Am 9. Mai ist wieder Gratis Comic Tag!
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Der neuste Trailer zu “Helen Keller vs. Nightwolves” ist so unglaublich großartig!
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“Call Girl of Cthulhu” ist nicht mal die eigenartigste Inkarnation des Mythos (NSFW)
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Der Fanfilm “Star Trek: Renegades” hat endlich einen Trailer und sieht so toll aus!
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gratis-comic-tag-2015 Wie ihr ja mittlerweile wisst, steht am kommenden Samstag den 9. Mai wieder der Gratis Comic Tag an und weil ich euch nicht völlig unvorbereitet ins Getümmel stoßen möchte, habe ich mal alle Comics für euch gelesen und werde sie hier nach und nach besprechen. Los geht es mit den ersten sieben und weil vielleicht nicht jeder von euch am Samstag Zeit hat, um Comics shoppen zu gehen, oder sogar über keinen mitmachenden Händler in der Nähe verfügt, verlose ich den hier besprochenen Satz GCT-Comics! Dazu müsst ihr mir lediglich bis zum 11. Mai 2015 (23:59:59 Uhr) in die Kommentare unter diesen Artikel zu posten, welche Comics ihr euch holen wollt oder würdet oder bei welchem ich schon wieder totalen Unsinn erzählt habe. Ihr müsst quasi einfach nur kommentieren. Das kriegen wir hin, oder?

Mehr Infos über mitmachende Händler und mitnehmbare Comics zum Gratis Comic Tag gibt es auf der Website des Events.

presentation_website_crosscult_outcast[1]Outcast
Kirkman, Azaceta – 52 Seiten – Cross Cult

Sein gesamtes Leben schon plagen Kyle Barnes Heimsuchungen aus dem Zwischenreich. Doch er ist am Ende seiner Geduld angekommen. Er will endlich Antworten, auch wenn er ahnt, dass auf ihn am Ziel vielleicht keine Erlösung von seinen Qualen wartet. Schon seine Mutter war von bösen Geistern besessen und sein Schicksal scheint vorherbestimmt … In dem Kaff in West Virginia, das er sein Zuhause nennt und wo Reverend Anderson ihm zur Seite steht im Kampf gegen eine sich ausbreitende Dämonenwelt, hat Kyle aber nicht nur die dunklen Mächte gegen sich. Nachbarn, die Cops und auch ein Privatdetektiv haben ein Auge auf ihn geworfen … Kyles Reise ins Reich der Finsternis beginnt!

Der neue Comic von Kirkman beim GCT? Yeah! Vor allem, weil Cross Cult auch noch so großzügig ist und uns die erste Ausgabe der US-Serie komplett spendiert, wobei im ersten von ihnen veröffentlichten Band dann noch 5 weitere vorhanden sein werden. Die Geschichte selbst ist ein bisschen verworren und die erste Ausgabe reicht leider nicht aus, um da irgendwie durchzusteigen. Tatsächlich ist das aber etwas Gutes, weil das auf eine komplexe Story hinzudeuten scheint.
Ansonsten ist in dieser Dämonen-Austreibe-Story das neuste Element, dass die Hauptfigur Kyle scheinbar schon immer von Dämonen verfolgt wurde, sein Blut aber dabei helfen kann sie auszutreiben. Das könnte wirklich ziemlich interessant werden!

Empfehlung: Ich würde es liegen lassen und mir direkt den ersten Band der Serie mitnehmen.

presentation_website_kaze_uebelblatt[1]Übel Blatt
Etorouji Shiono – 32 Seiten – KAZÉ Manga

Irgendwie gibt es in der Welt von Übel Blatt scheinbar eine Mauer, die von irgendwelchen Gläubigen bewacht wird und die man nicht so einfach passieren kann. Wenn man es heimlich versucht und dabei erwischt wird, wird man auf dem Marktplatz gefoltert. Die junge Piepsie wurde erwischt und ein Junge gab sich als ihr Bruder aus, um sie zu retten, was ihnen aber nicht geglaubt wurde. Dann kam ein weiterer Typ und gab sich als ihr Vater aus und bestach die Wachen und alle reden davon, dass sie auf die andere Seite müssen. Und es gibt Luftschiffe.
Keine Ahnung, worum es geht. Wirklich nicht.

Empfehlung: Lasst das ruhig mal liegen.

presentation_website_panini_dc[1]Futures End – Das Ende aller Zeiten
52 Seiten – Paninicomics

Die ferne Zukunft liegt in Trümmern! Nur Terry McGinnis, der Batman of the Future, kann das Armageddon abwenden – per Zeitreise in die Vergangenheit. Doch er landet in der falschen Zeit und kommt zu spät – und das Ende der Welt beginnt mit dem Tod eines der größten Helden von allen!

Futures End scheint ja an sich schon ein sehr interessantes und spannendes Event zu sein, das ich mir irgendwann auch nochmal geben werde (Kurz: Die Zukunft wird von einer KI überrannt, die alle Helden tötet und zu Robotern macht bzw. auch irgendwie umfunktioniert – Der Kopf von Black Canary steck beispielsweise in Frankensteins Brust – und Terry McGinnis reist in die Vergangenheit, um das zu verhindern, landet aber fünf Jahre zu spät). Hier haben wir die erste Ausgabe des Events und ich merke wieder, wie ich darauf total Lust bekomme. Toll sind aber auch die beiden anderen Stories von Batman und Superman. Ersterer muss gegen Amazo, den Androiden, der alle Superkräfte der Justice League in sich vereint, antreten und das alles funktioniert nur wegen seines Anti-Hai-Batsprays! Und Superman kämpft gegen ein Meth-Head, das ist auch cool.

