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Tag Archives: Black Mirror

Es ist ein bisschen witzig, dass wir nun schon zwei Trailer (hier der erste) zu je einer Folge der vierten Staffel von “Black Mirror” haben, aber immer noch kein Release-Datum. Also witzig im Sinne von bescheuert.
Die Story handelt hier von einer Polizistin, die das Gehirn eines Zeugen anzapfen kann, um seine Erinnerungen zum Lösen eines Falls zu lesen, wobei Erinnerungen offenbar sehr subjektiv sind. Das klingt ein bisschen spannend, meine ich so aber irgendwie auch schon mal irgendwo gesehen zu haben. Aber ich erinnere mich nicht. Vielleicht sollte da mal jemand ein Gerät an meinem Kopf anschließen. (Mit Dank an Gilly, der mich auf Twitter darauf aufmerksam machte)

Sicherlich haben wir alle schon mal Helikoptereltern beobachtet. Vielleicht hattet ihr aber auch Pech und hattet selbst mal welche (wie war das so für euch?). In dem ersten Trailer zur neusten “Black Mirror”-Staffel, die dann irgendwann auf Netflix erscheinen soll, sehen wir so eine Mutter, die tierisch verängstigt ist, als sie ihre Tochter mal nicht finden konnte, und sich daraufhin für etwas namens Arkangel entscheidet, das vermutlich das Kind beschützen oder mindestens wiederfinden soll. Das klingt im Trailer natürlich erstmal ganz gut, wird aber sicherlich einen eher düsteren Ausgang nehmen, woraufhin vermutlich auch alles wieder ein bisschen versöhnlich wird, wie es ja schon meistens bei der letzten Staffel war, seit die Serie auf Netflix erscheint. Hoffentlich nicht. Hoffentlich wird alles schlimm.
Gut würde es aber werden, wenn wir ein Veröffentlichungsdatum hätten, aber das haben wir leider nicht. Na ja. (via)

Ich war ja ganz ehrlich ziemlich enttäuscht von der dritten Staffel, der erste nauf Netflix quasi. Irgendwie wirkte am Ende immer alles so friedlich und versöhnlich. Sicherlich war es hier und da ein ziemlicher Abfuck, aber ich habe da eher nette Enden im Hinterkopf als wirklich desaströse, wie es bei den beiden vorherigen Staffeln der Fall war. Ich brauche keine Happy Ends. Vor allem nicht, wenn man mir von Dystopien erzählt.
Jetzt wird es auch bald eine vierte Staffel geben, die dann auch wieder irgendwann auf Netflix erscheinen soll. Wann genau ist noch unbekannt, aber sicherlich nicht in allzu ferner Zukunft. (via)

Es ist ziemlich clever von allen Beteiligten, “Black Mirror”, eine Serie über die düsteren Aspekte der immer digitaler werdenden Gesellschaft, auf genau diese Weise zu promoten. Diese kurze Episode, dieser Kurfilm, dieses Commercial, dieses Was auch immer zeigt uns nämlich eine Welt, in der die Leute die schönen Dinge missachten, um sich Netflix direkt in ihre Augen projizieren zu lassen und sagt uns damit, dass wir weniger netflixen und mehr rausgehen sollten? Vermutlich. Das Abo läuft ja auch weiter, wenn wir das nicht anschauen.
Dieser kurze Spot gehört somit übrigens zu den besseren Episoden der neuen und dritten Staffel, obwohl die auch nur manchmal nicht so gut, aber auch nie wirklich schlecht war. Die ersten beiden waren halt besser.

Außerdem ist jetzt “Star Trek: Deep Space Nine” auf Netflix. Ich bin schon bei Folge 12. (via)

Bis eben dachte ich nämlich auch, dass die Episoden von “Black Mirror” alle für sich allein stehen und hab eigentlich auch noch nie mit dem Gedanken gespielt, dass sie irgendwie verknüpft sein könnten. Tatsächlich war es für mich auch ziemlich schön so, weil diese Gedankenexperimente dadurch wesentlich konzentrierter sind, aber ein cleverer Youtuber fand nun heraus (vermutlich hat er es irgendwo gelesen und daraus ein Video gemacht) dass in den ganze Episoden Easter Eggs versteckt sind, die immer wieder andere Episoden referenzieren, wodurch die Episoden alle irgendwie miteinander verknüpft werden. Tatsächlich ändert das nichts an der Konzentriertheit der einzelnen Folgen, ist aber trotzdem recht bemerkenswert, weil es ganz gut verdeutlicht, dass technische Fortschritte nicht nur auf einem Gebiet allein geschehen, sondern auf vielen gleichzeitig. (via Sascha, der immer noch ein Easter Egg im Garten sucht.)

