Titel: Nightwing #1
Herausgeber: DC Comics
Künstler: Kyle Higgins, Eddy Barrows, J.P. Mayer

Nightwing, manchmal auch Dick Grayson und vorher sogar kurzzeitig Batman, als dieser ein bisschen tot (oder ähnliches) war, startet im Rahmen des Reboots nun auch wieder mit einer eigenen Serie durch und ich selbst muss ganz ehrlich zugeben, dass ich selbst nicht der größte Fan der Nachtschwinge bin, aber ihn doch auch irgendwie ziemlich cool finde. Das mag vielleicht nur bedingt Sinn machen, reicht aber natürlich voll aus, um hier meine Meinung über die #1 der Serie aufzuschreiben. Schließlich ist das hier ja das Internet.Also habe ich mal schnell beim Comicdealer meines Vertrauens zugeschlagen und mir eben jenes Heft zugelegt. Was aus Blüthaven wurde, was ich über das neuerdings rote statt blaue Kostüm denke und was ich generell von diesem Einstand denke, könnt ihr in folgender Review nachlesen.

Sie betreten nun Spoilerland. Auf ihrer Linken sehen sie Spoiler, auf ihrer rechten dafür aber auch.

Story: Dick Grayson freut sich ein bisschen, dass er endlich wieder sein Nightwing-Kostüm überwerfen darf und nicht mehr die schwere Bürde des dunklen Ritters tragen muss und vermutlich auch, dass er Damien nicht weiter babysitten muss (das findet hier aber keine Erwähnung). Allerdings gibt er auch zu viel gelernt zuhaben, was ihm in seiner Karriere als Nachtschwinge zu gute kommen wird.
Kaum also elegant einen Zug von ein paar Schlägern befreit, dabei feststellend, dass Gotham ihm nur noch wenig an Fieslingen zubieten zuhaben scheint, stellt er fest, dass der Zirkus, in dem er aufwuchs und in dem er auf tragische Weise seine Eltern verlor, in der Stadt ist. Erst nach ein paar Anläufen kann er sich dazu durchringen, seine alten Bekannten und Freunde zu besuchen, wo er schnell noch ein paar Figuren auf dem Hochseil absolviert, nur um später von einem maskierten Auftragskiller gestellt zu werden.

Meinung: Die erste Ausgabe ist ein sehr solider Einstand, der wirklich Lust auf noch mehr macht. Der Charakter von Dick Grayson ist zudem ziemlich sympathisch, ist er doch ähnlich schwermütig wie Batman, führt allerdings ein ziemliches Slackerleben (Ich mag das Panel, wo er sein Kostüm einfach auf den Boden geworfen hat) und obwohl er gleich im ersten Heft seiner Vergangenheit begegnet, kommt das alles doch ohne viel unnötigen Pathos aus. Die Geschichte um den Auftragskiller, der es ganz offensichtlich eher auf Dick Grayson, als auf Nightwing, abgesehen hat und auch nicht weiß, dass beide die selbe Person sind, könnte reichlich interessant werden und sorgt dafür, dass ich mir mindestens noch die nächste Ausgabe holen werde.

Die beste Stelle an dem Comic ist aber ein Gedankenkästchen mit dem Inhalt “Stupid Dick”. Aber darüber lacht nur mein vorpubatäres Ich.

Übrigens: Warum das Kostüm auf einmal rot ist und was aus Blüthaven wurde, wird in dem Comic mit keinem Wort aufgeklärt. Das finde ich echt ein bisschen schade.