Empfehlung: Das kann man sich ruhig mal mitnehmen. Die beiden abgeschlossenen Geschichten sind es voll wert, wenn man sich nicht die Sammelbände holen möchte.

presentation_website_blueocean_legoninjago[1]Lego Ninjago
32 Seiten – Blue Ocean / Lego

Die eine Story handelt von Lego Ninjago und die andere von Lego Chima, was irgendwie beides Franchise sind, zu denen es eben Modelle, aber auch viele Stories in Form von Comics und Fernsehserien gibt. Ich kenne beides, finde beides aber ein bisschen merkwürdig, was vielleicht auch einfach daran liegt, dass ich ja nicht Teil jeder Zielgruppe sein kann und sich das hier schon sehr eindeutig für ein eher sehr junges Publikum gedacht ist. Daher habe ich auch mit den Geschichten nicht so richtig etwas anfangen können, aber ich finde, dass das sehr kindgerecht ist und dass es, obwohl vordergründig doch sehr viel gekämpft wird, auch der ein oder andere Wert vermittelt wird. Aber das wisst ihr als Eltern vermutlich alles besser.

Empfehlung: Wenn die Kinder das doch mögen…

presentation_website_allverlag_diesechstewaffe[1]Die sechste Waffe
Cullen Bunn, Brian Hurtt – 32 Seiten – All Verlag

Das ist nicht der Wilde Westen, wie wir ihn kennen.

Im schwindenden Schatten des Sezessionskrieges wartet der aufsässige Konföderierten General Oleander Bedford Hume voller Blutdurst darauf, das Böse zu befreien und seine schwarze Magie zu entfalten.

Besessen von einer verschollenen, kostbaren antiken Waffe, in deren Besitz er kommen muss um ihre Unheil bringenden Kräfte freizusetzen. Dieser letzte von sechs Revolvern ist der Schlüssel zur grenzenlosen Macht und ruht in den Händen eines unschuldigen Mädchens.

Aber bevor General Hume mit seiner bösartigen Braut und vier unheimlichen Reitern eine Armee von Untoten beschwören kann, um zu bekommen, wonach ihn dürstet, stellt sich ihm Drake Sinclair in den Weg, ein Revolverheld und Glücksspieler.

Sinclair aber ist kein strahlender Ritter und versucht selbst, in den Besitz der sechs Revolver zu gelangen.

Als Cullen-Bunn-Fanboy war ich auf dieses Heft natürlich total gespannt, zumal mich auch Western nur wirklich selten begeistern, aber wenn, dann sehr. Wenn dann ein Western noch übernatürliche Elemente mitbringt, fällt es mir vermutlich leichter ihn zu mögen. Was ich eigentlich sagen will: Ich mag diesen Comic! Ich mag ihn wirklich sehr, da dies hier eine sehr interessante Geschichte mit sehr interessanten Figuren werden könnte. Natürlich ist die erste Ausgabe zu wenig, um das wirklich gut beurteilen zu können, aber es ist ein wirklich guter Einstand, zumal es sich auch ein bisschen nach “East of West” anfühlt.

Empfehlung: Darauf solltet ihr mal ein Auge werfen.

presentation_website_crosscult_peanuts[1]Peanuts
Vicki Scott, Paige Braddock – 32 Seiten – Cross Cult

Die von Vicki Scott geschriebenen und skizzierten sowie von Paige Braddock gezeichneten neuen Abenteuer mit Charlie Borwn, Linus, Peppermint Patty und – natürlich – Snoppy stellen die einzigen aktuell von “Charles M. Schulz Creative Associates” genehmigten Peanuts-Geschichten dar, die nicht vom Schöpfer selbst auf Papier gebracht wurden.

Zwei brandneue PEANUTS-Kurzgeschichtenbände sind bereits bei Cross Cult erschienen, weitere Bände sind in Vorbereitung.

Das Heft zum GCT enthält neue Episoden aus der Feder von Nachlassverwalterin Vicki Scott.

Also wenn ich euch noch sagen muss, was ihr hier bei den Peanuts zu erwarten habt, dann solltet ihr da Heft aber sowas von mitnehmen. Es sind halt unschuldige, niedliche Geschichten mit grundgutem Humor und Charlie Brown ist irgendwie immer der Loser. Allerdings sind das eben nicht die Geschichten von Charles M. Schulz, weswegen sie mitunter auch ein bisschen moderner sind, was aber genau das Gegenteil eines Problems ist.

Empfehlung: Mitnehmen!

presentation_website_tokyopop_elfquest[1]Elf Quest: The Final Quest
Richard und Wendy Pini – 32 Seiten – Tokyopop

Die bösartigen Menschen haben den geliebten Wald der Elfen zerstört und Schnitter muss seine Gefährten an einen sicheren Ort führen. Doch wo soll dieser Ort sein? Eine unbarmherzige Wüste breitet sich vor ihren Augen aus und Schnitter weiß, dass es keinen anderen Weg gibt, als die elende Hitze zu ertragen und auf eine neue blühende Heimat zu hoffen …

Der Beginn einer sagenumwobenen Reise, auf der Allianzen geschmiedet, Feinde vernichtet und große Kämpfe gefochten werden!

Richard und Wendy Pini haben mit ElfQuest einen zeitlosen Klassiker der Fantasy-Literatur geschaffen, der jetzt erstmals in einer Hardcover-Ausgabe neu aufgelegt wird.

