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Wolverine stirbt IMMER NOCH. Das geht schon seit mindestens 10 Ausgaben so und es ist immer noch ein Problem. Deadpool hat und macht allerdings viel Spaß und wie das genau aussieht, erkläre ich euch in dieser Review.

Wolverine

Wolverine wird von seinem Bruder Sabretooth so doll verdroschen, dass wir als Leser natürlich alle denken, dass es das dann endlich war. Das wäre auch schön, weil die ganze Serie einfach mega langweilig ist und hier schon ewig nichts mehr passiert ist. Am Ende hält Sabretooth aber noch eine Rede, in der er Wolverine erklärt, wie minderwertig er ist und dass er ihn leben lässt, damit er zuschauen kann, wie er alt wird und stirbt.
Währenddessen ist da ja auch immer noch dieses Virus, das Besitz von Menschen ergreift, aber von Shield bekämpft wird. Ziemlich erfolgreich sogar, weil das Virus Wolverine um Hilfe bittet und ihm dafür sogar seine Unsterblichkeit wiedergeben möchte. Wolverine lehnt ab und vernichtet dadurch das Virus, allerdings quittiert er auch den Dienst und gibt als Wolverine auf.

Deadpool

Deadpool hingegen bekommt eine Rückblickausgabe (mal wieder) und will in den 70s bei den Heroes for Hire, also Luke Cage und Iron Fist, anheuern, die davon natürlich gar nicht begeistert sind. Alles endet im Chaos, Deadpool bekommt Sex, wir bekommen einige Anspielungen auf die Popkultur, die die Figuren noch gar nicht verstehen können, und am Ende wird ein übler Pimp durch seinen eigenen Spazierstock versteinert. Das bedeutet also im Klartext, dass wir für die nächste Ausgabe das Gefühl haben sollen, eine alte Story zu besuchen, die noch nicht ganz abgeschlossen war. Aber das ist es ja nie, weil die Figuren alle seit den 70s auch nicht gealtert sind. Bzw. Deadpool existierte da noch gar nicht.

Fazit: Deadpool ist natürlich mega witzig, weil das einfach ein herrliches Chaos ist, das genau so total viel Spaß macht.
Wolverine aber. Puh. Wisst ihr was? Die Serie endet damit. Das geschieht so in dem Rahmen des Marvel Now! und in Deutschland bleibt eigentlich alles gleich, aber da stellt sich mir doch die Frage, was das alles sollte? Wollte man ihn mit einem Bang beenden? Das hat ja nun gar nicht geklappt. Sollte es etwas besonderes sein? Vermutlich, aber eigentlich war es nur besonders scheiße. Allerdings habe ich jetzt Hoffnungen, dass das wieder gut wird. So ein bisschen. So ein bisschen Hoffnung und so ein bisschen gut.

Kaufbar bei Amazon oder direkt bei Panini, mit Leseprobe bei mycomics.

Erscheint am: 08.07.2014
Seiten: 52
Format: Heft
Original-Storys: Wolverine 13, Deadpool 13
Autor: Paul Cornell, Brian Posehn, Gerry Duggan
Zeichner: Alan Davis, Scott Koblish, Ryan Stegman
Preis: 4,99 €
Rating: 3 von 6
U-Bahnlesetauglichkeit: Ich glaube mittlerweile, dass das eh niemandem auffällt.