LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Hätte man mir die Frage vor einigen Jahren gestellt, hätte ich vermutlich geantwortet, dass ich gerne für immer weiterleben möchte. Allerdings habe ich mittlerweile genügen Sci-Fi konsumiert, um zu wissen, dass Unsterblichkeit und sogar schon ein sehr langes Leben nicht unbedingt die beste Idee ist. Wenn die Leute immer älter werden oder gar unsterblich wären, würden auch alte Ideen einfach viel zu präsent sein. Das hat etwas Ödipales, aber Altes muss sterben, um dem Jungen Platz zu machen.
Allerdings geht Kurzgesagt hier einen etwas anderen Weg und erzählt uns im vermutlich bedrückendsten Video in der Geschichte dieses Youtube-Kanals, dass es viel mehr darum geht Krankheiten auszurotten und dadurch ein längeres, gesundes Leben zu garantieren. Das ist vielleicht eine gute Idee, aber auch sie sind sich unsicher, ob die Leute dann nachhaltiger würden und sich mehr Mühe mit sich und der Welt gäben. Ich weiß es nicht, aber ich habe auch noch locher 50 Jahre vor mir. Bestenfalls. (via)

Wenn man den kompletten Plot eines Kurzfilms in der Titelzeile zusammenfassen kann, ist das vielleicht kein gutes Zeichen. Allerdings besticht der Kurzfilm “OFF” von Martin Nabelek vielleicht nicht unbedingt mit Story, dafür aber auf jeden Fall mit Optik und Atmosphäre. Richtig toll ist dabei nämlich auch das Video, in dem er uns ein bisschen die Effekte erklärt:

(via)

Ich hatte da ja doch ein bisschen was erwartet, weil Netflix-Serien ja prinzipiell mindestens gut sind, allerdings sieht das hier doch alles sehr nach Standard aus. Es wirkt schon spannend und so, aber haut mich jetzt auch nicht wirklich um. Aber vielleicht ist das sogar gar nicht so schlecht, sind deutsche Filme und Serien ja oft sehr verkopft, weswegen ein bisschen Trivialität vielleicht wirklich helfen würde, um das alles mal etwas lockerer werden zu lassen. Aber hey, wir schauen das doch eh. Und so schlecht ist die Idee von einem zeitreisenden Killer ja nun auch nicht.

The disappearance of two kids in the German small-town of Winden opens abysses that turn the concept of time on its head. The question is not who has kidnapped the children…but when.

Am 1. Dezember geht’s los.

Im Kühlhaus in Berlin gibt es gerade eine ganz wunderbare Ausstellung, die ich euch an dieser Stelle gerne ans Herz legen möchte. Dabei handelt es sich nämlich um die Werkschau der Beuth-Hochschule, bei der 20 Studenten ihre Werke nicht nur vor- und ausstellen, sondern auch zum Kauf anbieten. Soweit, so gewöhnlich, allerdings hat diese Ausstellung den Clou, dass die Erlöse komplett zur Bahnhofsmission gehen, die damit obdachlosen Menschen helfen kann. Und gerade das wird vermutlich bald sehr relevant, droht es doch nicht unbedingt wärmer zu werden. Und weil die ganzen Materialen der Künstler von vielen freundlichen Firmen gespendet wurden, bedeutet komplett in diesem Fall wirklich komplett komplett.

Die Motive sind dabei so unterschiedlich wie die Fotografen selbst: Auf den 100 Bildern finden sich Portraits, Akte, Dinge, Landschaften, Architektur und irgendwie alles dazwischen, was es äußerst schwierig macht, dort kein Bild zu finden, das man auf die ein oder andere Weise ansprechend findet.
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Es ist natürlich ein bisschen fies, diese merkwürdigen Szenen einfach so ohne Kontext zu zeigen, aber so betrachtet wirkt das schon alles recht dämlich. Andererseits ist es beispielsweise aber für mich auch schwierig, weil ich so ziemlich jede Szene deuten kann und ungefähr weiß, aus was für einer Folge sie stammt, weswegen das für mich nicht so richtig kontextbefreit ist. Dafür kann ich aber sagen, dass diese Szene, in der Crusher Sex mit dem grünen Weltraumgeist auch mit dem Rest der Episode drumherum irgendwie merkwürdig war. (via)

Lucas Zanotto ist nämlich ein äußerst cleverer Typ, wie er sich hier mit dem Thema “Augen” beschäftigt und er sie mit sehr schönen und echt gut durchdachten Installationen zum Leben erweckt. Er schreibt:

A series of installations I’ve had on my mind for a while, finally came to life.