ElfQuest kennt man natürlich zumindest vom Namen her, aber ich persönlich hatte noch nie Kontakt dazu. Und ich muss auch ehrlich sagen, dass das nicht schlimm ist, weil mir das Heft hier jetzt wirklich nicht sonderlich gut gefallen hat. Die Story ist vielleicht ganz nett, handelt sie doch von Elfen, die auf Wölfen reiten, aber es ist wirklich nicht sonderlich schön gezeichnet (das Cover vermittelt einen guten Eindruck vom Stil), weil die Figuren irgendwie überzogen wirken, viel zu muskulös sind und die Gesichter… puh. Ich bin da kein Fan von.

Empfehlung: Das kann man getrost liegen lassen.

Vielen Dank an die Veranstalter des GCT für das Rezensionspaket.

gratis-comic-tag-2015 Wie ihr ja mittlerweile wisst, steht am kommenden Samstag den 9. Mai wieder der Gratis Comic Tag an und weil ich euch nicht völlig unvorbereitet ins Getümmel stoßen möchte, habe ich mal alle Comics für euch gelesen und werde sie hier nach und nach besprechen. Los geht es mit den ersten sieben und weil vielleicht nicht jeder von euch am Samstag Zeit hat, um Comics shoppen zu gehen, oder sogar über keinen mitmachenden Händler in der Nähe verfügt, verlose ich den hier besprochenen Satz GCT-Comics! Dazu müsst ihr mir lediglich bis zum 11. Mai 2015 (23:59:59 Uhr) in die Kommentare unter diesen Artikel zu posten, welche Comics ihr euch holen wollt oder würdet oder bei welchem ich schon wieder totalen Unsinn erzählt habe. Ihr müsst quasi einfach nur kommentieren. Das kriegen wir hin, oder?

Mehr Infos über mitmachende Händler und mitnehmbare Comics zum Gratis Comic Tag gibt es auf der Website des Events.

presentation_website_carlsen_goforit[1]Go for it!
Christian Planka – 32 Seiten – Carlsen Comics

Hauptschauplatz ist neben einer Schule, die Volleyballhalle des Städtchens, wo die Jungen- und Mädchenmannschaft des FC Sparta trainiert. Anike Lincke, genannt Nike, kommt wie jeden Morgen zu spät zur Schule – sogar am ersten Schultag nach den Sommerferien. Am Eingang der Schule trifft sie auf den neuen Austauschschüler aus Brasilien, Jona Schneider. Dieser sitzt auch gleich in der ersten Stunde vor ihr in der Klasse. Nike sieht in ihm sofort einen Profivolleyballspieler und soll damit recht behalten. Sie versucht ihn als Ersatz für Theo, den Ex-Kapitän der Jungenmannschaft, zu gewinnen. Von sich selbst mehr als überzeugt, lehnt Jona zunächst ab – er kann sich doch nicht in einer so schlechten Mannschaft spielen. Das wollen die Jungs der Mannschaft nicht auf sich sitzen lassen und fordern den Angeber zu einen Duell.

Die Geschichte handelt von einer gewissen Nike, die eigentlich auf Victor steht, aber irgendwie auch auf den neuen Austauschschüler aus Sao Paolo Jona. Und alle spielen Volleyball und das Leben ist so aufregend, dass so ein Schultag schon mal auf 2 Seiten erledigt sein kann, so schnell geht das alles. Es ist halt ein Manga und er ist, wie Mangas eben so sind. Es ist aber ganz okay, weil die Zeichnungen ziemlich niedlich sind.

Empfehlung: Also wenn ihr auf Mangas steht…

presentation_website_ecc_donaldduck[1]Donald Duck
William van Horn, Luciano Bottaro, Carl Barks – 32 Seiten – Egmont Comic Collection

Beim Gratiscomictag darf ein Abstecher nach Entenhausen nicht fehlen, denn dort ist immer etwas los! Sehr zum Leidwesen von Donald, der dem Großstadtrummel am liebsten entfliehen würde. Aber Donald wäre nicht Donald, wenn ihm das Glück dabei hold wäre… Onkel Dagobert beschäftigt sich derweil mit der philosophischen Frage, ob ein Leben in Armut nicht doch glücklicher machen könnte als das tägliche Goldbad. Ein Besuch aus dem alten China bringt ihm die Erleuchtung! Mit Geschichten von William van Horn, Luciano Bottaro und Carl Barks.

Egal ob ihr alte Hasen im Comicbusiness seid oder gerade überhaupt erst mit dem Lesen angefangen habt, Donald Duck geht immer! Und die beiden Geschichten sind zudem auch noch richtig gut. In der ersten werden Donald und seine Neffen zu Aussteigern und merken, dass das Leben fernab jeglicher Zivilisation auch nicht so toll ist, zumal einen WErbung per Post sowieso immer erreicht! In der anderen Story überlegt Dagobert, ob ein Leben ohne sein ganzes Geld nicht schöner wäre, aber wir wissen natürlich alle schon vorher, wie diese Story ausgehen wird.

Empfehlung: Einpacken!

presentation_website_ucomix_2015[1]U-Comix: Mehr Licht!
52 Seiten – Undergroundcomix.de

2015 begehen die Vereinten Nationen das “Internationale Jahr des Lichts”.
Die UNESCO erinnert damit an die Bedeutung von Licht als Voraussetzung für das Leben auf der Erde und als Bestandteil von Wissenschaft und Kultur.
“Mehr Licht!” waren Goethes letzte Worte auf dem Sterbebett.
Diesem Wunsch wird die U-Comix Sonderausgabe “Mehr Licht!” zum Gratis Comic Tag 2015 gerecht.
14 abgeschlossenen Comics von deutschen Independent-Zeichnern widmen sich abwechslungsreich dem Thema Licht.

