater in echt kennenzulernen und nebenbei die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und Atrocitus? Nun, der bekam endlich seine Rache. Zwar hatte Sinestro schon die meisten Guardians getötet, allerdings ließ er einen für ihn übrig, an dem er sich vergehen konnte. Leider sah dieser seine Schuld ein, was Atrocitus wohl ein bisschen den Spaß an der Sache nahm, was allerdings auch nichts daran änderte, dass es nun einen Wächter weniger im Universum gibt.
Dafür haben es Ganthet und Syid aber überlebt, konnte doch sogar Sinestro erkennen, dass die beiden die einzig guten waren.

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Und nun?

Nun ist die Geschichte wirklich vorbei. Alles steht wieder auf Anfang, Hal Jordan kann nun endlich Chef der Green Lanterns werden und alle sind bereit für neue Abenteuer und another new crisis, die vielleicht wieder schlimmer wird, als die vorherige. Wie immer halt. Dafür wurde das hier allerdings von Peter J. Tomasi geschrieben, der auch in Zukunft viel im GL-Universe schreiben wird, und das ist tatsächlich nicht die schlimmste Entwicklung hatte, der doch schon viel für Serie “Green Lantern Corps” geschrieben. Es ist also ein alter Bekannter, von dem wir wissen, dass er seinen Job schon ordentlich machen wird. Ansonsten ist es jetzt wohl wirklich erstmal vorbei. So richtig jetzt. Und das ist schön.