Easy Peasy, manchmal liegt der Zauber doch echt in der Einfachheit. Ich bin unglaublich angetan. (via)

“I TURNT MYSELF INTO A PICKLE MORTY! I’M PICKLE DIIIIIICK!”
Was habt ihr eigentlich erwartet? Klar wird auch das zu einer Porn Parody, allerdings zu einer gar nicht so offensichtlich doofen. Es sieht mitunter sogar ziemlich witzig aus und die Wortspiele, also, die sind wirklich gar nicht schlecht. Okay, es ist weird, dass Morty von einer Frau gespielt wird und es macht mir auch ein bisschen Angst, aber viel eher überlege ich gerade, ob ich wirklich Pornhub verlinken sollte und will. Aber ihr seid ja nicht doof, ihr findet das schon selbst, denn bekanntlich gehören “Rick and Morty”-Fans ja zu den intelligentesten Menschen dieses Planeten. Zumindest laut “Rick and Morty”-Fans. (via)

Nowness präsentiert nämlich eine ganz tolle Dokumentation, in der sich Christopher Kippenberger in den letzten zehn Jahren mit Kart fahrenden Kindern auseinandersetzte und sie bei ihrem Motorsport filmte und interviewte. Das klingt erstmal etwas trivial, wenn man mit dem Sport nicht so viel zu tun hat, wirkt aber direkt wesentlich krasser, wenn man sich mal die beiden Videos hier anschaut, wenn der eine Junge beispielsweise davon berichtet, wie man den Motor tunen kann, ohne dass es jemand merkt, oder wie viele der Kinder schon fahren, bevor sie vermutlich ordentlich lesen konnten.

Da drängt sich natürlich die Frage auf, wie viel Bock die Kids da wirklich drauf haben oder ob sie das einfach machen, weil sie es irgendwie schon immer gemacht haben (wobei das ein sehr positiv gezeichnetes Szenario ist). Christopher Kippenberger selbst darüber:

“Kart Kids, at its core, chronicles the high-stakes world of German go-kart racing. Karting has been the breeding ground for countless Formula 1 greats throughout the years—whether it’s the result of natural talent, dedicated mentorship, or skillful deception, this is where careers are made and broken.

“This a project that I’ve been shooting for ten years now. It takes disposable media and reverses it. It’s an extended study not only of racing, but of its personalities and what comes next—regardless of what that may entail.”

Ich konnte leider keinen Veröffentlichungstermin ausmachen, aber ich mag die Bilder hier mitunter doch sehr. (via)

Also NIE ist natürlich ETWAS übertrieben, da sicherlich irgendwann mal der Zufall eintrat, dass Gesichter und Namen in der gleichen Reihenfolge waren. Aber warum sind sie das eigentlich auffällig oft nicht? Diese Frage beantwortet uns der Youtuber austinmcconell und so viel sei schon mal verraten: Kohle. Wichtige und teure Leute stehen nämlich oben links, aber das hat nichts mit dem klassischen Aufbau von Filmplakaten zu tun. Es ist absurd, aber richtig absurd sind mitunter die Beispiele, die Austin hier nennt.

Da diese Frage nun geklärt ist, kommen wir zur nächsten: Können wir das nicht einfach abschaffen und zum Beispiel einfach wieder coole Filmposter machen? (via)

Zuzüglich zum Trailer hat Netflix und nun auch endlich mal ein Releasedatum spendiert. Die Serie wird nun nämlich am 17. November kompletto bei dem Streamingservice erscheinen und wenn ich mir den Trailer hier so anschaue, erwarte ich ziemlich viel Action und Selbstjustiz. Das ist okay, kann aber sicherlich auch ziemlich schief gehen, wenn es einfach nur stupides Geballer und unreflektierte Rache ist. Aber gut, wir sehen hier ja auch Karen Page, die ja bisher immer die Moralkeule schwang. Ach, ich weiß doch auch nicht…