Die U-Comix sind immer toll und seit es sie endlich wieder regelmäßig gibt, ist die deutsche Comiclandschaft ein ganzes Stück interessanter geworden. In dieser Sonderausgabe geht es um Licht und wir haben hier 15 Geschichten, die dieses Stichwort auf ganz unterschiedlichste Weise interpretieren. Wir haben eine postapokalyptische Erde, einen Stromausfall, etwas über Lichtsmog und Nutten und ganz viele andere Dinge, die ich nicht so einfach in einem Wort beschreiben kann. Manchmal ist es richtig böse, meistens ziemlich clever und stets unterhaltsam.

Empfehlung: Unbedingt!

presentation_website_kaze_hamatora[1]Hamatora
52 Seiten – KAZÉ Manga

Ugh, schon wieder ein Manga? Zumindest dachte ich das, als ich das Heft auf einmal in der Hand hielt. Aber ich muss es ja lesen, um etwas drüber sagen zu können und ich muss euch ehrlich sagen, dass ich es auf keinen Fall bereut habe! Die Geschichte handelt nämlich von einem gewissen Nice, der von einer ominösen Akademie geflüchtet ist und von einem anderen Schüler zurückgebracht werden soll. Nice hat darauf aber nicht so Lust, weil er lieber Detektiv ist und netten Mädchen aushilft. In seinem ersten Fall hilft er einer netten Lady, die einen Geist gesehen und sogar fotografiert haben will, aber es stellt sich ziemlich schnell heraus, dass das nur ein Mensch war. Ein Mensch mit einem Minimum! Minimums sind nämlich gezüchtete Besonderheiten an Menschen, wie ein etwas zu langer Finger. Allerdings wurde das so überzüchtet, dass die Leute jetzt ziemlich irre Fähigkeiten wie eine sehr hohe Flexibilität oder einen Supergriff haben. Das ist ziemlich speziell, könnte aber ziemlich interessant werden.
Die Ausgabe hier umfasst das erste Kapitel, das einen ziemlich guten Einblick in die Story gewährt.

Empfehlung: Auch wenn Mangas nicht so euer Ding sind, könnt ihr hier mal einen Blick hinein wagen.

presentation_website_danibooks_katzen[1]Katzen!
Brrémaud, Paola Antista – 32 Seiten – Dani Books

Eigentlich will Manou ja einen Hund haben, aber als sie dann unter all den Welpen ein orangefarbenes Katerchen entdeckt, ist es um sie geschehen. Kurzerhand nennt sie den Kleinen “Pampelmuse” und die beiden werden schnell unzertrennlich. Gemeinsam mit Manous Freundinnen Erika und Camille sowie deren ebenfalls kürzlich adoptierten Katzen Schuhuu und Imnopet erleben sie allerlei chaotische Abenteuer, die so ein Vierbeineralltag eben mit sich bringt. Ob daheim oder unterwegs: Bei Manou und Pampelmuse ist immer etwas los.

Es sind viele niedliche Geschichten über drei Freundinnen und ihre Katzen, wobei ich nicht verstehe, warum die eine da überhaupt eine Katze hat, wenn sie doch dagegen allergisch ist. Aber die Geschichten sind wirklich zuckersüß und absolut unschuldig. Es ist eben nicht Garfield, obwohl die Katzen manchmal schon ein bisschen arschig sind. Aber sind Katzen eben.

Empfehlung: Ein Comic für junge Katzenfreunde.

presentation_website_splitter_dieschoeneunddasbiest[1]Die Schöne und das Biest
L’Hermenier, Looky, Dem – 52 Seiten – Splitter

Der weltberühmte Stoff als ingeniöse Neuinterpretation

Belle lebt bescheiden in einem kleine Haus zusammen mit ihren beiden Schwestern und ihrem Vater. Wenn sie nicht gerade gezwungen ist, den Launen ihrer zickigen und auf ihre Schönheit neidischen Schwestern nachzukommen, zieht sie sich am liebsten mit ihren Büchern in ihre Traumwelt zurück. Doch eines Nachts wird ihr Dorf von einem fliegenden Schiff angegriffen, aus dem Dämonen steigen, die sich der schmutzigen Seelen der Dorfleute bemächtigen. Aus Liebe bittet Belle diese, ihre Familie im Gegenzug für ihr Leben zu verschonen. Sie trifft daraufhin den Anführer, das Biest, und wird so in den Strudel eines furchtbaren Fluchs hineingezogen…

Auch hier kennt man vermutlich wieder am ehesten die Interpretation von Disney, aber viel mehr als die Figuren hat dieser Comic damit nicht gemein. Die Geschichte um die Seelenfänger, die Dörfer heimsuchen, um die Seelen der Bewohner zu stehlen, ist ein ziemlich interessantes Element an der Geschichte, da sie das nur tun, um sie ihrem Meister, dem Biest, zu geben, der damit einen Dornenbusch füttert, der seine Geliebte gefangen hat. Dieser Dornenbusch war einst ein Hexer, der sich in seine Geliebte verliebte, aber weil das Biest und sie heiraten wollten, belegte er alle mit einem Fluch. Das könnte alles ziemlich interessant werden, aber vor allem besticht dieser Comic durch seine tollen, nahezu epischen Zeichnungen. Die Figuren sind alle total toll getroffen, aber wirklich beeindruckend sind hier die Szenen, in denen das Schloß des Biests oder sein fliegendes Schiff gezeigt wird. Glücklicherweise ist die Ausgabe hier ziemlich umfassend, sodass man direkt weiß, worum es hier geht, man blöderweise aber auch Lust auf viel mehr bekommt.

