
Oben zusehen ist ein Ausschnitt der Stadt, in der ich erstmal bis Sonntag herumgammeln werde. Wahrscheinlich schaffe ich es nicht, irgendetwas vorzubereiten, aber ich wollte euch auch nur mal informieren, dass ich eben über das Wochenende nicht in Berlin sein werde. Nur, dass ihr euch nicht sorgt.
Die Stadt heisst übrigens Münster und dort treffe ich mich mit alten Freunden, die ich bestimmt im Schnitt schon fünf Jahre nicht mehr gesehen habe. Okay, Freunde ist jetzt vielleicht auch übertrieben, wenn man die wirkliche Wortbedeutung heranzieht. Aber Freunde sind es, wenn man zum Beispiel das VZ nach unserer Beziehung befragt.
Zwar kann ich mir vorstellen, dass das alles sehr witzig und süffig und totally awesome wird, aber ich hege auch wirklich die Befürchtung, dass das sehr, sehr schrecklich werden könnte. Wie es eben auf solchen Veranstaltungen ist, die einem Klassentreffen sehr ähneln: Man verfällt in alte Verhaltensmuster, Geschichten mit soooolch einem Bart werden ausgegraben und sowieso hat jeder noch irgendetwas auf der Seele, das er schon seit Jahren loswerden wollte.
Höchstwahrscheinlich aber wird es so laufen, dass jeder gern erzählen möchte, wie toll sein Leben doch gerade ist, dass er ja so gesund lebt, gutes Geld verdient, bei ihm jeden Tag die Sonne scheint und er mit einem Blowjob geweckt wird.
Aber wahrscheinlich wird das alles halb so wild, weil ich beizeiten feststelle, dass das, was uns als Freunde verband, wahrscheinlich schon lange nicht mehr existiert.
Aber noch viel wahrscheinlicher ist es, dass ich wieder alles schwarz male und es am Ende so super wird, wie es damals eigentlich auch schon war.
Jetzt gehts jedenfalls wieder zurück zum Tagesgeschäft.
Tags: Münster, Persönliches, Städte,