Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Erde

Tatsächlich gibt es ja sogar in Deutschland, das ich im Grunde für ein sehr gebildetes Land halte, Leute, die wirklich fest glauben, dass die Erde eine Scheibe ist und dass man das ja nie so genau weiß, weil man das ja nicht überprüfen kann. Wenn Wissen zur Glaubensfrage wird, höre ich nicht mehr so richtig zu, aber offenbar gibt es da sehr gute Argumente, die alle mit “Nein, denn…” anfangen. Der Typ, der hier aber diese Modelle der flachen Erde gebaut hat, scheint ziemlich viel Erfindergeist zu haben. Das ist cool, dass er sich da aber als Auserwählten sieht, ist wieder ein bisschen schwierig.

Sowas erinnert mich immer an meinen einen Alki-Onkel, der mir damals erklären wollte, dass die schwarzen Löcher aus dem CERN uns alle umbringen werden. Wie gesagt, ich höre dann einfach nicht mehr so richtig zu, aber er war so überzeugt, wie er betrunken war.

Dazu passend hatte übrigens Vsauce mal eine tolle Folge darüber gemacht, ob eine flache Erde wirklich möglich ist. Kurze Antwort: Nein. Lange Antwort:

(via)

Am vergangenen Samstag war Earth Day, was uns prinzipiell nicht nur daran erinnern soll, wie unser Planet heißt, sondern auch, wie schön er eigentlich meistens ist. Zu diesem Zwecke hat die NASA ein sehr tolles Video veröffentlicht, das uns super schöne Aufnahmen unserer blaue Kugel in einer sehr hohen Auflösung zeigt und uns vielleicht daran erinnern lässt, dass man seine alten Farbtöpfe vielleicht nicht im Wald verscharren sollte. Oder irgendwie so. Es ist schön und von der ISS aus sieht man eigentlich auch all die kleinen Umweltsünden und den ganzen Raubbau eigentlich nicht. Ob die da oben nicht noch ein bisschen Platz für mich haben? (Mit Dank an Cloudy!)

Tatsächlich handelt es sich hierbei nicht um Schnipsel aus einem Videospiel, sondern um einen tatsächlich Erdenauf- bzw. -untergang (eine sehr merkwürdige, aber durchaus korrekte Schreibweise), gefilmt direkt vom Mond von der Kaguya-Sonde im Oktober 2008, in HD und sehr hübsch. Ich frage mich allerdings, warum man sowas nicht schon viel früher machte und warum man da nicht einfach mal eine IMAX-Kamera hochschickt. Mittlerweile ist Sci-Fi doch so gut im Mainstream-Kino angekommen, dass doch bestimmt Bedarf an echten Aufnahmen eines Erdenauf- bzw. -untergangs bestehen dürfte.

Jedenfalls war die Sonde von ’07 bis ’09 um den Mond herum unterwegs und hat ganz viele Daten gesammelt und Fotos gemacht, allerdings hat die JAXA, die japanische Weltraumbehörde, das Material erst dieser Tage veröffentlicht. Man wartet auf Versionen mit netter Musik. Bitte irgendwas vom “Mass Effect”-Soundtrack.

Und falls ihr Bock drauf habt: Hier befindet sich das ganze Archiv der Mission zur relativ freien Verfügung. (via)

Es war 2006 und ich hatte Geburtstag und ich schaute diesen Film im Kino. Das weiß ich noch ziemlich genau, weil es vorher Eis gab, was zwar nicht direkt etwas mit meinem Erinnerungsvermögen zu tun hat, aber in Gänze eine sehr gern gelebte Variante meines Geburtstages ist. Und ich mochte den Film, weil er wirklich richtig, richtig gut aussah, aber nicht so sehr mit der Moralkeule schwang, dass wir diesen Planeten retten müssen und so ein Käse. Als wüssten wir nicht alle, dass er schon lange hoffnungslos verloren ist.

Nun kommt eine Fortsetzung des Films in Form einer kleinen Dokumentarserie auf die Fernsehgeräte. Sie wird sechs Teile umfassen, natürlich von Sir David Attenborough kommentierte werden, und bereits diesen Monat auf BBC und BBC One ausgestrahlt werden. (via)

Ich meine mich düster zu erinnern, dass man vor einigen Jahren das sechsmilliardste Kind benannt hat und da auch ein riesigen trara draus gemacht hat. Keine Ahnung, wie es hieß und was das sollte, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nur so eine Geste war (Nachtrag: ich hab das jetzt gegooglet und es gibt einen Artikel darüber, wie es Adnan Mevic heute (na ja, heute vor 5 Jahren) so geht). Und irgendwie ist es ja jetzt auch egal, weil wir schon bei sieben Milliarden Leuten sind und es auch immer mehr werden. Aber auch das ist alles egal, denn Hauptsache ist, dass ich auch im Winter Erdbeeren bekomme.