Empfehlung: Steckt euch das ruhig mal ein.

presentation_website_bocola_prinzeisenherz[1]Prinz Eisenherz
Hal Foster – 32 Seiten – Bocola

Prinz Eisenherz, geboren als Sohn des Wikingerkönigs Aguar in Thule, erlebt Kindheit und Jugend in Britannien, gelangt dort an den sagenhaften Hof König Arthurs und wird – nach Lehrjahren und herausragenden Verdiensten um das Königreich – Ritter der legendären Tafelrunde. Das weitere Leben des Prinzen führt ihn zu zahlreichen, spannenden Abenteuern an den verschiedensten Orten der damals bekannten und unbekannten Welt.

Hal Foster (1892 bis 1982), einer der besten Comiczeichner aller Zeiten, hat hier ein Heldenepos geschaffen, das sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Im Februar 1937 begann der Siegeszug dieser grandiosen Abenteuerserie. Fosters Liebe zum Detail bei der Darstellung seiner Figuren und seiner vom Mittelalter inspirierten sagenhaften Welt hat ebenso zum dauerhaften Erfolg seiner Geschichten beigetragen wie die Lebendigkeit seiner Erzählung, die mal ernst, mal heiter und auch mal ironisch daherkommt.

Die Episode in diesem Heft stammt aus dem Jahre 1942.

Es müssen eben nicht immer die neusten Comics sein, die man beim GCT abgreifen kann. Dieser hier ist nämlich womöglich bereits älter als eure Großeltern, macht aber immer noch ziemlich viel Spaß. Vor allem vielleicht auch wegen der Struktur, die so ist, wie europäische Comics früher eben waren: Ein Panel hat oben das Bild und unten den Text, der sich dann eher wie ein Buch liest, das von Bildern begleitet wird. Das weckt nostalgische Gefühle, zumal die Bilder auch echt hübsch anzuschauen sind. So werden Comics ja heute gar nicht mehr gemacht! Glücklicherweise befinden sich in dieser Ausgabe aber genügend Geschichten, um seinen nötigen Fix an alten Comics zu bekommen.

Empfehlung: Das kann man ruhig mal mitnehmen, um etwas für heutige Tage eher untypisches zu besitzen.

Vielen Dank an die Veranstalter des GCT für das Rezensionspaket.

Aber vermutlich ist es das nicht. Allein die Szene im Trailer, in der der eine Typ mit zwei Kalaschnikovs auf den Dinosaurier schießt, der gerade das Mädchen in der Waschmaschine bedroht (was schreib ich hier eigentlich?) – da müsste sie doch auch getroffen werden und warum lädt sie da eigentlich nochmal nach? Und warum stelle ich bei solchen Filmen eigentlich Logikfragen? Am 19. Mai soll der Film als Video on Demand veröffentlicht werden. Ihr könnt euch bis dahin ja schon mal ein Trinkspiel überlegen. Zum Beispiel könnte jeder schlecht animierte Dinosaurier einmal am Glas nippen sein! (via)

Unwissenheit ist eine Tugend und so lässt sich ziemlich gut ausblenden, unter welchen Umständen die Billigklamotten produziert werden. Ab und zu mal kommt ein kleines Skandälchen, dass ja auch die Mitarbeiter in solchen Läden nicht besonders viel verdienen und dabei wird auch von der Produktion eben jener Kleidung gesprochen, aber eigentlich ist Verdrängung doch das Mittel der Wahl damit umzugehen.

Der Automat hier, der scheinbar am Alex’ in Berlin aufgestellt war, zeigt jedenfalls beim Kauf eines Billigshirts, wie und von wem es genau produziert wurde und macht dabei augenscheinlich auch ein schlechtes Gewissen und lässt uns hoffen, dass die Menschen eben doch nicht so kalt sind, wie man immer gerne annimmt. Andererseits will ich aber auch wirklich nicht den Shimpansen sehen, der meinen Abdeckstift getestet hat, oder das Schweinchen, das meine Kopfschmerztabletten ausprobieren musste. Ich will nur einen guten Abdeckstift und funktionierende Kopfschmerztabletten.
Interessant sind da übrigens auch Menschenstudien, die nochmal ganz andere Probleme aufwerfen. Ihr wollt ein Medikament, das gegen Krebs hilft? Da zu muss man auch erstmal ein paar Dutzend an Menschen ausprobieren, die dann aber vielleicht nicht bei allen wirken. Wenn es dabei aber doch bei einem ganz wunderbar funktioniert, muss die Forschung trotzdem wieder eingestellt werden und er steht ohne da. Aber das nur am Rande.

Wenn wir jedenfalls direkt mit den Konsequenzen unseres Handelns konfrontiert werden, ist mir schon ganz klar, dass wir das nicht so arschige Verhalten wählen, aber diese Weitsicht ragt bekanntlich auch nicht über meinen engeren Bekanntenkreis hinaus. Würdet ihr denn den Knopf drücken, der euch eine Million Euro schenkt, dabei aber einen x-beliebigen Menschen tötet? (via die Blogrebellen, die das vermutlich nicht würden.)