Diese beiden kurzen Featurettes bringen uns schon mal zwei der Welten näher, von denen die neue Staffel “Black Mirror”, die am 21. Oktober bei Netflix aufschlagen wird. Die erste, “Nosedive”, wirkt noch ziemlich nett, aber die zweite, “Playtest” ist da schon wesentlich düsterer, wobei man aber wohl davon ausgehen kann, dass beides höchst tragisch und verstörend enden wird. Ich freue mich schon. (via)

“Black Mirror” von Charlie Broker sind ungefähr die Gutenachgeschichten, die wir anschauen sollten, wenn wir nicht mehr einschlafen wollen. Die Geschichten in den bisherigen beiden Staffeln zeichnen unsere Welt, überspitzen aber den Teil mit dem Einfluss der digitalen Gadgets und Services, wodurch das alles ziemlich schnell ziemlich düster wird. ES ist herrlich, erschreckend, abgefuckt, aber immer toll gefilmt und mit harter Botschaft.

Nun hatte Netflix die Rechte an der Serie erworben und produziert eine neue sechs-teilige Staffel, die einst eine 12-teilige Staffel werden sollte, aber nun zwei sechs-teilige Staffeln werden. Ihr versteht? Es ist ein ziemlich tolles Ding, weil wir eben genau das in unserer Welt brauchen, um uns wieder zu erinnern, dass diese digitale Geltungssucht und das heraussprühen von sensiblen Daten durchaus gefährlich sein kann. Außerdem hat “Black Mirror” zuerst erzählt, dass der britische Premierminister ein Schwein gefickt hat und die Realität war nur ein bisschen weniger verstörend (das Schwein war nur der Kopf eines toten Schweins).

Die Staffel ist dann am 21. Oktober kompletto auf Netflix anschaubar. (via)

“Black Mirror”, falls ihr euch erinnert, war und ist diese unglaublich gute Serie, die uns den Einfluss der Medien (vor allem des Fernsehers im weitesten Sinne, daher “Black Mirror”) in absurden Geschichten auf die Gesellschaft verdeutlicht und uns zeigt, dass das alles manchmal nicht so richtig gut ist. Dafür haben sie aber vorhergesagt, dass der britische Premierminister ein Schwein gefickt hat, wobei ich mich immer noch frage, wie das überhaupt alle vergessen zu haben scheinen. David Cameron hat seinen Schniepel in den abgetrennten Kopf eines Schweines gesteckt.

Nun ist Pokémon GO ja ein gesellschaftliches Phänomen, wie es vorher noch nie da war. So ziemlich jeder spielt es, es sorgt für viele gute Dinge (Leute leihen sich mehr Hunde zum Gassi gehen aus Tierheimen aus, Leute gehen an sich mehr raus, fremde Leute reden auf offener Straße miteinander über Pokémon), ist aber eben manchmal auch ein bisschen gruselig. Das hat der Filmemacher Patrick Willems mal in einen Film gebannt, der so tatsächlich eine Folge eben jener Serie sein könnte. (via)

Mit “Black Mirror” sind natürlich Bildschirme aller Art gemeint, die unsere blöden Gesichter beim Betrachten reflektieren. Und davon handelte auch schon die erste Staffel, bestehend aus drei Episoden, dieser Serie, die wirklich über alle Maßen abgefuckt ist. Es geht prinzipiell darum, wie uns Medien, neue Medien, neue Geräte (alles in Gedankenexperimenten, ausgeschmückt und übertrieben) entmenschlichen und unsere Leben, trotz der Hilfe dieser Geräte, immer unlebenswerter Machen. Wie gesagt, die erste Staffel war der Knüller und jede Episode hinterläst einen leer und einsam. Es ist allerdings ein schönes Gefühl, wenn eine Geschichte das kann und die drei bisher gesehenen können das. Guckt das mal. Guckt das schnell, denn dieser Trailer hier kündigt bereits die zweite Staffel an und ihr wollt doch nicht wieder hinterherhängen, oder? (via Doktor Katze, bei dem ein Katzengesicht zurückgrinst)