Der YT-Kanal Life Noggin versucht nun die Frage zu beantworten, wie viele Menschen denn nun auf der Erde leben können sollen und bezieht dabei den Klimawandel und auch die Nahrungsmittelversorgung mit ein und kommt auf 10 Milliarden. Sorry, Spoiler. Ich glaube, dass es viel mehr sein könnten, wenn nicht jeder so ein großes Ego hätte. (via)

So hochauflösend sieht man die Erde selten, außer halt, wenn man vielleicht mal selber schaut. Viele von uns sehen dann vermutlich auch nur einen kleinen Ausschnitt, weil kaum einer von uns gerade im Weltraum abhängt. Also zumindest vermute ich das, aber wenn ich mich da irre, könnt ihr mich gerne eines besseren belehren.
Jedenfalls stammt das Video natürlich von der NASA. Aber das muss man eigentlich noch nicht erwähnen, solange Space X noch nicht so weit ist. (via)

Die Erde ist und bleibt vermutlich noch eine Weile der schöne Planet, den wir kennen. So blau und braun und rot und grün und manchmal weiß. Das haben andere Planeten so nicht zu bieten. Deswegen werde ich es eigentlich auch nicht satt, ihn mir immer wieder gern anzuschauen, wie er sich dreht und windet und mich klein und unbedeutend fühlen lässt. Das ist ein Gefühl der Zufriedenheit, weil es mir sagt, dass nichts, was ich tue irgendeinen Einfluss auf den Planeten hat. Und selbst, wenn ich es endlich schaffen sollte den ein oder anderen Plan zur Zerstörung der Erde umzusetzen, ist das vielleicht für die Betroffenen tragisch, für den Rest des Universums aber genauso egal. So ein Gefühl macht irre frei und man isst dann die ganze Packung Eis völlig ohne schlechtes Gewissen. Weil es einfach egal ist, was man macht. Es ist völlig egal.

Die Aufnahmen stammen vom japanischen Satelliten Himawari-8 und wurden über einen Zeitraum von 24 Stunden aufgenommen.

Japan’s Himawari-8 satellite is in stationary orbit over New Guinea where it captures some truly amazing imagery of the Earth. Every day the satellite captures imagery of the western Pacific, Australia, and parts of Asia, Antarctica & Alaska.

Glittering Blue is a video of Himawari 8’s imagery from just one day. The video shows 24 hours of imagery from August 3rd 2015 in 12 seconds. What makes Glittering Blue stand out is its sheer size, which really showcases the amazing quality of Himawari-8’s imagery.

In the center of the video you can see the whirling Typhoon Soudelor, a category 5 super-typhoon.

Auf der passenden Website dazu bekommt ihr das alles nochmal in einer viel, viel, VIEL beeindruckenderen Auflösung. (via)

Tatsächlich ist das eine Frage, mit der ich mich noch nie so richtig beschäftigt habe. Wigentlich gehen wir ja alle davon aus, dass es sieben Kontinente gibt und zitieren beim Aufzählen meist einen recht bekannten Song von Die Ärzte. Allerdings gibt es verschiedene Ansätze, wie man die Zahl der Kontinente bestimmen kann. Guckt mal oben. (via)

Eigentlich möchte uns der (Kosmo-, Taiko-) Astronaut (Angkasawan) ein paar Module der ISS zeigen, die er von seinem Ausguck aus sehen kann. Diese verblassen aber einfach in schnöder Blässe vor dieser riesigen, blauen Scheibe, die sie dort oben Heimat und wir hier unten Erde nennen. Zu viel Pathos? Egal. Ich mag den Blick von dem All aus auf die Erde und werde davon, ob der jahrelangen Prägung diverser Sci-Fi-Medien, wahrscheinlich nie genug bekommen. (via)

Ihr könnt da vielleicht gut drüber lächeln, wie die Hebräer, nach dem alten Testament, ihre Welt so sahen und dass es ja eigentlich auch ganz schön dämlich ist, was sie sich da zurecht gesponnen haben. Aber wartet nur mal ein paar Jahre, hundert vielleicht, und dann schauen wir mal, wie man dann im allgemeinen die Welt sieht. Ich vermute ja, dass wir bis dahin ein vierdimensionales Gebilde bewohnen, in dem unsere Welt (Erde, Realität, allgemein als gültig empfundene Sinneswahrnehmung) dann nur eine der vielen Seiten ist. Das würde zumindest für mich eine Menge erklären.

Eigentlich alles.

Und dann lachen die Zukunftsleute nämlich über uns, wie dämlich wir waren, weil wir die Realität nur in drei Dimensionen betrachtet haben. Denkt da mal drüber nach. (Oder besser nicht, diese Überlegungen mit mehr als drei Dimensionen haben mich schon mehrmals an den Rand des Wahnsinns gebracht.)

Das Design da oben stammt übrigens von einem Menschen namens Michael Paukner, der auch noch ganz schnieke Bilder bei Flickr versteckt hat. (via)