Ja okay, es sieht ganz nett aus und meistens sind Filme von und mit Simon Pegg ja auch ganz nett. Bemerkenswert aber ist, dass das hier der letzte Film mit Robin Williams ist und ich hoffe echt, dass er allein deswegen gut wird. Ansonsten sind da aber auch viele Leute von Monty Python dabei, was ja eigentlich auch ein Garant für einen ganz besonderen Humor ist.

Absolutely Anything follows a disillusioned school teacher (Pegg) who suddenly finds he has the ability to do anything he wishes, a challenge bestowed upon him by a group of power-crazed aliens (voiced by Cleese, Gilliam, Jones, Palin & Idle), watching him from space.
As he struggles to deal with these new found powers and the events that subsequently arise, he calls upon his loyal canine companion Dennis (voiced by Robin Williams) to help him along the way.
Mishap after mishap finally leads him to the ultimate conundrum that all men dread and at which many have failed….should he choose the girl… or the dog… ?

Aber schauen wir mal. Eigentlich mag ich den Trailer und wenn sie hier ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen, könnte es sogar sehr, sehr gut werden. (via)

suicide-squadcostumes1[1]

Ich bin, was DC-Verfilmungen angeht, sehr, sehr, sehr kritisch und seit ich mal eine Dokumentation über Will Smith sah, bin ich auch was ihn angeht sehr, sehr, sehr kritisch. Da sagten sie nämlich, dass er sich seine Filme nur so aussucht, dass sie ihm in seiner Karriere helfen und nicht so, wie wir das vielleicht machen würden, weil die Rollen cool sind und man vielleicht mal zeigen kann, was man in seiner Profession drauf hat. Aber kritischer bin ich dann doch bei DC-Filmen, weil sie das auch mit dem Shared Universe versuchen wollen und es vorraussichtlich schon beim zweiten Anlauf verkacken.

Aber die Kostüme sind wirklich cool und vermutlich wird es mir nicht so schwer fallen, mich in diese Version der Harley Quinn zu verknallen. Will Smith hatte dann aber noch ein Bild von sich im Kostüm gepostet, das dann so aussieht:

deadshot221[1]

Übrigens finde ich Deadshots mit am uncoolsten von allen DC-Schurken. Ganz davon ab finde ich Will Smith aber, wie gesagt, auch ziemlich uncool, weswegen das also vermutlich doch ganz gut zusammen passt. Jedenfalls sind die Figuren auf dem Foto da oben wie folgt: Adam Beach als Slipknot, Jai Courtney als Captain Boomerang, Cara Delevingne als Enchantress, Karen Fukuhara als Katana, Joel Kinnaman als Rick Flagg, Margot Robbie als Harley Quinn, Will Smith als Deadshot, Adewale Akinnuoye-Agbaje als Killer Croc und Jay Hernandez als El Diablo

Diese Cara Delevingne ist übrigens Sängerin und auch dieses nervige Mädchen, das gerade bei uns für Zalando Werbung macht, indem sie mit ihrer englischsprachigen Zunge versucht deutsche Städtenamen vorzulesen, was wir alle natürlich urkomisch finden (sollen). Ich merk schon, irgendwie ist hier nicht viel darauf ausgelegt, dass ich die Produktion mag, aber ich habe halt auch noch nicht Margot Robbie im Internet gestalkt.

Ansonsten gibt es zum Beispiel noch hier ein paar unscharfe Setfotos, die man auch einfach ignorieren kann. Der Film soll dann am 4. August 2016 bei uns in die Kinos kommen.

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Mehr Infos über mitmachende Händler und mitnehmbare Comics zum Gratis Comic Tag gibt es auf der Website des Events.

presentation_website_epsilon_dschungelbuch[1]
Das letzte Dschungelbuch 1
52 Seiten – Epsilon
Mittlerweile könnte einem das Dschungelbuch schon in mehreren Inkarnationen begegnet sein. Ich persönlich sah mehrere Filme, die ein oder andere Fernsehserie und als Buch ist es natürlich altbekannt. Jetzt hat Epsilon die Geschichte als Comic aufgearbeitet und ich muss ganz ehrlich sagen, dass das extrem gut gelungen ist. Wir verfolgen hier natürlich die Geschichte des kleinen Mowgli, der im indischen Fschungel von Wölfen aufgezogen wird, wobei Baghira und Balu seine Lehrer sind und der Tiger Shere Khan sein Erzfeind ist, der ihn nicht nur essen, sondern vor allem auch aus seinem Wolfsrudel verstoßen sehen möchte. Vielleicht denkt man beim Dschungelbuch als erstes an die Disney-Verfilmung und davon sollte man sich hier nicht fehlleiten lassen. Die Geschichte ist äußerst ernst und düster und richtet sich eindeutig an ein erwachsenes Publikum. Toll aber finde ich vor allem, dass wir hier das komplette erste Kapitel bekommen, das leider aber viel zu viel Lust auf mehr macht.

Empfehlung: Unbedingt mitnehmen.

presentation_egn_donquixote[1]Don Quixote
Rob Davis, 52 Seiten, Egmont Graphic Novel

Don Quixote ist Weltliteratur. Jeder kennt den Ritter von der traurigen Gestalt und seinen Gefolgsmann Sancho Panza. Die Graphic Novel des Briten Rob Davis hält sich eng an die Vorlage von Miguel de Cervantes. Kapitel für Kapitel wird die Geschichte des Adligen Alonso Quexana erzählt, der zu viele Ritterromane gelesen hat. Fortan nennt er sich Don Quixote de la Mancha. Auf seinem treuen Pferd Rosinante zieht er aus in ein witziges, sympathisches und verrücktes Abenteuer … Das vorliegende Heft enthält die ersten vier Kapitel.

 

Auch hier finde ich es ganz toll, dass der Comic eine ziemlich umfassende Preview ist. Der Zeichenstil ist sehr hell und fröhlich, eben so, wie die Geschichte sehr lustig ist. Allerdings ist es doch eher die Geschichte einer tragischen Figur, eines armen, wahnsinnigen Mannes, der irgendwann verrückt wurde und gegen Windmühlen in die Schlacht zieht. Aber genau dieser Gegensatz ist ziemlich unterhaltsam, weil der Comic einen äußerst cleveren Humor pflegt.

Empfehlung: Da könnt ihr getrost einen Blick hinein werfen. Wenn euch die ersten fünf Seiten gefallen, nehmt es mit.

presentation_website_panini_marvel[1] Avengers/X-Men: Axis
52 Seiten – Paninicomics

Das Marvel-Action-Event beginnt! Die Avengers und X-Men vereinen sich um den unfassbar mächtigen Red Skull aufzuhalten, der nicht nur die systematische Vernichtung der Mutanten anstrebt, sondern auch die Freiheit des gesamten Planeten bedroht.

Ausserdem: Eine abgeschlossene Story mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft!

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, um was es beim Marvel-Event “Axis” genau geht, das Panini hier beim GCT vorstellt. Irgendwie ist Professor X gestorben, der Red Skull hat seine Kräfte in sich aufgenommen und ist jetzt ein noch mächtigerer Typ, der Hass in den Herzen der Helden schürt. Es ist ziemlich gewaltig, ein bisschen überfordernd und so richtig fand ich keinen Einstieg. Die Spider-Man-Story ist allerdings ziemlich nett. Sie ist zwar recht kurz, aber doch unterhaltsam und spielt in den Anfangstagen der Spinne, als er das erste Mal auf Doc Ock trifft.

Empfehlung: Ich weiß nicht, ob die Spider-Man-Geschichte den Rest des Heftes rechtfertigt. Ich würde es nicht empfehlen mitzunehmen.

presentation_website_splitter_troja[1] Troja: Das Volk des Meeres
Percy Pickwick – 52 Seiten – Splitter

Achilles, der junge König von Phthia, und sein Cousin Patroklos sind unterwegs, um mithilfe von Tyndareos, dem König von Sparta, Mykene zu erobern. Bis über beide Ohren in Helena, Tyndareos Tochter, verliebt, weiß Achilles, dass eine Verbindung mit der jungen Frau für Agamemnon, dem mächtigen Herrscher von Mykene, eine Bedrohung darstellen würde. Daher kommt er ihm zuvor und stürzt sich in einen ehrgeizigen und wahnsinnigen Eroberungsplan. Doch unterwegs erwartet ihn eine Überraschung. Tyndareos wurde von einer bizarren Armee getötet, einer Art Aschewolke, die alles auf ihrem Weg vernichtet. Ein blutiges Machtspiel beginnt, der große Krieg scheint unvermeidlich…

Splitter bleibt seinem Stil treu und präsentiert wieder eine sehr bildgewaltige, fantastische Geschichte. Sicherlich kennt man in mindestens groben Zügen die Geschichte um den Fall der Stadt Troja und die Rolle von Achilles und Helena in eben jener, aber hier haben wir eine Neuinterpretation, die nicht nur die Figuren anders als bekannt handeln lässt, sie nämlich auch noch übernatürlichen Gefahren, in Form einer düsteren Armee, Zentauren und anderen mystischen Wesen, gegenüberstellen. Es ist ein ziemlich interessanter Ansatz mit sehr beeindruckenden Bildern, aber auch ziemlich schwer.

Empfehlung: Lest auch hier die ersten paar Seiten und nehmt es erst mit, wenn es euch gefällt.

presentation_website_panini_pokemon[1] Pokemon XY
Hidenori Kusaka, Satoshi Yamamoto – 32 Seiten – Paninicomics

Wegen des Trubels um seine Person setzt X kaum noch den Fuß vor die Tür. Doch mit dem Auftauchen der legendären Pokémon Yveltal und Xerneas werden der Junge sowie seine vier Freunde abrupt aus dem Alltag gerissen! Was führt diese rot uniformierte Gruppe im Schilde, und welche Rolle spielt dabei ein gewisser Ring?! Ein Rätsel führt zum nächsten, und die fünf Freunde beschließen, ihre Heimat zu verlassen!

Das ist mal eine neue Pokémongeschichte! Statt als Hauptfigur jemanden zu haben, der unbedingt der beste Trainer der Welt werden will, haben wir hier einen, der schon ein paar Siege errungen hat und sich jetzt in seine Depressionen zurückzieht. Außerdem gibt es hier noch ein paar weitere Freunde, die ihn aus diesem Loch ziehen wollen und plötzlich greifen riesige Pokémon an, die drohen die ganze Stadt zu zerstören.
Es ist an sich ganz nett, aber es ist eben auch sehr, sehr flott erzählt und endet ziemlich abrupt.

Empfehlung: Wenn man Kinder kennt, die auf Pokémon stehen, muss man das wohl mitnehmen.

presentation_website_carlsen_reinhardkleist[1] Reinhard Kleist
52 Seiten – Carlsen Comics

Reinhard Kleist ist einer der wichtigsten deutschen Comiczeichner. In den letzten Jahren hat er sich zunehmend mit politischen Themen auseinandergesetzt, zuletzt in “Der Boxer” mit der Biografie eines polnischen Juden während des Nationalsozialistischen Regimes. Inzwischen beschäftigt er sich mit sehr aktuellen Themen. Das GCT-Heft enthält einen 20-seitigen Reportagecomic, den Kleist im Auftrag von Arte in einem Flüchtlingslager gezeichnet hat. Der Flüchtlingsproblematik widmet er sich auch in seiner gerade erschienenen Graphic Novel “Der Traum von Olympia”. Er erzählt die wahre Geschichte der somalischen Olympiateilnehmerin Samia Yusuf Omar. Da sie in ihrer Heimat als Frau keinen Sport mehr treiben durfte, versuchte sie, nach Europa zu gelangen, um ihren Traum von der nächsten Olympiade zu leben. Sie ertrank 2012 mit 21 Jahren vor der italienischen Küste im Mittelmeer.

Ein Gratiscomictagscomic über einen Comicautor? Das kann man durchaus machen, allerdings nur, wenn man es so macht, wie es hier gemacht wurde. Wir bekommen nämlich die Erstveröffentlichung einer Comicdokumentation namens “Kawergorsk – 5 Sterne”, die Kleist im Auftrag von ARTE anfertigte und die von seinen Eindrücken in einem Nordirakischen Flüchtlingslager berichtet. Und das ist alles wirklich sehr deprimierend. Darüber hinaus bekommen wir aber auch noch ein Interview mit ihm und sogar noch einige Zeichnungen aus anderen Werken. Alles in allem ist das also ein Heft, für das sich der ganze GCT überhaupt erst gelohnt haben wird.

Empfehlung: Unbedingt mitnehmen!

presentation_website_carlsen_schattenarie[1] Schattenarie
Zofia Garden, Anne Delseit – 32 Seiten – Carlsen Comics

Luca ist Rechtsmedizinerin und arbeitet in einer Kölner Pathologie. Als sie eine neue Leiche auf den Tisch bekommt, ahnt sie nicht, dass sie gleich selbst das Reich der Lebenden verlassen wird. Denn ihr Patient hat Durst und katapultiert Luca mitten in eine schon seit Jahrhunderten andauernde Fehde zwischen Vampiren und Werwölfen. Luca muss jetzt ihren Weg auf der Schattenseite der Domhauptstadt finden und sich dabei mit düsteren Gefahren und gefährlichen Versprechungen auseinandersetzen.

Ich persönlich finde Mangas immer ein bisschen schwierig und auch dieser Comic hier ist schon sehr, sehr, sehr Manga. Es ist allerdings ziemlich interessant, dass es ein Manga aus Deutschland ist, der von Vampiren und Werwölfen in Köln handelt. Alleridngs ist es alles wirklich sehr rasant erzählt, dafür sind die Zeichnungen aber wirklich nicht schlecht und vermutlich sehr gut, wenn man auf Mangas steht. Aber das Cover, das ist wirklich extrem toll.

Empfehlung: Wenn euer Herz für Mangas schlägt, wisst ihr vermutlich genau, was ihr tut.

Vielen Dank an die Veranstalter des GCT für das Rezensionspaket.

FRAGMENT from FRAGMENT on Vimeo.

Wirklich guter Horror ist ja auch immer ein bisschen, wenn man den Schrecken nie wirklich sieht. Das macht dieser Kurzfilm hier ganz vorzüglich, obwohl man am Ende eigentlich noch mehr Fragen hat, als der Film selbst beantwortet. Leider, denn das macht es schwer danach nicht noch eine Weile über den Film nachzudenken. Der Weg dahin ist aber großartig, auch, wenn das Monster ein bisschen merkwürdig aussieht. Die Requisiten und vor allem der Hauptdarsteller sind aber wirklich total gut.

An Air Force jet breaks up over the desert. A mysterious radio beacon draws the pilot from the crash site. A discovery is waiting. And it is not of this Earth.

Noah Griffith hat da wirklich gute Arbeit geleistet, auch, wenn ich mich doch etwas unbefriedigt fühle. (via)

Das Original stammt natürlich von Madonna, aber ich mag auch die Coverversionen von Pomplamoose tendenziell sehr gerne. Und ich kann vor allem auch gut diese Drohne verstehen, die sich hier in die Sängerin der Band verknallt und sie in bisschen stalkt. Drohnen ey, die können schon ein bisschen gruselig werden und vermutlich wird das alles noch schlimmer, wenn man manchen Zukunftsdystopien Glauben schenken darf.

Aber natürlich wollt ihr jetzt auch nochmal das Original des Songs hören. Bitteschön! (via)

Die Leute von Beat Down Boogie kennen wir natürlich eher wegen ihrer großartigen Cosplay Musik Videos, aber eben vielleicht auch wegen ihrer mitunter sehr unterhaltsamen Kurzfilme. Hier haben sie sich beispielsweise der Thematik des anstehenden “Captain America: Civil War” angenommen, der hoffentlich besser wird, als “Age of Ultron” neulich, der wirklich, wirklich doof war.
Das besondere hier dran? ES ist im Stile alter Kung-Fu-Filme aus den 70ern, natürlich stilecht mit ganz schlechter Optik, noch schlechterer Synchronisation aber dafür mit irre übertriebenen Choreografien. Wenn der echte Film dann doof wird, können wir ja einfach diesen hier als Canon annehmen. (mit Dank an Blake von BDB für den Hinweis auf das Video)